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N-Methyl-D-glucamin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Datei:N-Methyl-D-glucamin2.svg
Strukturformel in der Fischer-Projektion
Allgemeines
Name N-Methyl-D-glucamin
Andere Namen
  • Meglumin
  • Methylglukamin
  • 1-Desoxy-1-methylaminosorbit
  • NMDG
  • NMG
  • D-(–)-N-Methylglucamin
  • Vorlage:INCI
Summenformel C7H17NO5
Kurzbeschreibung

weißer, geruchloser Feststoff<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 228-506-9
ECHA-InfoCard 100.025.916
PubChem 8567
ChemSpider 8249
DrugBank DB09415
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 195,22 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

128–131 °C<ref name="Merck" />

Siedepunkt

210 °C (Zersetzung)<ref name="Merck" />

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser: 1000 g·l−1 (25 °C)<ref name="Merck" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Merck" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Merck" />
Toxikologische Daten

>5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

N-Methyl-D-glucamin (Abk. NMDG oder NMG, auch Meglumin) ist eine chemische Verbindung, die von D-Glucose abgeleitet ist. Anstelle des Aldehyd-Sauerstoffs der Glucose trägt sie eine Methylamino-Gruppe. Das Amin reagiert basisch, der Stickstoff ist also in der Lage ein Proton aufzunehmen. Dadurch ist N-Methyl-D-glucamin in wässriger Lösung zum Teil positiv geladen.

In der Elektrophysiologie wird N-Methyl-D-glucamin als Ersatz für Natriumionen (Na+) eingesetzt. NMDG zeichnet sich durch eine osmotische Aktivität aus, die ähnlich der von Natriumionen ist. Zellmembranen sind für NMDG undurchlässig. Auch in Kulturmedien wird NMDG als Natriumersatz verwendet, etwa wenn die kultivierten Zellen empfindlich auf Na+-Ionen reagieren.

Einzelnachweise

<references />