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Mats Olsson (Handballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mats Olsson
Mats Olsson 1992
Mats Olsson (1992)
Spielerinformationen
Geburtstag 12. Januar 1960
Geburtsort Malmö, Schweden
Staatsbürgerschaft SchwedeSchweden Schwedisch
Körpergröße 1,96 m
Spielposition Torwart
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
0000–1980 SchwedenSchweden Dalhems IF
1980–1988 SchwedenSchweden LUGI HF
1988–1994 SpanienSpanien GD Teka Santander
1994–1996 SchwedenSchweden Ystads IF
1996–1997 SpanienSpanien Caja Cantabria Santander
Nationalmannschaft
Debüt am 6. Januar 1978
24. Juni 1979
gegen Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland U-21 in Wahlstedt
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien in Pula
  Spiele (Tore)
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden U-21
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
41 (1)
292 (2)<ref>Matchstatistik Mats Olsson. In: handboll.capmind.se. Abgerufen am 5. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Spelarstatistik. In: handbollslandslaget.se. Svenska Handbollslandslaget, abgerufen am 5. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2001–2005 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal (Co-Trainer)
2005–2012 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
2010–2017 SG Flensburg-Handewitt (Torwarttrainer)
00000000 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen (Frauen, Torwarttrainer)
2013–2021 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden (Torwarttrainer)
2024– SG Flensburg-Handewitt (Torwarttrainer)
Stand: 10. Juni 2024

Mats Olsson (* 12. Januar 1960 in Malmö) ist ein ehemaliger schwedischer Handballspieler und heutiger Handballtrainer.

Seine Laufbahn begann Olsson beim Malmöer Verein Dalhems IF. 1980 wechselte er zum schwedischen Spitzenverein LUGI HF aus Lund, der gerade erstmals die Landesmeisterschaft errungen hatte. Dadurch trat der Verein im Europapokal der Landesmeister an, wo überraschend das Halbfinale erreicht wurde. Dort schied man jedoch mit zwei Niederlagen gegen den späteren Titelgewinner SC Magdeburg aus. Ohne Titelgewinn verließ Olsson 1988 seine schwedische Heimat, um zum aufkommenden Topclub CB Cantabria Santander zu wechseln. Mit Santander gewann er zweimal den spanischen Meistertitel und 1994 die Champions League. Nach seiner Zeit in Spanien wechselte Olsson nach Schweden zurück – zu Ystads IF – kehrte jedoch hinterher noch einmal kurz für Santander aufs Spielfeld zurück.

Für die Nationalmannschaft absolvierte Olsson von 1979 bis 1997 insgesamt 292 Länderspiele. Er nahm insgesamt an sechs Weltmeisterschaften teil, von denen er eine mit der schwedischen Auswahl gewann (1990). Bei vier Olympiateilnahmen erreichte er zwei Silbermedaillen. Zudem war er Teil der Siegermannschaft bei der ersten Handball-EM 1994.

Nach seiner Spielerkarriere übernahm Olsson das Traineramt der portugiesischen Nationalmannschaft.<ref name="portugal">Weltmeister Deutschland fertigt Portugal ab</ref> Des Weiteren wurde er bei National- und Vereinsmannschaft als Torwarttrainer tätig, darunter auch bei den deutschen Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen sowie in Norwegen bei Elverum Håndball.<ref>Mats Olsson: Torwartrainer-Koryphäe (sic!) verstärkt die SG. In: Flensborg Avis. 10. Juni 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.</ref> Zu den Torhütern, die er betreute, gehören Spieler wie Mattias Andersson, Kevin Møller,<ref>Mats Olsson kehrt zurück. In: SG Flensburg-Handewitt. 10. Juni 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.</ref> Andreas Palicka und Mikael Appelgren.<ref>"Der Handball liegt auf dem Gebiet des Torwarttrainings weit zurück" - Mats Olsson im Interview. In: Handball-World. 21. Januar 2020, abgerufen am 10. Juni 2024.</ref>

Erfolge

  • Weltmeister 1990
  • Europameister 1994
  • Champions-League-Sieger 1994
  • Europapokal der Pokalsieger 1990
  • IHF-Pokal 1993
  • Spanischer Meister 1993, 1994
  • Spanischer Pokalsieger 1989
  • Silber bei Olympia 1992, 1996
  • WM-Silber 1997
  • WM-Bronze 1993, 1995
  • WM-Bronze bei den Junioren 1979

Einzelnachweise

<references />