Zum Inhalt springen

Molėtai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Molėtai
Wappen
Wappen
Wappen
Staat: Litauen Litauen
Bezirk: Utena
Rajongemeinde: Molėtai
Gegründet: 1387
Koordinaten: 55° 15′ N, 25° 25′ OKoordinaten: 55° 15′ N, 25° 25′ O
 {{#coordinates:55,248755555556|25,419819444444|primary
dim= globe= name= region=LT-27 type=city
  }}
Höhe: 145 m
Fläche (Ort): 7,86 km²
Einwohner (Ort): 5.762 (2017)
Bevölkerungsdichte: 733 Einwohner je km²
Zeitzone: EET (UTC+2)
 
Website:
Molėtai (Litauen)
Molėtai (Litauen)
Molėtai
Datei:Molėtai, Lithuania - panoramio.jpg
Kirche der Apostel Petrus und Paulus in Molėtai
Datei:Jonas nepomukas moletai.jpg
Statue für Johannes Nepomuk in Molėtai
Datei:Molėtai, Jaunimo aikštė.JPG
Jaunimo-Platz am Rathaus
Datei:Molėtai, menų mokykla.JPG
Kunstschule
Datei:Molėtai, sporto centras.JPG
Molėtų arena

Molėtai (deutsch, 18. Jahrhundert: Mulau) ist eine Stadt mit 5762 Einwohnern (Stand: 2017)<ref>Resident population by age group by county and municipality, 2017. (xls) Statistics Lithuania, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2017; abgerufen am 24. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/osp.stat.gov.lt</ref> und Sitz der Rajongemeinde Molėtai im Bezirk Utena im Osten Litauens.<ref>litauen.info: Moletai</ref> Die Fläche der Stadt beträgt 3,77 km². Sie bildet in der Gemeinde einen eigenen städtischen Amtsbezirk (miesto seniūnija).

Lage

Molėtai liegt 30 Kilometer südlich von Utena, 63 Kilometer nördlich von der litauischen Hauptstadt Vilnius, an der Schnellstraße A14 Vilnius–Utena östlich der Stadt befindet sich der See Siesartis.

Geschichte

Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr der Ort durch eine Überlassungsurkunde im Jahre 1387, die der polnische König und litauische Großfürst Jogaila den Kirchendienern aus Vilnius für das Gebiet um Molėtai ausstellte.<ref>Erste Urkundliche Erwähnung der Stadt. Universität Vilnius, abgerufen am 11. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im 19. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche Kaufleute und Handwerker an, was zu einem schnellen Wachstum führte. In Moletai wurden am 29. August 1941 während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg mehr als 2000 Juden umgebracht, darunter fast 1500 Kinder.

Politik

Moletai hat mehrere Partnerstädte unter anderem Hörstel in Nordrhein-Westfalen und Ludza in Lettland.

Infrastruktur

Die katholische Kirche der Apostel Petrus und Paulus in Molėtai wurde von 1905 bis 1907 im neubarocken Stil mit Doppelturmfassade erbaut. Weiter existieren ein Landeskundemuseum, ein Krankenhaus, ein Kulturzentrum, die Post (LT-33001) und das Kreisgericht Molėtai. Von Molėtai gibt es Landstraßen nach Ukmergė, Pabradė, Labanoras und Anykščiai.

Molėtai verfügt über keinen eigenen Bahnhof, der nächste Bahnhof liegt in der 42 km westlich gelegenen Stadt Ukmergė, Fernreisende können auf das Moletai Bus Terminal zurückgreifen, das mehrmals täglich von den großen litauischen Fernbuslinien Kautra, Nofra und Toks angefahren wird.

Sehenswürdigkeiten

Personen

Ehrenbürger

  • 2000: Robert Eickel (Arbeitskreis Osthilfe der Partnerstadt Hörstel)<ref>Robert Eickel wurde zum Ehrenbürger Moletais ernannt. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 78, 1. April 2000, S. ibb16 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 29. Dezember 2022]).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein