Zum Inhalt springen

Muggendorf (Wiesenttal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Muggendorf
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(615)&title=Muggendorf 49° 48′ N, 11° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(615) 49° 48′ 12″ N, 11° 15′ 42″ O
 {{#coordinates:49,80341|11,26154|primary
dim=10000 globe= name=Muggendorf region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 304 m ü. NHN
Einwohner: 615 (2016)<ref name="Einwohner2016">Nahverkehrsplan nach der Leitlinie zur Nahverkehrsplanung Landkreis Forchheim 2016. (PDF; 3,3 MB) S. 52, abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91346
Vorwahl: 09196
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Oswaldhöhle 2140210 HDR-2.jpg
Oswaldhöhle
Datei:Fränkische Schweiz Muggendorf Karte 1843 001.jpg
Reisekarte nach Muggendorf, 1843
Datei:Muggendorf 04.jpg
St. Laurentiuskirche

Muggendorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Wiesenttal im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Muggendorf hat eine Fläche von 4,491 km². Sie ist in 913 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4919,16 m² haben.<ref>Gemarkung Muggendorf (092605). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 2. Januar 2026.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Haag.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Januar 2026.</ref>

Geographie

Der ehemalige Markt bildet zusammen mit Streitberg den Kern der Gemeinde Wiesenttal. Der Ort liegt auf 304 m ü. NHN an der Wiesent. Nach diesem Ort hieß früher die Fränkische Schweiz auch Muggendorfer Gebürg. In der Nähe gibt es zahlreiche Tropfsteinhöhlen, die auch als Muggendorfer Höhlen bezeichnet werden. Zu diesen gehören u. a. die Rosenmüllerhöhle, die Oswaldhöhle, die Witzenhöhle, die Wundershöhle und die Doktorshöhle. Auf dem Schützenberg bei Muggendorf befindet sich eine 300 Meter lange Skipiste<ref>Martin Droschke: Rudsch mir doch den Buggle runter …. In: Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr. Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 21. Januar.</ref> mit Skilift.

Geschichte

Muggendorf wurde um 1248/49 erstmals urkundlich erwähnt, als es zur Burg Neideck kam. Bis 1347, als Konrad II. von Schlüsselberg starb, hielt das Geschlecht der Schlüsselberger das Patronatsrecht. 1507 oder 1508 verkaufte Georg von Streitberg Muggendorf an den Markgrafen Friedrich II. von Brandenburg-Ansbach.<ref>www.dieter-zoeberlein.de: Die von Streitberg, Geschichte einer fränkischen Adelsfamilie (abgerufen am 19. Oktober 2018)</ref> Als Teil des späteren Fürstentums Bayreuth wurde Muggendorf zur Reformationszeit evangelisch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evang.- Luth. Kirchengemeinde Muggendorf (Memento vom 22. Oktober 2018 im Internet Archive)</ref>

Ab 1922 war Muggendorf eine Station der Wiesenttalbahn. Damit konnte man mit der Eisenbahn über Ebermannstadt nach Forchheim fahren. Der planmäßige Betrieb wurde 1930 eröffnet, 1976 wurde die Strecke stillgelegt. Seit 1980 befährt die Dampfbahn Fränkische Schweiz die Strecke als Museumsbahn.<ref>Jürgen Dill: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nebenbahn von Gasseldorf nach Behringersmühle – Wiesenttalbahn, loka.lokalbahn-modelle.de (13. Februar 2007) (Memento vom 14. September 2013 im Internet Archive)</ref>

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Muggendorf am 1. Januar 1972 zusammen mit anderen Dörfern zum Markt Wiesenttal vereinigt.<ref></ref>

Baudenkmäler

Neben der evangelischen St.-Laurentius-Kirche weist der Ortskern einige weitere sehenswerte Gebäude auf. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Bildung, Kultur

Muggendorf hat eine Grundschule und ein Modellbahnmuseum (seit 1994) mit den Schwerpunkten Spur S (Firmen BUB und Stadtilm) und Spur 0 (Modelle von Bing, Kraus-Fandor, BUB, Heinrich Wimmer, Distler, Dressler, Beckh und Fleischmann).

Kürbisumzug

Besonders sehenswert ist der sogenannte Kürbisumzug, der jedes Jahr zum Erntedankfest stattfindet. Zusätzlich zum Festumzug zur Mittagszeit gibt es einen weiteren, kleineren Umzug nach Einbruch der Dunkelheit. Die Kinder des Ortes und der umliegenden Dörfer tragen kunstvoll geschnitzte, von innen beleuchtete Kürbisse durch das Dorf. Die Schnitzkunst ist Teil des Lehrplans der Volksschule Wiesenttal.

Historische Abbildungen

Literatur

Film

  • Robby Mörre: Blechbahnträume aus Stadtilm. Dokumentation, MDR, 2011, 30 Min.

Weblinks

Commons: Muggendorf (Wiesenttal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein