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Minuskel 76

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Manuskripte des Neuen Testaments
PapyriUnzialeMinuskelnLektionare
Minuskel 76
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Name Codex Caesar-Vindobonensis

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Zeichen

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Text Neues Testament (ohne Offenbarung)

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Sprache griechisch

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Datum 14. Jahrhundert

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Gefunden

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Lagerort Österreichische Nationalbibliothek

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Quelle

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Größe 19 × 13,5 cm

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Typ Byzantinischer Texttyp

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Kategorie V

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Hand

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Notiz

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Minuskel 76 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), δ 298 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 358 Pergamentblättern (19 × 13,5 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 14. Jahrhundert datiert.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack: Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 51. </ref> Die Handschrift ist vollständig.

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text des Neuen Testaments außer der Offenbarung des Johannes. Er wurde einspaltig mit je 27 Zeilen geschrieben.<ref name = Gregory/> Die Handschrift enthält Prolegomena, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte (Markus 234), (nicht den Eusebischen Kanon), Lektionar-Markierungen, incipits, Synaxarion, Menologion und Bilder.<ref name = Scrivener>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref name = Gregory>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Die Reihenfolge der Bücher ist Evangelien, Apostelgeschichte, Katholische Briefe und Paulusbriefe. Der Hebräerbrief ist als letztes Buch von Paulus aufgeführt.<ref name = Gregory/>

Text

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref> Er gehörte zur Textfamilie Kx.<ref>Frederik Wisse, The profile method for the classification and evaluation of manuscript evidence, William B. Eerdmans Publishing Company, 1982, S. 54.</ref> Textlich steht er der Complutensischen Polyglotte nahe.<ref name = Scrivener/>

Geschichte

Vielleicht wurde die Handschrift von Redakteuren der Complutensischen Polyglotte verwendet. Der Handschrift wurde 1711 von John Mill untersucht.<ref name = Gregory/> Sie wurde durch Franzis Karl Alter in seiner Ausgabe des griechischen Neuen Testaments 1786 verwendet.<ref>Karl Alter, Novum Testamentum Graecum, ad Codicem Vindobonensem Graece expressum: Varietam Lectionis addidit Franciscus Carolus Alter. Wien 1786.</ref> Caspar René Gregory verglich sie im Jahr 1887.<ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich zurzeit in der Österreichischen Nationalbibliothek (Theol. gr. 300) in Wien.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />