Michael Christensen (Rennfahrer)
Michael Klitgaard Christensen (* 28. August 1990 in Karlslunde, Dänemark) ist ein dänischer Rennfahrer. Er ist seit 2014 Porsche-Werksfahrer.
Karriere
Christensen begann seine Motorsportkarriere 2003 im Kartsport und erreichte einige Erfolge in dieser Kategorie. 2004 gewann er die nordische ICA Junioren-Kartmeisterschaft und ein Jahr später folgten die Meistertitel der dänischen und europäischen ICA Junioren-Kartmeisterschaft. 2006 wurde er Vizeweltmeister der Klasse Formula A und 2006 und 2007 gewann er die deutsche Kartmeisterschaft.
2008 wechselte Christensen in den Formelsport und trat für Räikkönen Robertson Racing in der europäischen Formel BMW an. Mit einem zweiten Platz beendete er seine erste Saison auf dem sechsten Gesamtrang und wurde zudem bester Neuling der Saison. 2009 blieb Christensen in dieser Serie und wechselte zu Mücke Motorsport. Überschattet wurde die Saison von einem Skandal, in dem sein Rennstall Mücke Motorsport verwickelt war. Nachdem er das zweite Rennen auf dem Hungaroring gewonnen hatte,<ref>„Perfektes Wochenende für Christensen“ (Motorsport-Total.com am 26. Juli 2009)</ref> wurde bei der technischen Abnahme nach dem Rennen illegale Ölüberdruckventilfedern entdeckt und Mücke Motorsport für das Rennen disqualifiziert sowie für die nächsten vier Rennen gesperrt.<ref>„Regelverstoß: Mücke für vier Rennen gesperrt“ (Motorsport-Total.com am 20. August 2010)</ref> Da Mücke Motorsport in Berufung ging, durften die Piloten unter Vorbehalt starten und Christensen kam bei einem weiteren Rennen als Erster ins Ziel.<ref>„Jim Pla feiert in Valencia zweiten Sieg für DAMS“ (Motorsport-Total.com am 23. August 2009)</ref> Nach dem Ende der Saison wurden die Strafen gegen Mücke Motorsport bestätigt und Christensen belegte mit vier Siegen den vierten Platz in der Meisterschaft.<ref>„FIA bestätigt Strafen gegen Mücke“ (Motorsport-Total.com am 17. November 2009)</ref>
2010 trat Christensen für MW Arden in der neugegründeten GP3-Serie an.<ref>„GP3: Arden verpflichtet Christensen“ (Motorsport-Total.com am 8. Januar 2010)</ref> Am Saisonende belegte er den 31. Gesamtrang. 2011 kehrte Christensen zu Mücke Motorsport zurück und absolvierte für den Rennstall seine zweite GP3-Saison.<ref>„GP3 - Michael Christensen fährt wieder für Mücke“ (Motorsport-Magazin.com am 21. April 2011)</ref> Während sein Teamkollege Nigel Melker mit einem Sieg Meisterschaftsdritter wurde, schloss Christensen die Saison mit zwei zweiten Plätzen als beste Resultate auf dem elften Platz im Gesamtklassement ab. Darüber hinaus machte er in der ADAC GT Masters erste Erfahrungen im GT-Sport und nahm an drei Veranstaltungen teil.
2012 verließ Christensen den Formelsport vollständig. Er wurde ins Förderprogramm von Porsche aufgenommen und trat im deutschen Porsche Carrera Cup für Konrad Motorsport an.<ref>„Bachler & Christensen neue Porsche-Junioren“ (Motorsport-Total.com am 9. März 2012)</ref> Beim letzten Saisonrennen erzielte er von der Pole-Position startend seinen ersten Sieg.<ref>„Premierensieg für Porsche-Junior Christensen“. Motorsport-Total.com, 21. Oktober 2012, abgerufen am 22. Dezember 2012.</ref> Christensen beendete die Saison auf dem siebten Platz und unterlag damit seinem Teamkollegen Norbert Siedler, der Fünfter wurde. Darüber hinaus absolvierte er zwei Gaststarts im Porsche Supercup. 2013 blieb Christensen im Porsche-Förderprogramm und ging für das Team DAMS im Porsche Supercup an den Start.<ref>„Porsche schreibt Nachwuchsförderung weiter groß“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 22. Dezember 2012.</ref> Er konnte das vierte Rennen der Saison auf dem Nürburgring gewinnen und wurde am Ende der Saison sechster in der Meisterschaft.
Zur Saison 2014 wurde Christensen vom Porsche-Junior zum Werksfahrer befördert.<ref>motorsport-total.com</ref> Er trat für das Team Porsche North America in der United SportsCar Championship an und konnte bereits im zweiten Saisonlauf, dem 12-Stunden-Rennen von Sebring, seinen ersten Klassensieg einfahren. Am Ende der Saison wurde er zusammen mit seinem Teamkollegen Patrick Long sechster der Meisterschaft. In der Sonderwertung für Langstreckenrennen, dem North American Endurance Cup, konnte er zusammen mit Long den Titel einfahren.
Statistik
Karrierestationen
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Le-Mans-Ergebnisse
Sebring-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Porsche North America | Porsche 911 RSR | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Patrick Long | Deutschland Jörg Bergmeister | Rang 12 und Klassensieg | ||
| 2016 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Porsche North America | Porsche 911 RSR | Datei:Flag of New Zealand.svg Earl Bamber | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Frédéric Makowiecki | Rang 12 | ||
| 2017 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Alegra Motorsports | Porsche 911 GT3 R | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Carlos de Quesada | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Spencer Pumpelly | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Daniel Morad | Rang 25 | |
| 2024 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: AO Racing | Porsche 911 GT3 R (992) | Deutschland Laurin Heinrich | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Sebastian Priaulx | Rang 28 |
Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Christensen, Michael |
| ALTERNATIVNAMEN | Christensen, Michael K. |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Rennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 28. August 1990 |
| GEBURTSORT | Karlslunde, Dänemark |