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Murillo (Santistevan)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Murillo
Basisdaten
Einwohner (Stand)

Bevölkerungsdichte
383 Einw. (Volkszählung 2012)
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Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m
Postleitzahl 07-1005-0102-0001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 16° 45′ S, 63° 33′ WKoordinaten: 16° 45′ S, 63° 33′ W
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Politik
Departamento Santa Cruz
Provinz Obispo Santistevan
Klima
Datei:San Pedro Klimadiagramm.png
Klimadiagramm San Pedro

Murillo ist eine Ortschaft im Departamento Santa Cruz im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage im Nahraum

Die Ortschaft Murillo liegt im Landkreis (bolivianisch: Municipio) San Pedro in der Provinz Obispo Santistevan. Der Ort liegt auf einer Höhe von Vorlage:Höhe/Fmt m im Feuchtgebiet zwischen den Flüssen Río Piraí und Río Grande. Das Municipio San Pedro mit etwa 10.000 Einwohnern ist Kolonisationsgebiet und wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.

Geographie

Murillo liegt im tropischen Feuchtklima vor dem Ostrand der Anden-Gebirgskette der Cordillera Oriental. Die Region ist erst in den letzten Jahrzehnten erschlossen worden und war vor der Kolonisierung von Monsunwald bedeckt, ist heute aber größtenteils Kulturland.

Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei knapp 25 °C (siehe Klimadiagramm San Pedro), die Monatswerte schwanken zwischen 21 °C im Juni/Juli und 26 bis 27 °C von Oktober bis März. Der Jahresniederschlag beträgt fast 1500 mm, die Monatsniederschläge sind ergiebig und liegen zwischen 50 mm im Juli und 250 mm im Januar.

Verkehrsnetz

Murillo liegt in einer Entfernung von 160 Straßenkilometern nördlich von Santa Cruz, der Hauptstadt des Departamentos.

Vom Zentrum von Santa Cruz führt die asphaltierte Fernstraße Ruta 4 über 57 Kilometer in nördlicher Richtung bis Montero, von dort die Ruta 10 weiter nach Norden über General Saavedra, Mineros und Fernández Alonso nach San Pedro und weiter über Murillo nach Hardeman, San Juan del Piraí und Canandoa.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Ortschaft ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf fast das Dreifache angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 138 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992</ref>
2001 332 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001</ref>
2012 383 Volkszählung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Aufgrund der seit den 1960er Jahren durch die Politik geförderten Zuwanderung indigener Bevölkerung aus dem Altiplano weist die Region einen nicht unerheblichen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio San Pedro sprechen 54,9 Prozent der Bevölkerung die Quechua-Sprache<ref>INE-Sozialdaten 2001 (PDF; 5,2 MB)</ref>.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks