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Michael E. Williams

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Michael Williams Vorlage:SportPicto
Voller Name Michael Elliott Williams
Nation JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika
Geburtstag 6. Oktober 1969
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Status unbekannt
letzte Änderung: 4. Februar 2013

Michael Elliott „Mike“ Williams (* 6. Oktober 1969 in Toronto, Kanada) ist ein ehemaliger jamaikanisch-kanadischer American-Football-Spieler sowie Skirennläufer.

Karriere

Football

Williams wurde in Kanada geboren und wuchs dort mit seiner jamaikanischen Mutter und Großmutter auf.<ref name="jamobserver">jamaicaobserver.com: Canadian-born Jamaican sets sight on 2014 Russian Winter Olympics</ref> Er spielte von 1983 bis 1988 Football an der Northern Secondary High School in Toronto. Er sammelte bereits als Jugendlicher Erfahrung im Trainerbereich. Auf Hochschulebene gehörte er von 1991 bis 1993 als Quarterback und Wide Receiver der Mannschaft der University of Western Ontario an.<ref name=":0" />

Williams setzte seine Footballlaufbahn in der Schweiz fort: Er lenkte im Spieljahr 1995 als Quarterback das Angriffsgeschehen der St. Gallen Raiders, bekam im Laufe der Saison auch Aufgaben im Trainerstab übertragen und übte dort das Amt des Angriffskoordinators aus.<ref name=":0">Karl Schlicker: Mike Williams als Offensive Coordinator verpflichtet. 5. Mai 2019, abgerufen am 8. März 2020.</ref> 1996 gehörte er als Ersatzmann für Quarterback Dino Bucciol zur Mannschaft der Hamburg Blue Devils, nach dem Tod von Cheftrainer George White im September 1996 arbeitete er bei den Hanseaten zudem im Trainerstab mit.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deArtikel vom 23.9.1996 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2024. Suche im Internet Archive ) In: abendblatt.de (PDF)</ref> Er wurde mit Hamburg 1996 deutscher Meister sowie Eurobowl-Sieger. 1997 stand er wieder als spielender Assistenztrainer in der Hamburger Mannschaft und gewann abermals den Eurobowl.<ref>Hamburg Blue Devils NAMEN, DATEN, FAKTEN. (PDF; 957 kB) In: fk-hbd.de. Förderkreis Hamburg Blue Devils e.V. Hamburg, 31. Dezember 2013, abgerufen am 6. März 2020.</ref>

In der 1998er Saison war Williams als Cheftrainer beim Regionalligisten Hamburg Wild Huskies tätig. Im Oktober 1999 trat er bei den Kiel Baltic Hurricanes in der höchsten deutschen Spielklasse das Amt des Cheftrainers an.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deArtikel vom 12.10.1999 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2024. Suche im Internet Archive ) In: abendblatt.de (PDF)</ref> In der Saison 2000 war er ebenfalls hauptverantwortlicher Trainer der Kieler.<ref>Alexander Becker: Die Devils zitterten sich gegen Kiel zum ersten Punktspiel-Sieg. In: Die Welt. 12. Juni 2000 (welt.de [abgerufen am 8. März 2020]).</ref> In seinem Heimatland Kanada arbeitete er von 2001 bis 2004 als Angriffskoordinator an der York University in Toronto. Im Jahr 2004 gehörte Williams zeitweilig zusätzlich dem Trainerstab der Nationalmannschaft Tschechiens an und war dort für die Koordinierung des Angriffsspiels zuständig.<ref name=":0" /> Im Vorfeld der Saison 2005 stand er vor einer Rückkehr in den Trainerstab der Hamburg Blue Devils,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deArtikel vom 3.12.2004 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2024. Suche im Internet Archive ) In: abendblatt.de (PDF)</ref> sagte den Hanseaten im März 2005 jedoch wieder ab.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deArtikel vom 14.3.2005 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2024. Suche im Internet Archive ) In: abendblatt.de (PDF)</ref> 2006 war er Cheftrainer der Cologne Falcons.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ksta.deKölner Stadt-Anzeiger (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2024. Suche im Internet Archive )</ref>

