Mickaël Gelabale
Mickaël Gelabale (* 22. Mai 1983 in Pointe-Noire, Guadeloupe) ist ein ehemaliger französischer Basketballspieler.
Karriere
Gelabale begann in seiner Heimat, dem französischen Überseegebiet Guadeloupe, mit dem Basketballsport. Zu seinen Mannschaftskollegen in der Jugend gehörte Ronny Turiaf. 1999 wechselte er in die Nachwuchsabteilung von Cholet Basket,<ref>Mickaël Gelabale. In: Cholet Basket. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. April 2026.</ref> in der Saison 2001/02 gab er seinen Einstand in Cholets Herrenmannschaft in der ersten französischen Liga.<ref>https://www.lnb.fr/fr/pro-a/statistiques-joueur-40.html?player=A65099</ref> Im Spieljahr 2003/04 erzielte er für Cholet 10,4 Punkte und 4,6 Rebounds pro Begegnung und wurde anschließend von Real Madrid verpflichtet.
Nachdem er mit Real Madrid 2005 die spanische Meisterschaft gewonnen hatte, wurde Gelabale im anschließenden NBA-Draftverfahren von den Seattle SuperSonics ausgewählt. Im Spätsommer 2005 gewann er mit der französischen Nationalmannschaft zudem die Bronzemedaille bei der Europameisterschaftsendrunde. Er blieb noch ein Jahr in Madrid und wechselte erst nach der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan, wo er mit Frankreich im Viertelfinale gegen den späteren Vizeweltmeister Griechenland ausschied und am Ende den fünften Platz belegte, in die NBA.
Bei Seattle in der NBA kam er in den folgenden beiden Spielzeiten nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus und wurde zwischenzeitlich im Februar 2008 in die unterklassige NBA D-League abgegeben.<ref>NBA Development League: 2007-08 Transactions. NBA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2016; abgerufen am 17. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach seiner Rückkehr zu den Sonics zog sich Gelabale im März 2008 einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.<ref>Sonics’ reserve Mickael Gelabale out for season with torn ACL. The Seattle Times, 28. März 2008, abgerufen am 9. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach seiner Rückkehr im März 2009 in der D-League in Los Angeles<ref>NBA Development League: 2008-09 Transactions – March 25: LOS ANGELES. NBA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Dezember 2015; abgerufen am 17. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> verließ Gelabale schließlich die Vereinigten Staaten und kehrte zu Cholet Basket zurück, wo er seine Profikarriere begonnen hatte. Mit diesem Verein gewann er die französische Meisterschaft, wobei er zum wertvollsten Spieler des Endspiels gewählt wurde. Nach einer enttäuschend verlaufenden WM 2010, bei der man im Achtelfinale gegen den Gastgeber Türkei ausschied, folgte ein Wechsel zum Ligakonkurrenten und Rekordmeister ASVEL aus Villeurbanne, wo er als bester französischer Spieler der Saison 2010/11 in der LNB Pro A ausgezeichnet wurde. ASVEL selbst schied aber in den Halbfinal-Play-offs um die französische Meisterschaft aus.
Vor der Europameisterschaft 2011 unterschrieb Gelabale einen Vertrag beim belgischen Meister Spirou BC Charleroi. Nach einer Knöchelverletzung bei der EM-Endrunde,<ref>Gelabale To Miss Rest Of Round 2 / EuroBasket 2011. FIBA Europa, 8. September 2011, abgerufen am 17. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> bei der er mit der französischen Nationalmannschaft die Silbermedaille gewann, wurde er aber nicht rechtzeitig fit, so dass der Vertrag mit dem an der Euroleague teilnehmenden Verein aufgelöst wurde. Im Dezember 2011 unterschrieb er dann einen Vertrag beim russischen Vizemeister BK Chimki,<ref>Gelabale signe au Khimki Moscou. In: RTBF. 13. Dezember 2011, abgerufen am 29. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> mit dem er 2012 den ULEB Eurocup gewann.
Nach weiteren Stationen bei KK Cedevita und Valencia BC unterschrieb er im Januar 2013 einen Vertrag bei den Minnesota Timberwolves, für die er bis Saisonende spielte. Anschließend kehrte Gelabale zu Chimki zurück.<ref>Khimki, Gelabale join forces a second time. ULEB, 31. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2013; abgerufen am 22. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2013 wurde Gelabale mit Frankreich Europameister.
2014 ging er nach Frankreich zurück und spielte in den Folgejahren für unterschiedliche Vereine. Mit Limoges CSP, dem er sich im Januar 2015 angeschlossen hatte,<ref>Mickaël Gelabale à Limoges. In: L'Équipe. 5. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde er 2015 französischer Meister.<ref>Les "plus" de Mickaël Gelabale (Limoges). In: L'Équipe. 21. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ende Juni 2016 beendete er seine Nationalmannschaftskarriere.<ref>Equipe de France : La der aussi pour Gelabale et Pietrus. In: L'Équipe. 29. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er bestritt 147 A-Länderspiele für Frankreich.<ref>Deux légendes célébrées sur leurs terres. In: Fédération française de basketball. 26. Juli 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. April 2026.</ref>
Im April 2023 erlitt Gelabale als Spieler des Zweitligisten Élan Sportif Chalonnais im Training einen Schlaganfall. Nach mehrtägiger Behandlung im Krankenhaus wurde er nach Hause entlassen.<ref>Basket-ball - Chalon-sur-Saône. Saison terminée pour le joueur de Mickaël Gelabale, victime d'un AVC à l'entraînement. In: Le Bien Public. 21. April 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 21. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gelabale konnte bis zum Ende des Spieljahres 2022/23 nicht mehr auf dem Feld ins Geschehen eingreifen, wirkte aber außerhalb unterstützend am Aufstieg in die erste Liga mit. Im Sommer 2023 wurde sein Vertrag von Élan Sportif Chalonnais nicht verlängert.<ref>L'Élan Chalon va rendre hommage à Mickaël Gelabale, sur le départ après six saisons. In: BeBasket.fr. 11. Oktober 2023, abgerufen am 11. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Vorlage:ULEB-Spielerprofil
- Vorlage:NBA-Stat
- Mickael Gelabale – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)
- Tous les résultats des équipes de France: Mickaël (französisch) – Übersicht über Einsätze in der französischen Nationalmannschaft (französisch)
- Mickaël Gelabale – Übersicht über Teilnahmen an internationalen FIBA-Turnieren
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gelabale, Mickaël |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 22. Mai 1983 |
| GEBURTSORT | Pointe-Noire, Guadeloupe |
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- Europameister (Basketball)
- Spanischer Meister (Basketball)
- Olympiateilnehmer (Frankreich)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Basketballnationalspieler (Frankreich)
- Basketballspieler (Real Madrid)
- Franzose
- Geboren 1983
- Mann
- Basketballspieler (Valencia Basket Club)
- Basketballspieler (Limoges CSP)
- Basketballspieler (SIG Strasbourg)
- Basketballspieler (Cholet Basket)
- Basketballspieler (ASVEL Lyon-Villeurbanne)
- Basketballspieler (Le Mans Sarthe Basket)
- Basketballspieler (Élan Sportif Chalonnais)
- Basketballspieler (KK Cedevita)
- Basketballspieler (BK Chimki)