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Morki

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Vorlage:Infobox Ort in Russland Morki (Vorlage:RuS; Vorlage:ChmS, Vorlage:Lang) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Republik Mari El (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Der Ort liegt in der Wolgaregion, etwa 75 Kilometer südöstlich der Republikhauptstadt Joschkar-Ola unweit der Grenze zur benachbarten Republik Tatarstan. Durch den Ort fließt der Bach Morjanka im Flusssystem des linken Wolga-Nebenflusses Ilet.

Morki ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons Morki. Zur Stadtgemeinde (Gorodskoje posselenije) Morki gehört neben der Siedlung noch das vier Kilometer östlich gelegene Dorf Kanal.

Geschichte

Das Dorf Morki wurde 1678 gegründet.

In der sowjetischen Periode wurde es nach Gründung der Autonomen Oblast der Mari 1920 (Vorläufer der ASSR der Mari) am 28. August 1924 Verwaltungssitz eines Kantons als einer der kompaktesten Siedlungsgebiete der Mari. Später wurde der Kanton in einen Rajon umgewandelt.

Am 24. Februar 1969 erhielt Morki den Status einer Siedlung städtischen Typs.<ref name="ran">Morki auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref><ref>Vorlage:Webarchiv auf der Website der Rajonverwaltung (russisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1925 513
1939 1.813
1959 3.523
1970 5.344
1979 7.459
1989 9.612
2002 9.686
2010 9.914

Anmerkung: ab 1939 Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Morki steht die Epiphanias-Kirche (Vorlage:Lang, Vorlage:Lang). Der Ort besitzt ein Historisches und Literaturmuseum und einen Kulturpalast.

In mehreren Dörfern des Rajons befinden sich weitere Museen für Persönlichkeiten des kulturellen Lebens der Mari: für den Schriftsteller Sergei Tschawain (1888–1937) im Dorf Tschawainur, für den Schriftsteller Nikolai Muchin (1890–1937) in Olykjal und für den Dichter Nikolai Kasakow (1918–1989) in Kutjuk-Kiner.

Wirtschaft und Infrastruktur

Morki ist Zentrum eines Land- und Forstwirtschaftsgebietes.<ref name="ran" />

Die Siedlung ist über eine Lokalstraße mit der 56 Kilometer entfernten Siedlung Schelanger verbunden, wo Anschluss an die Föderale Fernstraße R 175 von Selenodolsk nach Joschkar-Ola besteht und sich auch die nächstgelegene Eisenbahnstation befindet.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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