Ab 2008 war Williams bei der Mannschaft Frankfurt Universe beschäftigt und verstärkte die Hessen als Spieler und als Mitglied des Trainerstabs. 2014 betreute er die mittlerweile in die zweite Liga aufgestiegenen Frankfurter als Cheftrainer, zur Saison 2015 kehrte er bei Universe ins Amt des Angriffskoordinators zurück, welches er bereits vor seiner Beförderung zum Cheftrainer ausgeübt hatte.<ref>Karl Schlicker: Mike Williams als Offensive Coordinator verpflichtet. 5. Mai 2019, abgerufen am 8. März 2020.</ref> Im Februar 2018 wurde Williams Cheftrainer der Nationalmannschaft der Niederlande.<ref>Williams neuer Dutch Lion Head Coach. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Im September 2019 trat er gemeinsam mit seinem Trainerstab zurück.<ref>Coaching staff Dutch Lions stapt op. In: Gridiron. 12. September 2019, abgerufen am 8. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ski

Große öffentliche Bekanntheit erlangte Williams im Winter 2012/2013, als er ankündigte, bei der Ski-WM 2013 in Schladming teilnehmen zu wollen. Sein Ziel, 2014 als erster jamaikanischer Skirennläufer bei Olympischen Winterspielen anzutreten, verpasste er.<ref name=":1">Christina Pertl, Stefan Sigwarth: Ski-Exoten: Wie von einer anderen Welt. In: kurier.at. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Inspiriert wurde Williams eigenen Angaben zufolge von der jamaikanischen Bobmannschaft, die 1988 bei den Winterspielen in Calgary teilnahm, sowie dem ghanaischen Skirennläufer Kwame Nkrumah-Acheampong und Errol Kerr, der bei den Winterspielen 2010 in Vancouver den neunten Platz im Skicross belegte.<ref>jamaicandreamchaser.com: My Story</ref>

Im Januar 2013 zog sich Williams, der erst zwei Jahre zuvor erstmals auf Skiern stand,<ref>"Cool Runnings": Jamaikaner trainiert für Ski-WM in Schladming. In: nachrichten.at, 19. Dezember 2012.</ref> beim Training auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss zu. Nichtsdestoweniger trat er am 4. kurz darauf bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming an den Qualifikationsrennen für Riesenslalom und Slalom teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jamaikaner Williams will trotz Knieverletzung starten. (Memento vom 7. Februar 2013 im Internet Archive) In: sport.orf.at, 4. Februar 2013.</ref> Aufgrund seiner Verletzung trug er eine Carbon-Schiene.<ref name=":1" /> Im Slalom wurde Williams bei der WM in Schladming 63. und im Riesenslalom 96.<ref>Ski-WM: Der Exot und sein Wunsch nach dem Raketen-Rucksack. In: kleinezeitung.at. 10. Februar 2015, abgerufen am 8. März 2020.</ref> Bei der Ski-WM 2015 trat er erneut an.<ref>Michael Williams aus Jamaika lebt seinen Traum bei Ski-WM. In: Sport1.de. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Bei der WM in Vail und Beaver Creek erreichte er im Slalom den 62. Platz, im Riesenslalom den 108. Platz.<ref>WILLIAMS Michael Elliott - Athlete Information. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Auch bei der Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz war Williams gemeldet, trat zum Qualifikationsrennen für den Slalom letztlich aber nicht an.<ref>FIS World Ski Championships St. Moritz (SUI). Abgerufen am 8. März 2020.</ref>

Seitdem ist er als Rennläufer nicht mehr in Erscheinung getreten.

Erfolge

American Football

Ski Alpin

Weltmeisterschaften

Weblinks

Einzelnachweise

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