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Mauser HSc

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Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung

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Militärische Bezeichnung

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Einsatzland Deutschland

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Entwickler/Hersteller Mauser-Werke Oberndorf

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Entwicklungsjahr {{{Entwicklungsjahr}}}

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Produktionszeit {{#ifeq: 1937 | 1945 (danach noch einmal 1964 – Mitte der 1980er Jahre) | 1945 (danach noch einmal 1964 – Mitte der 1980er Jahre) | {{#if:1937|1937 bis }} 1945 (danach noch einmal 1964 – Mitte der 1980er Jahre) }} | {{#if: 1937 | seit 1937 |}} }}

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Modellvarianten

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Waffenkategorie Selbstladepistole

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Ausstattung

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Gesamtlänge 152 mm

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Gesamthöhe 111 mm

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Gesamtbreite mm

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Gewicht (ungeladen) 0,64 kg

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Visierlänge 125 mm

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Lauflänge 86 mm

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Technische Daten
Kaliber 7,65 × 17 mm,
9 × 17 mm kurz

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Mögliche Magazinfüllungen 1|Patrone|Patronen}}

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Munitionszufuhr Stangenmagazin

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Kadenz Schuss/min

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Feuerarten

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Anzahl Züge 6

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Drall rechts

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Visier

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Montagesystem {{{Montagesystem}}}

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Verschluss Masseverschluss

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Ladeprinzip Rückstoßlader

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Listen zum Thema

Die Mauser HSc ist eine Pistole, die kurz vor dem Zweiten Weltkrieg entstand. Sie war vor allem für den Einsatz bei Polizeikräften vorgesehen, fand dann jedoch während des Krieges verbreitet Einsatz bei militärischen Einheiten Deutschlands.

Ursprung

Die sehr erfolgreichen Pistolen-Modelle der Firma Walther wie der PP sowie der PPK brachten Mauser in Zugzwang, vergleichbare Pistolen zu entwerfen. Insbesondere der Spannabzug der Walther-Modelle sorgten für regen Absatz, der den Marktanteil Mausers im Inlandsgeschäft verringerte. Daraufhin entstanden mehrere Prototypen, von denen der dritte schließlich in Serie produziert wurde. Die Bezeichnung HSc der Waffe setzt sich zusammen aus den Worten Hahn-Selbstspanner-Pistole c.

Technik und Einsatz

Die Mauser HSc wurde unter dem Gesichtspunkt der zivilen Nutzung entwickelt. Daraus resultierten die hohen handwerklichen Fertigungsstandards und die besonderen Sicherheitsmerkmale der Waffe. Bereits das Entfernen des Magazins blockiert den Abzug. Dies verhindert, dass sich Schüsse aus durchgeladenen Pistolen lösen können, wenn diese entladen werden sollen und sich noch eine Patrone im Patronenlager befindet. Die Waffe war nur für die relativ schwachen Patronen 7,65 mm × 17 (0.32 Browning) und 9 mm × 17 (0.38 Browning) ausgelegt, so dass ein einfacher Masseverschluss genügte. Für das verdeckte Tragen der Mauser wurden alle Ecken abgerundet, der Hahn ragte nur wenig hervor.

Mit Kriegsbeginn begann sich neben der Polizei auch die Wehrmacht für die Waffe zu interessieren. Insgesamt wurden mehr als eine viertel Million Exemplare gefertigt, wobei die Hauptposten an das Heer und die Kriegsmarine ausgeliefert wurden. Aufgrund des hohen Bedarfes wurde die Produktion bald rationalisiert, wobei das Polieren und Brünieren der Metalloberflächen einer simplen Phosphatierung wich.

Nachkriegszeit

Nach Kriegsende fielen die Mauser-Werke in die Verwaltung der französischen Besatzungsmacht, welche die Produktion fortsetzte, unter anderem auch Waffen des Typs HSc. Später wurden die Anlagen demontiert. In den 70er Jahren legte die Firma Mauser die Pistole noch einmal auf, unter anderem als HSc-80 mit vergrößerter Magazinkapazität, gab die Fertigung aber bald auf. Die HSc diente als Grundlage für eine andere Neuentwicklung, nämlich der HK 4 von Heckler & Koch in Oberndorf.

Literatur

  • Chris McNab, Handfeuerwaffen des 20. und 21. Jahrhunderts, Neuer Kaiser Verlag, Neuauflage von 2009

Weblinks

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