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Minuskel 74

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Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 74
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Name

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Zeichen

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Text Evangelien

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Sprache griechisch

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Datum 1291/1292

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Gefunden

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Lagerort Christ Church College

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Quelle

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Größe 20,1 × 14,8 cm

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Typ Byzantinischer Texttyp

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Kategorie V

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Hand

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Notiz

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Minuskel 74 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 260 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 204 Pergamentblättern (20,1 × 14,8 cm). Das Manuskript ist durch sein Kolophon auf das Jahr 1291 oder 1292 datiert.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack: Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 51. </ref> Die Handschrift ist nicht vollständig.

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text der vier Evangelien mit Lücken (Matthäus 1,1–14; 5,29–6,1). Er wurde einspaltig mit je 26–17 Zeilen geschrieben.<ref name = Gregory/> Die Handschrift enthält die Epistula ad Carpianum, die Eusebischen Tabellen, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte (Matthäus 359, Markus 241, Lukas 341, Johannes 232), den Eusebischen Kanon, Lektionar-Markierungen, incipits, Menologion, Synaxarion und Bilder.<ref name = Scrivener>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref name = Gregory>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Text

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref>

Geschichte

Die Handschrift wurde 1291 oder 1292 durch Theodor Hagiopetrita geschrieben.<ref name = Gregory/>

Die Handschrift kam 1727 vom Kloster Pantokratoros nach England und gehörte dem Erzbischof von Canterbury William Wake (1657–1737), zusammen mit den Minuskelhandschriften 73 und 506-520. Wake schenkte sie dem Christ Church College in Oxford.<ref name = Gregory/> Der Kodex wurde von John Walker untersucht und teilweise kollationiert.<ref name = Gregory/> Caspar René Gregory kollationierte ihn im Jahr 1883.<ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich zurzeit im Christ Church College unter der Signatur Wake 20 in Oxford.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

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  • G. W. Kitchin: Catalogus codicum MSS. in bibliotheca Aedis Christi. Oxford 1867.