Meerwein-Salze
Als Meerwein-Salze werden chemische Verbindungen in der organischen Chemie bezeichnet, die sich aus einem Trialkyloxonium-Kation und einem Tetrafluoroborat-Anion zusammensetzen. Die Meerwein-Salze sind benannt nach dem deutschen Chemiker Hans Leberecht Meerwein, der die ersten Verbindungen dieser Art beschrieb.<ref name="Meerwein">Hans Meerwein, Gerhard Hinz, Paul Hofmann, Erwin Kroning, Emanuel Pfeil: Über Tertiäre Oxoniumsalze, I. In: Journal für Praktische Chemie. Bd. 147, Nr. 10/12, S. 257–285, Januar 1937, {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref>
Meerwein-Salze sind starke Alkylierungsmittel, die in Synthesereaktionen eingesetzt werden.
Häufig wird bei Versuchsanleitungen lediglich von dem Meerwein-Salz gesprochen, was aber nicht präzise ist. Meerwein selbst hat zunächst die Ethylverbindung Triethyloxoniumtetrafluoroborat gefunden und beschrieben,<ref name="Meerwein" /> ein weiterer Vertreter der Stoffgruppe ist beispielsweise das Trimethyloxoniumtetrafluoroborat.
Literatur
- Eintrag zu Meerwein-Salze. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum
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Einzelnachweise
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