Monte Sarmiento
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Berg Der Monte Sarmiento (Vorlage:Höhe<ref name="aaj_1967">Jack Miller: Exploring America’s Southern Tip. American Alpine Journal, 1967, S. 326–333 (Online)</ref>) ist ein pyramidenförmiger und stark vergletscherter Berg und befindet sich im Nationalpark Alberto De Agostini im chilenischen Teil Feuerlands. Er erhebt sich direkt über der Ostküste des Magdalena-Kanals und bildet die westliche Grenze der Cordillera Darwin. Meist hüllt der Gipfel sich in Wolken, bietet aber bei Sichtbarkeit einen beeindruckenden Anblick und wurde bereits von Charles Darwin in dieser Weise gewürdigt.<ref name="aaj_1967"/>
Besteigungsgeschichte
Es wurden zunächst einige erfolglose Versuche unternommen, den Gipfel zu besteigen, beispielsweise von William Martin Conway im Jahr 1898 und von Alberto Maria De Agostini im Jahr 1913.<ref name="aaj_1967"/> Die Erstbesteigung gelang Carlo Mauri und Clemente Maffei im Jahr 1956. Natalia Martínez und Camilo Rada schafften 2013 die zweite erfolgreiche Begehung.<ref>Natalia Martínez y Camilo Rada, segunda ascensión al Monte Sarmiento después de 57 años. Artikel auf Spanisch.</ref> Die Nordwand des Westgipfels bezwangen Robert Jasper, Jörn Heller und Ralf Gantzhorn im April 2010.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Namensgebung
Der Forscher Pedro Sarmiento de Gamboa nannte den Berg zunächst „Volcán Nevado“ („verschneiter Vulkan“), weil er dachte, es handle sich bei diesem Berg um einen Vulkan. Philip Parker King benannte ihn in „Mount Sarmiento“ zu Ehren dieses Forschers um.<ref>P. Parker King: Voyages of the Adventure and Beagle, Volume I. 1838, herausgegeben von Henry Colburn</ref>
Weblinks
- arte.tv: Vorlage:Webarchiv
Einzelnachweise
<references />