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Michael Nylander

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Geburtsdatum 3. Oktober 1972

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Geburtsort Stockholm, Schweden

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Todesdatum

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Sterbeort

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Gewicht 88 kg

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Nummer #92

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Schusshand Links

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Draft

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Karrierestationen

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Michael Gunnar Nylander (* 3. Oktober 1972 in Stockholm) ist ein ehemaliger schwedischer Eishockeyspieler und derzeitiger -trainer. Der Mittelstürmer absolvierte in seiner von 1989 bis 2014 andauernden aktiven Karriere, die von steten Vereinswechseln geprägt war, unter anderem 967 Spiele in der National Hockey League. Mit der schwedischen Nationalmannschaft wurde er 1992 und 2006 Weltmeister. Seine Söhne William und Alexander Nylander sind ebenfalls Eishockeyspieler, seine Tochter Jacqueline professionelle Tennisspielerin.<ref>Här kommer nästa Nylander - nu i tennis: "Jag ska bli bäst i världen" (tidningenangermanland.se vom 8. März 2017, abgerufen am 22. Februar 2025, schwedisch)</ref><ref>Nästa stjärnämne från familjen Nylander (trelleborgsallehanda.se vom 28. Juni 2017, abgerufen am 22. Februar 2025, schwedisch)</ref>

Karriere

Michael Nylander begann seine Karriere 1989 in Schweden in der 1. Division beim Huddinge IK, für den er zwei Jahre spielte. Im NHL Entry Draft 1991 wurde er von den Hartford Whalers in der dritten Runde an Position 59 ausgewählt. Kurz darauf wechselte er in die Elitserien, die höchste Spielklasse in Schweden, zu AIK Stockholm und wurde nach der Saison zum Årets nykomling der Elitserien gewählt. Nach nur einem Jahr beim AIK ging Nylander nach Nordamerika.

Die Saison 1992/93 absolvierte er größtenteils bei den Hartford Whalers in der NHL und musste nur für vier Spiele ins Farmteam in die AHL. Während der Saison 1993/94 wurde er von den Whalers zu den Calgary Flames transferiert.

Da die Saison 1994/95 erst im Januar 1995 gestartet wurde, weil es zu einem Lockout gekommen war, spielte Nylander die ersten Monate in der finnischen SM-liiga für JYP Jyväskylä, kehrte aber später nach Calgary zurück.

1996 verließ Nylander die Calgary Flames, da man sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Er entschied sich in die Schweizer Nationalliga A zu gehen und für den HC Lugano zu spielen. In 36 Spielen erzielte er 55 Punkte. Im Sommer 1997 kehrte er zu den Calgary Flames zurück und spielte für sie weitere eineinhalb Jahre, ehe er im Januar 1999 zu den Tampa Bay Lightning transferiert wurde. Lange blieb er nicht bei dem Team und im November 1999 wurde er weiter zu den Chicago Blackhawks geschickt. In der Saison 2000/01 zeigte er seine bis dahin beste Scorerleistung in der NHL mit 64 Punkten.

Datei:Nylander faceoff.jpg
Nylander beim Bully im Trikot der Washington Capitals

Nachdem er fast drei Jahre in Chicago gespielt hatte, war er erneut Teil eines Transfergeschäfts, als ihn die Blackhawks im November 2002 zu den Washington Capitals transferierten. Dort blieb er aber auch nur eineinhalb Jahre und wurde im März 2004 an die Boston Bruins abgegeben. Nylander hatte in der Saison nur 18 Spiele absolvieren können, da er sich eine Knieverletzung zugezogen hatte.

Im Sommer 2004 war Nylander ein Free Agent und unterschrieb einen Vertrag bei den New York Rangers, aber er musste noch über ein Jahr auf seinen ersten Einsatz bei seinem neuen Team warten, da die NHL-Saison 2004/05 wegen eines Lockout abgesagt wurde. Stattdessen spielte Nylander in der Saison in der finnischen SM-Liiga für Oulun Kärpät, sowie in der russischen Superliga für Ak Bars Kasan und SKA Sankt Petersburg.

