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Massimiliano Allegri

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Massimiliano Allegri
Datei:Incontro con le squadre finaliste della Coppa Italia di calcio Frecciarossa Atalanta - Juventus 01 - Massimiliano Allegri (cropped).jpg
Massimiliano Allegri (2024)
Personalia
Geburtstag 11. August 1967
Geburtsort LivornoItalien
Größe 183 cm
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1984–1985 UCD Cuoiopelli 7 0(0)
1985–1988 AS Livorno 29 0(0)
1988–1989 Pisa Calcio 2 0(0)
1989–1990 AS Livorno 32 0(8)
1990–1991 AC Pavia 29 0(5)
1991–1993 Pescara Calcio 64 (16)
1993–1995 Cagliari Calcio 46 0(4)
1995–1997 AC Perugia 41 (10)
1997–1998 Calcio Padova 21 0(0)
1998 SSC Neapel 7 0(0)
1998–2000 Pescara Calcio 46 0(4)
2000–2001 AC Pistoiese 18 0(1)
2001–2003 Aglianese Calcio 32 0(8)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2003–2004 Aglianese Calcio
2004–2005 SPAL Ferrara
2005–2006 US Grosseto
2007–2008 US Sassuolo Calcio
2008–2010 Cagliari Calcio
2010–2014 AC Mailand
2014–2019 Juventus Turin
2021–2024 Juventus Turin
2025– AC Mailand
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Massimiliano „Max“ Allegri (* 11. August 1967 in Livorno) ist ein ehemaliger italienischer Fußballspieler und heutiger -trainer. Er war von 2010 bis 2014 Cheftrainer der AC Mailand und übernahm im Jahr 2025 erneut dieses Amt.<ref>Julian Jasch: Einigung: Allegri übernimmt bei Milan. 29. Mai 2025, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Spielerkarriere

Nachdem Allegri die erste Zeit seiner Karriere in den unteren italienischen Ligen verbracht hatte, unter anderem auch bei seinem Heimatverein AS Livorno, wechselte der Italiener 1991 zu Pescara Calcio. Unter Giovanni Galeone entwickelte Allegri sich, empfahl sich für die Serie A und wechselte 1992 zur AC Perugia. Nach einigen Wechseln, unter anderem zum SSC Neapel, beendete Allegri 2003 seine aktive Karriere bei Aglianese Calcio ohne nennenswerte Erfolge.

Trainerkarriere

Anfangsjahre

Allegris erste Trainerstation war 2004 bei Aglianse Calcio. Nach einer Saison dort wechselte er zum Serie-C2-Verein US Grosseto, mit dem er jedoch nicht so erfolgreich war wie mit Aglianse. Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde er beurlaubt und schloss sich dem Trainerteam seines ehemaligen Mentors Giovanni Galeone bei Udinese Calcio an. Zum Zeitpunkt seines Wechsels nach Udine war Allegri allerdings noch bei Grosseto angestellt, was laut italienischem Regelwerk verboten ist. Daraufhin wurde Allegri für drei Monate vom italienischen Verband gesperrt.

Im August 2007 wurde Allegri Trainer beim Serie-C1-Klub US Sassuolo Calcio und in seiner ersten Saison mit seinem neuen Arbeitgeber schaffte er den ersten Aufstieg in die Serie B der Vereinsgeschichte.

Im Mai 2008 verpflichtete ihn der Serie-A-Klub Cagliari Calcio. Nach einem Start mit fünf Niederlagen aus den ersten fünf Spielen schaffte das Team noch die Wende und erreichte im Dezember einen mittleren Tabellenplatz, der Allegri eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre einbrachte. Die Saison 2008/09 beendete die Mannschaft mit dem neunten Tabellenplatz, der ein großer Erfolg für den Verein aufgrund seiner begrenzten Möglichkeiten war.

AC Mailand

Im Mai 2010 trennte sich Cagliari von Massimiliano Allegri. Ab Juli 2010 trainierte er die Mannschaft der AC Mailand und führte den Verein 2010/11 auf Anhieb zur Italienischen Meisterschaft, der ersten seit sieben Jahren. Im Januar 2014 musste Allegri nach einer Niederlage gegen seinen ehemaligen Verein und Aufsteiger US Sassuolo Calcio den Verein verlassen.<ref>Serie A: Milan trennt sich von Trainer Allegri. In: Spiegel Online vom 13. Januar 2014 (abgerufen am 13. Januar 2014).</ref>

Juventus Turin

Im Sommer 2014 wurde Massimiliano Allegri Nachfolger von Antonio Conte bei Juventus Turin. Der bei den Fans überaus beliebte Conte hatte den Verein nach drei Meistertiteln in Folge verlassen und Allegri wurde aufgrund seiner Mailänder Vergangenheit von den Anhängern eher reserviert empfangen. Gleich in seiner ersten Saison gewann Allegri das Double aus Meisterschaft und Pokal. Auch erreichte er das Finale der Champions League in Berlin, welches mit 1:3 gegen den FC Barcelona verloren ging.

