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Metallophyt

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Metallophyten – auch Chalkophyten oder (wohl wörtlich übersetzt) Erzpflanzen und je nach Sichtweise auch Schwermetallpflanzen<ref>Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen: in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht – 6. Auflage, (ursprünglich von Heinz Ellenberg und) überarbeitet von Christoph Leuschner, veröffentlicht über den Verlag Eugen Ulmer (in Stuttgart), 2010, ISBN 978-3-8252-8104-5; auf Seite 1051 u. a. mit „[…] diese werden als Schwermetallpflanzen oder Metallophyten (Chalkophyten = Erzpflanzen) bezeichnet.“</ref> oder Metall-(An)Zeigerpflanzen genannt<ref>SchwermetallpflanzenLexikon der Geowissenschaften, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2000</ref> – sind Pflanzen, die in der Lage sind, größere Mengen bestimmter Schwermetalle einzulagern oder auch anzureichern ([zu] akkumulieren, daher auch Akkumulator-Pflanzen<ref name="Spektrum.de, Akkumulatorpflanze">AkkumulatorpflanzeLexikon der Geowissenschaften, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2001</ref> oder – in besonderen Fällen – gar Hyperakkumulator-Pflanzen genannt). Als Schwermetallzeiger haben sie eine besondere Bedeutung, da sie Standorte mit hoher Schwermetallbelastung (z. B. Bergbau-Halden) kennzeichnen. Metallophyten vertragen oft solche Konzentrationen an Schwermetallen wie Blei, Cadmium oder Zink, die auf andere Lebewesen längst giftig wirken. Metallophyten, insbesondere solche mit hoher Zink-Verträglichkeit, werden auch Galmeipflanzen genannt.

Beispiele

Beispiele für Metallophyten sind:

Weblinks

Einzelbelege und Anmerkungen

<references />