Im Herbst 2005 begann dann seine erste Spielzeit bei den Rangers und auch die erfolgreichste seiner Karriere. Mit 79 Punkten in 81 Spielen stellte er eine persönliche Bestleistung auf. In der Saison 2006/07 konnte er diese nochmal übertreffen und erzielte 83 Punkte, wobei er besonders davon profitierte, dass er mit Jaromír Jágr in einer Reihe spielte. In den Playoffs war er sogar der Top-Scorer der Rangers mit 13 Punkten in zehn Spielen. Als die Rangers jedoch nach der Saison mit Chris Drury und Scott Gomez zwei Konkurrenten für die Centerposition verpflichteten, verlängerten sie den Vertrag von Nylander nicht, woraufhin er zu den Washington Capitals zurückkehrte.

Mitte Dezember 2012 wechselte er kurzzeitig nach Italien zum HC Bozen, kehrte aber im Januar 2013 nach Schweden zurück und spielte in der Folge für den Södertälje SK. Im August des gleichen Jahres wurde er vom Rögle BK verpflichtet, für den er bis Mitte Dezember 2013 spielte. Im Jahre 2014 kehrte er noch einmal zum AIK zurück, bevor er seine aktive Karriere beendete und bei dem Team direkt die Position als Assistenztrainer übernahm.

Gemeinsam mit seinem Sohn Alexander wechselte er zur Saison 2015/16 zu den Mississauga Steelheads in die kanadische Ontario Hockey League, bei denen er für ein Jahr ebenfalls als Assistent tätig war.

International

Nylander vertrat sein Heimatland sowohl im Junioren- als auch Seniorenbereich.

Mit den Junioren gewann er bei der Junioren-Europameisterschaft 1990 die Goldmedaille und bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1992 die Silbermedaille. Zudem wurde Nylander im Anschluss an die Junioren-Weltmeisterschaft als bester Stürmer ausgezeichnet und ins All-Star-Team gewählt, nachdem er die meisten Punkte, Tore und Vorlagen aller Spieler erzielt hatte. Die Torjägerkrone teilte er sich allerdings mit Markus Näslund, Jan Čaloun und Jarkko Varvio. Des Weiteren spielte Nylander auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1991.

Bei den Senioren absolvierte Nylander zwischen 1992 und 2010 insgesamt zehn Weltmeisterschaften, zwei Olympische Winterspiele und den World Cup of Hockey 1996. In den Jahren 1992 und 2006 wurden die Schweden jeweils Weltmeister. Darüber hinaus errang er 1993 und 1997 die Silbermedaille sowie 1999, 2002 und 2010 die Bronzemedaille. Bei der Weltmeisterschaft 1997 wurde Nylander zum besten Stürmer ernannt und ins All-Star-Team des Turniers gewählt; 1993 teilte er sich den Titel des besten Vorlagengebers mit Andrei Chomutow, Shayne Corson, Dave Manson und Paul Kariya.

