Murillo (Santistevan)
| Murillo | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Einwohner (Stand) Bevölkerungsdichte |
383 Einw. (Volkszählung 2012) Fehler: Fläche mit falschem Zahlenformat | |||||
| Höhe | Vorlage:Höhe/Fmt m | |||||
| Postleitzahl | 07-1005-0102-0001 | |||||
| Telefonvorwahl | (+591) | |||||
| Koordinaten | 16° 45′ S, 63° 33′ W
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| Politik | ||||||
| Departamento | Santa Cruz | |||||
| Provinz | Obispo Santistevan | |||||
| Klima | ||||||
| Datei:San Pedro Klimadiagramm.png Klimadiagramm San Pedro | ||||||
Murillo ist eine Ortschaft im Departamento Santa Cruz im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.
Lage im Nahraum
Die Ortschaft Murillo liegt im Landkreis (bolivianisch: Municipio) San Pedro in der Provinz Obispo Santistevan. Der Ort liegt auf einer Höhe von Vorlage:Höhe/Fmt m im Feuchtgebiet zwischen den Flüssen Río Piraí und Río Grande. Das Municipio San Pedro mit etwa 10.000 Einwohnern ist Kolonisationsgebiet und wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Geographie
Murillo liegt im tropischen Feuchtklima vor dem Ostrand der Anden-Gebirgskette der Cordillera Oriental. Die Region ist erst in den letzten Jahrzehnten erschlossen worden und war vor der Kolonisierung von Monsunwald bedeckt, ist heute aber größtenteils Kulturland.
Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei knapp 25 °C (siehe Klimadiagramm San Pedro), die Monatswerte schwanken zwischen 21 °C im Juni/Juli und 26 bis 27 °C von Oktober bis März. Der Jahresniederschlag beträgt fast 1500 mm, die Monatsniederschläge sind ergiebig und liegen zwischen 50 mm im Juli und 250 mm im Januar.
Verkehrsnetz
Murillo liegt in einer Entfernung von 160 Straßenkilometern nördlich von Santa Cruz, der Hauptstadt des Departamentos.
Vom Zentrum von Santa Cruz führt die asphaltierte Fernstraße Ruta 4 über 57 Kilometer in nördlicher Richtung bis Montero, von dort die Ruta 10 weiter nach Norden über General Saavedra, Mineros und Fernández Alonso nach San Pedro und weiter über Murillo nach Hardeman, San Juan del Piraí und Canandoa.
Bevölkerung
Die Einwohnerzahl der Ortschaft ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf fast das Dreifache angestiegen:
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1992 | 138 | Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992</ref> |
| 2001 | 332 | Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001</ref> |
| 2012 | 383 | Volkszählung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> |
Aufgrund der seit den 1960er Jahren durch die Politik geförderten Zuwanderung indigener Bevölkerung aus dem Altiplano weist die Region einen nicht unerheblichen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio San Pedro sprechen 54,9 Prozent der Bevölkerung die Quechua-Sprache<ref>INE-Sozialdaten 2001 (PDF; 5,2 MB)</ref>.
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
- Reliefkarte der Region Yotau 1:250.000 (PDF; 7,86 MB)
- Municipio San Pedro - Übersichtskarten Nr. 71005
- Municipio San Pedro - Detailkarte und Bevölkerungsdaten (PDF; 690 kB) (spanisch)
- Departamento Santa Cruz - Sozialdaten der Municipios (PDF; 5,12 MB) (spanisch)