Myrnohrad
Vorlage:Infobox Ort in der Ukraine Mirnograd (
- WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl
Die ukrainische Sprache wird in kyrillischer Schrift geschrieben und so auch in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellt.
Romanisierung, also lateinische Umschrift, kommt nur sehr selten vor, insbesondere kaum im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Vorlage.
In den Artikeln soll deshalb die Form {{ukS}} für kyrillische Schrift benutzt werden und die Weiterleitung nicht aufgelöst werden.
Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist eine Stadt von regionaler Bedeutung im Osten der Ukraine mit etwa 1600 Einwohnern (2026).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Geographie und Klima
Die Stadt liegt im Donezbecken in der Oblast Donezk 52 km nordwestlich des Oblastzentrums Donezk und 7 km nordöstlich der Nachbargemeinde Pokrowsk.
Die durchschnittliche Temperatur liegt im kältesten Monat, dem Januar, bei −6,5 °C und im Juli, dem wärmsten Monat, bei +20,5 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 533 mm Niederschlag.<ref name="Stadtportal">Stadtportal – Informationen (russisch)</ref>
Geschichte
Aufgrund vorhandener Kohlevorkommen und der Nähe zur heutigen Bahnstation Krasnoarmijsk begann im Jahre 1911 bei der Siedlung Nowoekonomitschne ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) der Abbau von Kohle. Ab 1916 entwickelte sich parallel 5 km südlich die Bergarbeitersiedlung Hrodiwskoho ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), die von 1937 bis 1957 Nowyj Donbass ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) hieß.
Danach wurde der Ort zu Ehren des bulgarischen Politikers Georgi Dimitroff (1882–1949) in Dymytrow (ukrainisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}; russisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) umbenannt. 1965 erhielt Dymytrow den Status einer Stadt.
Am 6. März 1972 wurden beide Siedlungen vereinigt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Inzwischen ist Nowoekonomitschne jedoch wieder eine eigenständige Siedlung städtischen Typs.
Seit 1990 hat Dymytrow den Status einer kreisfreien Stadt.
Aufgrund der Dekommunisierung in der Ukraine wurde die Stadt mit Wirkung vom 22. Mai 2016 auf Beschluss der Werchowna Rada in Myrnohrad umbenannt<ref>Верховна Рада України; Постанова від 12. Mai 2016 № 1353-VIII Про перейменування деяких населених пунктів</ref>.
Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt vom 22. Oktober 1941 bis zum 8. September 1943 durch Truppen der deutschen Wehrmacht besetzt.<ref name="History">Stadtgeschichte (russisch)</ref><ref name="Stadtportal" />
Während der Pokrowsk-Offensive im Rahmen des russischen Überfalls auf die Ukraine ab 2022 geriet auch die Stadt immer mehr unter Druck und war heftig umkämpft. Myrnograd drohte die operative Einkesselung.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Ende Dezember 2025 zogen sich Ukrainische Truppen aus dem Kernteil der Stadt zurück.<ref>Vorlage:Literatur</ref>
Verwaltungsgliederung
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Myrnohrad (Мирноградська міська громада/Myrnohradska miska hromada). Zu dieser zählen auch die 4 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 710-р „Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Донецької області“</ref>, bis dahin bildete der Ort zusammen dem Dorf Switle die gleichnamige Stadtratsgemeinde Myrnohrad (Мирноградська міська рада/Myrnohradska miska rada) unter Oblastverwaltung im Norden des ihn umgebenden Rajons Pokrowsk.
Am 17. Juli 2020 wurde der Ort selbst ein Teil des Rajons Pokrowsk<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17. Juli 2020 № 807-IX „Про утворення та ліквідацію районів“</ref>.
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Myrnohrad Teil der Gemeinde:
| Name | ||
|---|---|---|
| ukrainisch transkribiert | ukrainisch | russisch |
| Krasnyj Lyman | Красний Лиман | Красный Лиман (Krasny Liman) |
| Riwne | Рівне | Ровное (Rownoje) |
| Suchezke | Сухецьке | Сухецкое (Suchezkoje) |
| Switle | Світле | Светлое (Swetloje) |
Bevölkerung
Entwicklung der Gesamtbevölkerung
Vorlage:Zeitleiste Bevölkerungsentwicklung Myrnohrad
Ethnische Zusammensetzung
Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung laut Volkszählung von 2001:<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
| Anzahl | Anteil, % | |
| Ukrainer | 36.415 | 64,2 |
| Russland | 17.742 | 31,3 |
| Tataren | 399 | 0,7 |
| Belarussen | 360 | 0,6 |
| Armenier | 134 | 0,2 |
Sprache
Verteilung der Bevölkerung nach Muttersprache gemäß den Daten der Volkszählung von 2001:<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
| Sprache | Anzahl | Prozent |
|---|---|---|
| Russisch | 39.966 | 71,78 % |
| Ukrainisch | 14.464 | 25,98 % |
| Armenisch | 76 | 0,14 % |
| belarussisch | 48 | 0,09 % |
| Rumänisch | 15 | 0,03 % |
| Sonstiges/keine Angabe | 1.108 | 1,98 % |
| Insgesamt | 55.677 | 100 % |
Söhne und Töchter der Stadt
- Wiktor Burakow (1955–2025), sowjetischer Leichtathlet<ref>Viktor Burakov in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)</ref>
- Wladimir Koslow (* 1958), sowjetischer Bobfahrer
Weblinks
- Stadtportal Myrnohrad (russisch)
- Infoportal Donezk (ukrainisch)
Einzelnachweise
<references />