Moiola
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien
Moiola ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.
Lage und Einwohner
Moiola liegt 17 km südwestlich von der Provinzhauptstadt Cuneo entfernt, an der Stura di Demonte. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 14,73 km² und hat Vorlage:EWZ Einwohner (Stand Vorlage:EWD).
Die Nachbargemeinden sind Borgo San Dalmazzo, Demonte, Gaiola, Valdieri und Valloriate.
Bevölkerungsentwicklung
<timeline> Colors=
id:lightgrey value:gray(0.9) id:darkgrey value:gray(0.8) id:sfondo value:rgb(1,1,1) id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)
ImageSize = width:620 height:300 PlotArea = left:50 bottom:50 top:30 right:30 DateFormat = x.y Period = from:0 till:1200 TimeAxis = orientation:vertical AlignBars = justify ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:200 start:0 ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:50 start:0 BackgroundColors = canvas:sfondo
BarData=
bar:1861 text:1861 bar:1871 text:1871 bar:1881 text:1881 bar:1901 text:1901 bar:1911 text:1911 bar:1921 text:1921 bar:1931 text:1931 bar:1936 text:1936 bar:1951 text:1951 bar:1961 text:1961 bar:1971 text:1971 bar:1981 text:1981 bar:1991 text:1991 bar:2001 text:2001 bar:2011 text:2011 bar:2021 text:2021
PlotData=
color:barra width:23 align:left
bar:1861 from: 0 till:1029 bar:1871 from: 0 till:1060 bar:1881 from: 0 till:1119 bar:1901 from: 0 till:1104 bar:1911 from: 0 till:1008 bar:1921 from: 0 till:920 bar:1931 from: 0 till:733 bar:1936 from: 0 till:585 bar:1951 from: 0 till:585 bar:1961 from: 0 till:475 bar:1971 from: 0 till:422 bar:1981 from: 0 till:372 bar:1991 from: 0 till:320 bar:2001 from: 0 till:296 bar:2011 from: 0 till:252 bar:2021 from: 0 till:218
PlotData=
bar:1861 at:1029 fontsize:S text: 1.029 shift:(-10,5) bar:1871 at:1060 fontsize:S text: 1.060 shift:(-13,5) bar:1881 at:1119 fontsize:S text: 1.119 shift:(-13,5) bar:1901 at:1104 fontsize:S text: 1.104 shift:(-13,5) bar:1911 at:1008 fontsize:S text: 1.008 shift:(-13,5) bar:1921 at:920 fontsize:S text: 920 shift:(-8,5) bar:1931 at:733 fontsize:S text: 733 shift:(-8,5) bar:1936 at:585 fontsize:S text: 585 shift:(-8,5) bar:1951 at:585 fontsize:S text: 585 shift:(-8,5) bar:1961 at:475 fontsize:S text: 475 shift:(-8,5) bar:1971 at:422 fontsize:S text: 422 shift:(-8,5) bar:1981 at:372 fontsize:S text: 372 shift:(-8,5) bar:1991 at:320 fontsize:S text: 320 shift:(-8,5) bar:2001 at:296 fontsize:S text: 296 shift:(-8,5) bar:2011 at:252 fontsize:S text: 252 shift:(-8,5) bar:2021 at:218 fontsize:S text: 218 shift:(-8,5)
TextData=
fontsize:S pos:(30,30) text:Quelle = ISTAT
</timeline>
Geschichte
Der Ortsname erscheint in mittelalterlichen Dokumenten als „Moliola“, „Muiola“ und „Mogloglia“, manchmal in Pluralformen wie „de Mogliolis“. Es stellt die Fortsetzung von Molliolam dar, der Verkleinerungsform von Mollea. Was soviel bedeutet wie „sumpfiges Land“.
Seine Geschichte ähnelt der der anderen Gemeinden des unteren Stura-Tals. Im 12. Jahrhundert stand es unter der Herrschaft der Markgrafen von Saluzzo, dann für kurze Zeit unter der der Gemeinde Cuneo und erneut unter der Herrschaft der Markgrafen von Saluzzo bis 1259, als die Anjou das gesamte Stura-Tal besetzten und ein Jahrzehnt lang kontrollierten.
Erst 1489 wurde es Teil des savoyischen Staates. Zu den historisch-architektonischen Zeugnissen zählen die Pfarrkirche San Giovanni, die sich einst in der heutigen Kapelle Sant’Anna befand und die Kapelle Sant’Anna, in der ein wunderschönes Gemälde der Heiligen und der Madonna von 1742, sowie der sechseckige Weihwasserhaufen aufbewahrt werden. Auch die Incoronata-Kapelle, die, wie der Name schon sagt, der Jungfrau Maria Mariä Himmelfahrt gewidmet ist und höchstwahrscheinlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Votivgabe während der Pest erbaut wurde und zahlreiche kleine Votivgemälde enthält und schließlich die Kapelle San Membotto, die ursprünglich San Benedetto gewidmet war und erstmals im Dekret des Bischofs von Asti vom 28. Juli 1098 ausdrücklich erwähnt wurde, zählen zu den historisch wertvollen Bauten der Gemeinde.<ref>Geschichte auf www.italiapedia.it</ref>
In der Zeit von 1935 bis 1942 war der gesamte Alpenbogen von intensiven Befestigungsaktivitäten betroffen und die Moiola-Sperre sollte der Verteidigungslinie mehr Tiefe verleihen. Die um die 1940er Jahre begonnenen Arbeiten blieben teilweise unvollendet. Sie beziehen sich auf die Modelle der letzten Zeit mit massiven Betondächern und einem bemerkenswerten unterirdischen Anbau, der in mehrere Ebenen unterteilt ist. Insgesamt handelt es sich um ein Bauwerk, das, wäre es vollständig fertiggestellt worden, eine der beeindruckendsten Verteidigungsanlagen im gesamten Tal gewesen.<ref>Militärbauten vom 2. Weltkrieg auf www.vallestura.cn.it</ref>
Zwischen 1914 und 1948 wurde Moiola von der Straßenbahn Cuneo-Borgo San Dalmazzo-Demonte bedient.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Moiola
- Film über die Militärbauten, YouTube, 1:44 min
Einzelnachweise
<references />