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Martinshöhe

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen von Martinshöhe.png
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 22′ N, 7° 29′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07335203}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 22′ N, 7° 29′ O
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  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Bruchmühlbach-Miesau
Höhe: 403 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07335203}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 66894
Vorwahl: 06372
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 203
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Rathaus 2
66892 Bruchmühlbach-Miesau
Website: www.martinshoehe.de
Ortsbürgermeister: Peter Palm (WG Haack)
Lage der Ortsgemeinde Martinshöhe im Landkreis Kaiserslautern
Datei:Martinshöhe in KL.svg
Karte

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Datei:Martinshoehegross.jpg
Blick auf Martinshöhe

Martinshöhe ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau an. Innerhalb derer ist sie sowohl gemessen an der Einwohnerzahl als auch gemessen an der Fläche die zweitgrößte Ortsgemeinde.

Geographie

Die Gemeinde liegt auf der Sickinger Höhe. Zu ihr gehören auch die Wohnplätze Schernau, Pletschmühle, Reesberger Hof, Sternbrunnerhof, Ziegelhütte und An der Dümpfelhecke.<ref>Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Im Westen bildet der Frohnbach die Gemarkungsgrenze zu Bruchmühlbach-Miesau. Südwestlich des Siedlungsgebiets befindet sich der Dorstelbrunnen, der als Quelle des Auerbachs gilt. Im Nordosten bildet der Mühlbach stellenweise die Grenze zu Langwieden.

Geschichte

Im Jahr 1325 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Landstuhl der Herren von Sickingen. Im Jahr 1681 wurde der Ort als Mertinshöhe bezeichnet und 1738 als Mertenze.

Nach der Besetzung des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte Martinshöhe von 1798 bis 1814 zum Kanton Homburg im Departement Donnersberg und wurde von der Mairie Lambsborn verwaltet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zunächst zu Österreich und 1816 zum Königreich Bayern. Unter der bayerischen Verwaltung kam Martinshöhe mit dem Kanton Homburg 1818 zum Landkommissariat Homburg, aus dem 1862 das Bezirksamt Homburg entstand. Da ein Teil des Bezirksamts – einschließlich Homburg selbst – 1920 dem neu geschaffenen Saargebiet zugeschlagen wurde, wechselte der Ort in das Bezirksamt Zweibrücken.

Ab 1939 war der Ort Bestandteil des Landkreises Zweibrücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Martinshöhe innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte die Gemeinde 1972 in den Landkreis Kaiserslautern; im selben Jahr wurde sie Bestandteil der neu geschaffenen Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau.

Religion

Ende 2014 waren 68,6 Prozent der Einwohner katholisch und 19,6 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.<ref>KommWis, Stand: 31. Dezember 2014</ref> Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD CDU FWGH Gesamt
2024 6 10 16 Sitze<ref>Martinshöhe, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Martinshöhe. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. Mai 2025.</ref>
2019 5 11 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>
2014 9 3 4 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen</ref>
2009 6 10 16 Sitze
2004 6 10 16 Sitze
  • FWGH = Freie Wählergruppe Haack

Bürgermeister

Peter Palm (WG Haack) wurde am 8. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Martinshöhe.<ref>Christian Hirsch: Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Martinshöhe am 08.07.2024. In: Amtsblatt der VG Bruchmühlbach-Miesau, Ausgabe 29/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 11. Juli 2024, abgerufen am 24. Mai 2025.</ref> Er hatte sich bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 mit 70,3 % gegen seinen Mitbewerber Thomas Weiß (SPD; 29,7 %) durchgesetzt.<ref>Martinshöhe, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Martinshöhe. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. Mai 2025.</ref>

Palms Vorgänger war Hartwig Schneider (WG Haack). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war kein Kandidat angetreten, er wurde am 27. Juni 2019 durch den Gemeinderat wiedergewählt. Schneider war seit August 2018 Nachfolger von Barbara Schommer (SPD), die das Amt zum 30. April 2018 niedergelegt hatte.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 31. Oktober 2019 (siehe Bruchmühlbach-Miesau, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile).</ref><ref>Martinshöhe: Hartwig Schneider bleibt Ortsbürgermeister. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 28. Juni 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Oktober 2019; abgerufen am 31. Oktober 2019.</ref><ref>Hartwig Schneider übernimmt. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 18. August 2018, abgerufen am 31. Oktober 2019.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Martinshöhe]] Blasonierung: „In Schwarz der goldgekleidete heilige Martin auf rotbezäumtem silbernem Ross (Schimmel), seinen Mantel mit einem silbernen Schwert teilend, darunter fünf silberne Bollen 2:1:2.“<ref name="Wappen">Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.</ref>
Wappenbegründung: Die Bollen verweisen auf die früheren Ortsherren, die Herren von Sickingen. Der heilige Martin als Namensgeber ist Martin von Tours.

Es wurde 1977 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Martinskirche Martinshoehe 01.JPG
Pfarrhaus und katholische Martinskirche
Datei:Fritz Claus Hütte 4 (bearb Sp).jpg
Die Fritz-Claus-Hütte des Pfälzerwald-Vereins Martinshöhe

Kulturdenkmäler

Neun Objekte in Martinshöhe stehen unter Denkmalschutz, darunter der Menhir von Martinshöhe und die katholische Kirche St. Martin.

Natur

Einziges Naturdenkmal im Gebiet von Martinshöhe ist die Elendsklamm.

Vereine

Der Pfälzerwald-Verein verfügt über eine Ortsgruppe, die die nahe Fritz-Claus-Hütte betreibt. Sportliche Betätigung ermöglicht der Fußballverein SV Martinshöhe.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Kirchweih findet immer am Sonntag vor Michaeli, dem vierten Wochenende im September, das Dorffest am ersten Wochenende im August statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Innerhalb der Gemeindegemarkung befindet sich der Windpark Lambsborn-Martinshöhe. Die Gemeinde plant, zum Bioenergiedorf zu werden.

Von 1934 bis 1945 gab es den vom Bayerischen Landesverband für Wander- und Heimatdienst betriebenen Wanderhof Schernau/Pfalz. Durch das Gemeindegebiet führt ein Wanderweg, der mit einem blauen Punkt markiert ist und eine Verbindung mit Hauptstuhl sowie Leimen herstellt.

Verkehr

Mitten durch den Ort führen die Landesstraßen 465 und 466. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Bruchmühlbach-Miesau an der Bundesautobahn 6 SaarbrückenKaiserslautern, etwa sieben Kilometer entfernt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die in Martinshöhe wirkten

  • Adam Müller (1814–1879), Landwirt und Politiker, war 1848 Wahlkommissär in Martinshöhe.
  • Willi Ertz (1943–2018), Fußballtorhüter und -trainer, trainierte von 1981 bis 1984 den örtlichen Fußballverein.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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