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Midlum (Rheiderland)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Midlum
Gemeinde Jemgum
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(295)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 53° 17′ N, 7° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(295) 53° 17′ 1″ N, 7° 22′ 18″ O
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Höhe: 1 m ü. NHN
Fläche: 7,42 km²
Einwohner: 295 (30. Juni 2015)<ref name="Strukturdaten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Strukturdaten. (Memento vom 15. April 2018 im Internet Archive) jemgum.de; abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 26844
Vorwahl: 04958
Datei:Rheiderland de.png
Karte
Karte des Rheiderlands
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Midlum im Rheiderland ist eine kleine Ortschaft in der Gemeinde Jemgum im niedersächsischen Landkreis Leer.

Geschichte

Das Warftdorf entstand etwa um die Zeit Christi Geburt an der Ems. Ältestes Gebäude ist die evangelische Kirche aus dem Jahr 1200 mit mittelalterlichem Hagioskop, einer so genannten Lepraspalte. Die Midlumer Kirche beherbergt eine alte Orgel von Hinrich Just Müller. Neben der Kirche steht der wohl älteste Glockenturm Ostfrieslands aus dem 13. Jahrhundert. Der freistehende „Turm“ der evangelisch-reformierten Kirche in Midlum ist 14,0 m hoch und mit einem Neigungswinkel von 6,74 Grad schiefer als der Schiefe Turm von Pisa (3,97 Grad<ref>Sueddeutsche.de: Der schiefste Turm der Welt</ref>). Allerdings gilt der Bau nach gängiger Definition nicht als Turm im engeren Sinne, da seine Höhe nicht ein Mehrfaches seines Durchmessers beträgt. Als „schiefster Turm der Welt“ ist daher im Guinness-Buch der Rekorde der Schiefe Turm von Gau-Weinheim aufgeführt.

Eine Burg in Midlum erscheint nur ein einziges Mal im Jahr 1461 im Testament des Häuptlings Wiard von Oldersum und Uphusen in der historischen Überlieferung. Die heute verschwundene Anlage lag im Bereich des Ortsteils Burgstede nordwestlich von Midlum.

Midlum gehört seit dem 1. Januar 1973 zur Gemeinde Jemgum.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Mit seinen 295 Einwohnern<ref>Jemgum.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> bei einer Fläche von 7,42 Quadratkilometer ist Midlum der drittgrößte der elf Jemgumer Ortsteile.

Ziegeleien

Datei:Ehemalige-Ziegeleien-Midlum-2019-msu-0268.jpg
Alte Ziegelei an der Ems in Midlum

Wie das gesamte Rheiderland war Midlum bis Anfang der 1970er Jahre durch seine hohen Lehmvorkommen ein wichtiger Standort der Ziegelherstellung. Direkt an der Ems gelegen zeugen zwei hohe Schornsteine in Midlum von der einstigen Blüte dieses Wirtschaftszweiges. Eine dieser Ziegeleien, die ehemalige Ziegelei Cramer, wurde teilweise restauriert und kann heute als Ziegeleimuseum besucht werden.

Literatur

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
  • Anna Sophie Inden (Text), Martin Stromann (Fotos): Gottes Häuser im Rheiderland. In: Ostfriesland Magazin. 2/2015, SKN Druck und Verlag, Norden 2015, S. 48 ff.
  • Hajo van Lengen: Geschichte des Emsingerlandes vom frühen 13. bis zum späten 15. Jh. (= Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands. Band 53). Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1973, S. 250.
  • H. Wilhelm H. Mithoff: Fürstenthum Ostfriesland und Harlingerland (= Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Band 7). Helwing, Hannover 1880, S. 147.
  • Otto Houtrouw: Ostfriesland: Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit. Dunkmann, Aurich 1889, S. 265 f.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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