In den folgenden drei Spielzeiten gelang ihm die Verteidigung des Doubles. Zudem erreichte er 2017 erneut das Champions-League-Finale. Im Endspiel in Cardiff traf man in einer Neuauflage des Finals von 1998 auf Titelverteidiger Real Madrid, gegen das man mit 1:4 deutlich verlor. In seiner letzten Saison wurde er das fünfte Mal in Folge Meister. Die vierte Verteidigung des Doubles wurde durch eine 0:3-Viertelfinalniederlage gegen Atalanta Bergamo im Pokal dagegen verpasst. In der Champions League scheiterte man im Viertelfinale an Ajax Amsterdam.

Nach der Saison 2018/19 verließ Allegri den Verein.<ref>Aus bei Juventus – Allegri verlässt Italiens Serienmeister. In: Spiegel Online. 17. Juni 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019.</ref><ref>Thank you, Allegri. Juventus Turin, 18. Juni 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Allegri kündigte danach ein Sabbatjahr an, er wolle frühestens zur Saison 2020/21 wieder einen Verein trainieren.<ref>AFP und SID: Ex-Juve-Trainer Allegri legt ein Sabbatjahr ein. In: welt.de. 19. Juni 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019.</ref> Zum Zeitpunkt seines Abschieds hatte Allegri Juventus zu fünf Meisterschaften, vier Pokalen, zwei Supercups und in zwei Champions-League-Endspiele geführt.

Rückkehr zu Juventus Turin

Zur Saison 2021/22 kehrt Allegri zu Juventus Turin zurück, das im Vorjahr unter Andrea Pirlo nach neun Meisterschaften in Folge nur Vierter geworden und in der Champions League im Achtelfinale ausgeschieden war.<ref>Welcome back home, Max! In: juventus.com. 28. Mai 2021, abgerufen am 28. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Juventus schloss jedoch auch die Saison 2021/22 auf dem vierten und die Folgesaison u. a. wegen einer Punktstrafe<ref>Juventus werden kurz vor Saisonende zehn Punkte abgezogen. In: spiegel.de. 22. Mai 2023, abgerufen am 18. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> auf dem siebten Platz ab. Am 17. Mai 2024, vor dem 37. von 38 Spieltagen der Saison 2023/24 trennte sich Juventus auf Platz vier der Tabelle von Allegri, nachdem er zwei Tage zuvor im später gewonnenen Pokalfinale die Beherrschung verloren und den Schiedsrichter beleidigt sowie im Nachgang einen Reporter bedroht hatte.<ref>Nach Pokalsieg und Eklat: Juventus feuert Trainer Allegri. In: kicker.de. 17. Mai 2024, abgerufen am 18. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rückkehr zur AC Mailand

Zur Saison 2025/26 übernahm er als Nachfolger von Sérgio Conceição erneut das Cheftraineramt bei der AC Mailand.<ref>Massimiliano Allegri è l'allenatore del Milan: il comunicato ufficiale. Abgerufen am 31. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Titel als Trainer

Vereine
Individuell
Sonstiges

Weblinks

Einzelnachweise

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Massimiliano Allegri (AC Mailand) | Marco Baroni (FC Turin) | Cristian Chivu (Inter Mailand) | Antonio Conte (SSC Neapel) | Carlos Cuesta (Parma Calcio 1913) | Daniele De Rossi (CFC Genua) | Eusebio Di Francesco (US Lecce) | Cesc Fàbregas (Como 1907) | Gian Piero Gasperini (AS Rom) | Marco Giampaolo (US Cremonese) | Fabio Grosso (US Sassuolo Calcio) | Vincenzo Italiano (FC Bologna) | Raffaele Palladino (Atalanta Bergamo) | Fabio Pisacane (Cagliari Calcio) | Kosta Runjaic (Udinese Calcio) | Maurizio Sarri (Lazio Rom) | Luciano Spalletti (Juventus Turin) | Paolo Vanoli (AC Florenz) | vakant (Hellas Verona) | vakabt (Pisa Sporting Club)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1997–1998: Marcello Lippi | 1999: Alberto Zaccheroni | 2000: Sven-Göran Eriksson | 2001: Carlo Ancelotti | 2002: Luigi Delneri | 2003: Marcello Lippi | 2004: Carlo Ancelotti | 2005: Fabio Capello | 2006–2007: Luciano Spalletti | 2008: Cesare Prandelli | 2009–2010: José Mourinho | 2011: Massimiliano Allegri | 2012–2014: Antonio Conte | 2015–2016: Massimiliano Allegri | 2017: Maurizio Sarri | 2018: Massimiliano Allegri | 2019–2020: Gian Piero Gasperini | 2021: Antonio Conte | 2022: Stefano Pioli | 2023: Luciano Spalletti | 2024: Simone Inzaghi | 2025: Antonio Conte Vorlage:Klappleiste/Ende

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