Menziesia ferruginea
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| Menziesia ferruginea | ||||||||||||
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| Datei:Menziesia ferruginea 6647.JPG
Menziesia ferruginea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Menziesia ferruginea | ||||||||||||
| Sm. |
Menziesia ferruginea ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Menziesia in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst den Nordwesten und Westen Nordamerikas.
Beschreibung
Menziesia ferruginea wächst als aufrechter, reich verzweigter Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2,5 Meter erreichen kann und oft Dickichte bildet. Die Rinde junger Zweige ist fein bis drüsig behaart. Die Borke der älteren Zweige ist rissig und ist kahl.<ref name="FoNA"/>
Die wechselständigen und an den Zweigenden gehäuft angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 4 Millimeter lang. Die länglich-elliptischen bis oval-elliptischen, 3 bis 6 Zentimeter großen sitzen an einem Die Blattränder sind drüsig-gewimpert, das heißt, es stehen Haare seitwärts vom Blattrand ab. Die Blattunterseite ist hellgrün gefärbt, während die Blattoberseite dicht-drüsig oder behaart ist.<ref name="FoNA"/>
Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli, wobei die Blüten gleichzeitig mit den ersten Blättern auftreten. Die Blüten hängen oder stehen aufrecht an 1 bis 3 Zentimeter langen, leicht behaarten Blütenstielen. Die 6 bis 10 Millimeter langen und rund 5 Millimeter breiten Blüten sind leicht zygomorph und meist vier-, selten fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier, selten fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die grünlichen bis gelblichen Kronblättern weisen meist eine rötliche oder bronzefarbene Tönung auf. Die vier, selten fünf Kronblätter sind verwachsen. Der nektarreiche Blütenboden weist acht, nur undeutlich erkennbare Kerben auf. Die pfriemförmigen Staubfäden sind am Ansatz behaart. Der kugelige Fruchtknoten ist drüsig, weist aber keine Behaarung auf. Die meist kahlen Kapselfrüchte ist bei einer Länge von 5 bis 8 Millimetern eiförmig bis länglich-eiförmig. Die mattbraunen Samen sind bei einer Länge von 2,5 bis 3 Millimetern länglich. Jedes Samenkorn besitzt zwei, etwa 1 Millimeter lange Anhängsel.<ref name="FoNA"/>
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13; es liegt Diploidie vor, als 2n = 26.<ref name="FoNA"/>
Vorkommen
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Menziesia ferruginea umfasst das nordwestliche und westliche Nordamerika in Kanada und in den USA. In Kanada findet man Menziesia ferruginea in Yukon, British Columbia und Alberta. In den USA kommt sie in Alaska, Washington, Idaho, Montana, Wyoming, Oregon und Kalifornien vor.<ref name="FoNA"/><ref name="GRIN" />
Menziesia ferruginea findet man in feuchten und schattigen Wäldern sowie an Bachufern in Höhenlagen von 700 bis 1900 Metern.<ref name="FoNA"/>
Systematik
Menziesia ferruginea erfolgte 1791 durch James Edward Smith. Synonyme von Menziesia ferruginea <templatestyles src="Person/styles.css" />Sm. sind: Menziesia ferruginea subsp. glabella <templatestyles src="Person/styles.css" />(A.Gray) Calder & Roy L.Taylor, Menziesia ferruginea var. glabella <templatestyles src="Person/styles.css" />(A.Gray) M.Peck, Menziesia glabella <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Gray. Die Subtaxa der älteren Literatur konnten weder durch chemische noch bei morphologischen Untersuchungen bestätigt werden.<ref name="FoNA"/>
In L. A. Craven: Diplarche and Menziesia transferred to Rhododendron (Ericaceae). In: Blumea, Volume 56, 2011, S. 34 doi:10.3767/000651911X568594 wurde diese Art als Unterart Rhododendron menziesii <templatestyles src="Person/styles.css" />Craven subsp. menziesii der Art Rhododendron menziesii zur Sektion Sciadorhodion in der Untergattung Azaleastrum innerhalb der Gattung Rhododendron gestellt.<ref name="GRIN" />
Nutzung
Wegen der Herbstfärbung der Blätter wird Menziesia ferruginea als Zierpflanze angebaut. Die Blätter und Zweige wurden früher von den Indianern als Medizin genutzt. Da die Blätter Andromedotoxin enthalten, kann es zu Vergiftungserscheinungen sowohl bei Menschen als auch bei Tieren kommen.<ref name="FoNA"/>
Quellen
- Dorothy M. Fabijan: Menziesia.: Menziesia ferruginea, S. 451 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 8 – Paeoniaceae to Ericaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2009, ISBN 978-0-19-534026-6
Einzelnachweise
<references> <ref name="FoNA"> Dorothy M. Fabijan: Menziesia.: Menziesia ferruginea, S. 451 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 8 - Paeoniaceae to Ericaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2009, ISBN 978-0-19-534026-6 </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>