Michał Stuligrosz
Michał Stuligrosz (* 17. September 1950 in Posen) ist ein polnischer Politiker (PChD, AWS, PO). Er gehörte von 2001 bis 2011 und von 2014 bis 2015 dem Sejm in der IV., V., VI. und VII. Wahlperiode an.
Leben und Beruf
Stuligrosz studierte Geographie und Geologie an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und schloss das Studium 1998 mit einem Magister ab.<ref name="SejmVI"/> Bereits ab 1969 arbeitete er in geodätischen und kartografischen Betrieben. Er war unter anderem beim städtischen Katasteramt GEOPOZ in Posen tätig. Seit 1992 ist er als staatlich anerkannter Gutachter und Immobiliensachverständiger tätig. 1999 bis 2001 hielt er Vorlesungen an der Universität Posen.<ref name="biografia"/> Seit 2012 war er stellvertretender Direktor des Woiwodschaftsarbeitsamtes in Posen.<ref>„Michał Stuligrosz - Wicedyrektor Wojewódzkiego Urzędu Pracy w Poznaniu“ auf bip.umww.pl, abgerufen am 23. März 2025.</ref>
Michał Stuligrosz, der Neffe des Dirigenten Stefan Stuligrosz, ist verheiratet.<ref name="SejmVI"/>
Politik
1980 wurde er Mitglied der Solidarność und bis zum Verbot am 13. Dezember 1981 war er Vorsitzender des Betriebsausschusses der Gewerkschaft bei GEOPOZ. Von 1990 bis 2001 war Stuligrosz Mitglied im Stadtrat Posens. Zunächst vertrat er dort die Partia Chrześcijańskich Demokratów und ab 1998 die Akcja Wyborcza Solidarność. 2001 trat er der Platforma Obywatelska (PO) bei.
Erstmals konnte er bei den Parlamentswahlen 2001 als Mitglied der PO einen Sitz im Sejm erringen.<ref name="gp07"/> Er wurde stellvertretender Vorsitzender des Verfassungsausschusses<ref> Odpowiedzialności Konstytucyjnej'</ref>, Mitglied des Ausschusses für Kultur und Medien<ref>Kultury i Środków Przekazu</ref> sowie Mitglied des Programmrats für das Polskie Radio. Auch bei den Wahlen 2005 erlangte Michał Stuligrosz mit 12.659 Stimmen ein Mandat für das Parlament.<ref name="gw09-05"/> Er wurde Vorsitzender des Verfassungsausschusses, und des bilateralen polnisch-marokkanischen Parlamentsausschusses sowie Mitglied des Ausschusses für Kultur und Medien und des Entschädigungsausschusses.<ref> Nadzwyczajnej d/s rozpatrzenia rządowego projektu ustawy o rekompensatach za przejęte przez państwo nieruchomości oraz niektóre inne składniki mienia </ref><ref name="biografia"/> Hingegen hatte er bei der Europawahl 2004 kein Mandat erringen können.<ref>Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9602.</ref>
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 konnte er im Wahlkreis 39 osen mit 24.513 Stimmen wiederum in den Sejm einziehen.<ref name="SejmVI"/> Er war stellvertretender Vorsitzender des Verfassungsausschusses, Mitglied der Ausschüsse für Europaangelegenheiten und zur Prüfung von Gesetzen zur Verfassungsänderung.<ref> Komisja Nadzwyczajna do rozpatrzenia poselskich projektów ustaw o zmianie Konstytucji Rzeczypospolitej Polskiej </ref><ref name="komisjiVI"/> Zudem wurde er in die Parlamentarische Versammlung des Europarats entsandt. Bei den Parlamentswahlen 2011 verpasste er zunächst ein Abgeordnetenmandat.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. März 2025.</ref> Auch bei der Europawahl 2014 scheiterte er.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. März 2025.</ref> Da bei dieser Wahl aber die bisherige Agnieszka Kozłowska-Rajewicz in das Europaparlament einzog, rückte Stuligrosz in den Sejm nach. Bei den Parlamentswahlen 2015 scheiterte er dann erneut.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. März 2025.</ref>
Weblinks
- Website von Michał Stuligrosz (polnisch)
Fußnoten
<references> <ref name="SejmVI"> Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Michał Stuligrosz, abgerufen am 10. Januar 2010 </ref> <ref name="biografia"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Michał Stuligrosz, Biografia ( des Vorlage:IconExternal vom 8. März 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 10. Januar 2010</ref> <ref name="komisjiVI"> Website des Sejm, Michał Stuligrosz - Przynależność do komisji i podkomisji, abgerufen am 10. Januar 2010 </ref> <ref name="gp07"> Gazeta Podatnika, Stan majątkowy parlamentarzystów – PO (część V), 26. September 2007 </ref> <ref name="gw09-05"> Gazeta Wyborcza, Sylwetki nowych posłów z Poznania, 26. September 2005 </ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stuligrosz, Michał |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Politiker, Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 17. September 1950 |
| GEBURTSORT | Posen, Polen |
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- Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)
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