Melisbek Myrsakmatow
Melisbek Myrsakmatow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 18. April 1969 in Papan im Rajon Kara-Suu<ref name="WhoBio">Мырзакматов Мелисбек Жоошбаевич. In: who.ca-news.org. 16. April 2010, abgerufen am 12. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) ist ein kirgisischer Politiker. Er war von 2009 bis 2013 Bürgermeister von Osch.<ref name="StRücktritt">Nationalistische Opposition will Rücktritt der Regierung. In: Der Standard. 1. März 2012, abgerufen am 1. März 2012.</ref><ref name="KGBio">Мырзакматов Мелисбек Жоошбаевич. In: knews.kg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2012; abgerufen am 12. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und gilt als kirgisischer Nationalist.<ref name="TAZRüben">Markus Bensmann: "Lieber in Russland Rüben ernten". In: die tageszeitung. 2. August 2010, abgerufen am 1. März 2012.</ref> Er ist Mitglied der „Volkspartei“ Ak Dschol.<ref name="KGBio" />
Politik
1995 war Myrsakmatow an der Technologieuniversität von Osch. Sein Spezialgebiet war Wirtschaft.<ref name="KGBio" />
Er war vom 16. Januar 2009 bis zum 5. Dezember 2013 Bürgermeister von Osch und unterhält eine Miliz.<ref name="TAZRüben" /><ref name="KGBio" />
Seit Februar 2009 ist Mirsakmatow der Vorsitzende des Wrestlingverbands von Osch.<ref name="WhoBio" />
2010 forderte er in der Auseinandersetzung mit der Übergangsregierung, dass Osch zur Hauptstadt Kirgistans ernannt werde solle.<ref>Louise Arbour, Die richtige Katastrophe kommt erst noch, Süddeutsche Zeitung, 29. September 2010, S. 3.</ref><ref>Marcus Bensmann: Konfliktregion Südkirgistan: Der Kickboxer und die Politik. In: taz.de. 24. August 2010, abgerufen am 7. März 2024.</ref> Myrsakmatow übernahm in einem Interview mit der russischen Zeitung Kommersant die Verantwortung für die ethnischen Unruhen in Südkirgisistan 2010, bei denen vor allem in Osch zwischen 174 und 2.500 Menschen getötet wurden, betonte aber, dass die Usbeken den Konflikt begonnen hätten. Er schlug vor, statt der verbrannten usbekischen Häuser Mietskasernen zu errichten.<ref name="TAZRüben" />
Am 5. Dezember 2013 erließ der kirgisische Premierminister Dschantörö Satybaldijew ein Dekret und entließ Myrsakmatow als Bürgermeister von Osch. Trotz seiner Entlassung durfte Myrsakmatow an der Neuwahl des Bürgermeisters am 15. Januar 2014 teilnehmen. Er unterlag dem Präsidentschaftskandidaten Aitmamat Kadyrbajew. Sowohl Myrsakmatows Entlassung als auch seine Wahlniederlage lösten Massenproteste seiner Anhänger aus.
Im Jahr 2015 wurde er vom Stadtgericht Osch wegen Machtmissbrauchs und Korruption für schuldig befunden und in Abwesenheit zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nach den Protesten in Kirgisistan im Jahr 2020 kehrte Myrsakmatow, der seine Zeit im Exil in der Türkei verbracht hatte, nach Kirgisistan zurück.
Persönliches
Myrsakmatow ist verheiratet und hat fünf Kinder.<ref name="WhoBio" />
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Myrsakmatow, Melisbek |
| KURZBESCHREIBUNG | kirgisischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1969 |
| GEBURTSORT | Papan |