Erfolge und Auszeichnungen

International

Karrierestatistik

Datei:Michael Nylander.jpg
Michael Nylander (2009)
Datei:Rangers vs Flyers 2007 1.jpg
Nylander und Martin Straka beim Bully im Spiel gegen die Philadelphia Flyers
Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1989/90 Huddinge IK Division 1 31 7 15 22 4 5 3 0 3 0
1990/91 Huddinge IK Division 1 33 14 20 34 10 2 0 0 0 0
1991/92 AIK Solna Elitserien 40 11 17 28 30 3 1 4 5 4
1992/93 Hartford Whalers NHL 59 11 22 33 36
1992/93 Springfield Indians AHL 3 3 3 6 2
1993/94 Hartford Whalers NHL 58 11 33 44 24
1993/94 Springfield Indians AHL 4 0 9 9 0
1993/94 Calgary Flames NHL 15 2 9 11 6 3 0 0 0 0
1994/95 JYP Jyväskylä SM-liiga 16 11 19 30 63
1994/95 Calgary Flames NHL 6 0 1 1 2 6 0 6 6 2
1995/96 Calgary Flames NHL 73 13 38 51 20 4 0 0 0 0
1996/97 HC Lugano NLA 36 12 43 55 28 8 3 8 11 8
1997/98 Calgary Flames NHL 65 13 23 36 24
1998/99 Calgary Flames NHL 9 2 3 5 2
1998/99 Tampa Bay Lightning NHL 24 2 7 9 6
1999/00 Tampa Bay Lightning NHL 11 1 2 3 4
1999/00 Chicago Blackhawks NHL 66 23 28 51 26
2000/01 Chicago Blackhawks NHL 82 25 39 64 32
2001/02 Chicago Blackhawks NHL 82 15 46 61 50 5 0 3 3 2
2002/03 Chicago Blackhawks NHL 9 0 4 4 4
2002/03 Washington Capitals NHL 71 17 39 56 36 6 3 2 5 8
2003/04 Washington Capitals NHL 3 0 2 2 8
2003/04 Boston Bruins NHL 15 1 11 12 14 6 3 3 6 0
2004/05 Kärpät Oulu SM-liiga 23 5 15 20 22
2004/05 SKA Sankt Petersburg Superliga 8 2 5 7 0
2004/05 Ak Bars Kasan Superliga 5 0 1 1 2
2005/06 New York Rangers NHL 81 23 56 79 76 4 0 1 1 0
2006/07 New York Rangers NHL 79 26 57 83 42 10 6 7 13 0
2007/08 Washington Capitals NHL 40 11 26 37 24
2008/09 Washington Capitals NHL 72 9 24 33 32 3 0 0 0 2
2009/10 Grand Rapids Griffins AHL 24 2 16 18 14
2009/10 Jokerit Helsinki SM-liiga 14 3 4 7 58 3 2 1 3 0
2010/11 Rochester Americans AHL 7 4 2 6 8
2011/12 ZSC Lions NLA 15 5 5 10 8
2011/12 Kloten Flyers NLA 8 0 5 5 4 2 0 1 1 2
2012/13 HC Vita Hästen Hockeyettan 1 0 0 0 0
2012/13 HC Bozen Serie A 1 0 0 0 0
2012/13 Södertälje SK HockeyAllsvenskan 18 5 14 19 4 10 3 4 7 20
2013/14 Rögle BK HockeyAllsvenskan 25 3 6 9 22
2013/14 HC Vita Hästen Hockeyettan 1 1 1 2 0
2013/14 AIK Solna SHL 8 0 1 1 4 91 21 31 51 31
2014/15 AIK Solna HockeyAllsvenskan 11 1 1 2 8
Hockeyettan gesamt 2 1 1 2 0
1. Division/Hockeyallsvenskan gesamt 121 30 56 86 48 17 6 4 10 20
Elitserien/SHL gesamt 48 11 18 29 34 12 3 7 10 8
SM-liiga gesamt 53 19 38 57 143 3 2 1 3 0
Superliga gesamt 13 2 6 8 2
NLA gesamt 59 17 53 70 40 10 3 9 12 10
AHL gesamt 35 6 27 33 22 3 3 3 6 2
NHL gesamt 920 209 470 679 468 47 12 22 34 14

International

Vertrat Schweden bei:

Jahr Team Veranstaltung Resultat Sp T V Pkt SM
1990 Schweden U18-EM 1. Platz, Gold 6 2 4 6 0
1991 Schweden U20-WM 6. Platz 7 6 5 11 8
1992 Schweden U20-WM 2. Platz, Silber 7 8 9 17 6
1992 Schweden WM 1. Platz, Gold 8 0 1 1 0
1993 Schweden WM 2. Platz, Silber 7 1 7 8 4
1996 Schweden WM 6. Platz 3 2 3 5 0
1996 Schweden World Cup 3. Platz 4 2 1 3 0
1997 Schweden WM 2. Platz, Silber 11 6 5 11 6
1998 Schweden Olympia 5. Platz 4 0 0 0 6
1999 Schweden WM 3. Platz, Bronze 10 2 4 6 8
2000 Schweden WM 7. Platz 7 1 5 6 6
2002 Schweden Olympia 5. Platz 4 1 2 3 0
2002 Schweden WM 3. Platz, Bronze 8 1 6 7 0
2004 Schweden WM 2. Platz, Silber 7 2 4 6 8
2006 Schweden WM 1. Platz, Gold 6 1 8 9 4
2010 Schweden WM 3. Platz, Bronze 8 1 2 3 4
Junioren gesamt 20 16 18 34 14
Herren gesamt 87 20 48 68 46

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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