Micranthocereus estevesii
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| Micranthocereus estevesii | ||||||||||||
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| Datei:Micranthocereus estevesii (Buining & Brederoo) P.J.Braun & Esteves at type locality.jpg
Micranthocereus estevesii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Micranthocereus estevesii | ||||||||||||
| (Buining & Brederoo) F.Ritter |
Micranthocereus estevesii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Micranthocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton estevesii ehrt den brasilianischen Kakteenspezialisten Eddie Esteves Pereira (1939–2022) aus Goiânia, der die Art entdeckte.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 79.</ref>
Beschreibung
Micranthocereus estevesii wächst nur selten verzweigend mit säulenförmigen bläulich grünen Trieben und erreicht Wuchshöhen von bis 6 Metern. Die Triebe weisen einen Durchmesser von bis 15 Zentimetern auf. Es sind etwa 37 bis 42 schmale Rippen vorhanden. Die runden Areolen sind mit gelblich brauner Wolle und Haaren besetzt. Die 6 bis 7 leicht gebogenen Mitteldornen sind hellbraun, und zwischen 0,2 und 3,5 Zentimeter lang. Die etwa 12 nadeligen, hellbraunen Randdornen sind zwischen 5 und 11 Millimeter lang. Das 5 bis 7 Zentimeter breite Cephalium besteht aus weißer bis cremefarbener Wolle von bis 2,2 Zentimeter Länge und roten bis 0,8 Zentimeter langen Borsten.
Die breit trichterförmigen Blüten sind weiß und öffnen sich in der Nacht. Sie sind bis 3,5 Zentimeter lang und weisen ebensolche Durchmesser auf. Die hellblauen Früchte sind bis 1,3 Zentimeter lang und haben Durchmesser von 1,4 bis 0,9 Zentimetern. Sie vertrocknen bei Reife und zerfallen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Micranthocereus estevesii ist im brasilianischen Bundesstaat Goiás und im angrenzenden Bundesstaat Tocantins beheimatet.
Die Erstbeschreibung als Austrocephalocereus estevesii wurde 1974 von Albert Frederik Hendrik Buining und Arnold J. Brederoo (1917–1999) veröffentlicht.<ref>A. F. H. Buining, A. J. Brederoo Micranthocereus estevesii Buining et Brederoo species nova. In: Cactus and Succulent Journal. Band 47, Nummer 6, Los Angeles 1975, S. 267 (online).</ref> Friedrich Ritter stellte die Art 1979 in die Gattung Micranthocereus.<ref>Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika: Ergebnisse meiner 20-jährigen Feldforschung. Band 1, 1979, S. 108.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Siccobaccatus estevesii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Buining & Brederoo) P.J.Braun & Esteves (1990).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Machado, M. & Braun, P., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 433.
Einzelnachweise
<references />