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Nalibaki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nalibaki / Naliboki
Налібакі / Налибоки
(belarus.) / (russisch)
Staat: Belarus Belarus
Woblasz: Datei:Flag of minsk province.svg Minsk
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Belarus/adm2iso_type:city 53° 46′ N, 26° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Belarus/adm2iso_type:city 53° 46′ N, 26° 29′ O
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Zeitzone: Moskauer Zeit (UTC+3)
Postleitzahl: 222683
Nalibaki (Belarus)
Nalibaki (Belarus)
Nalibaki
Datei:Belarus-Naliboki-Church of Assumption of Holy Virgin-5.jpg
Kloster St. Mariä Himmelfahrt
Datei:DSD2623-Pano.jpg
Panoramaaufnahme von Süden

Nalibaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Rajon Stoubzy in der Minskaja Woblasz in Belarus. Das Dorf liegt im nördlichen Teil des Rajons und gehört zum Selsawet Nalibaki.

Massaker von Nalibaki

Während der deutschen Besetzung wurde das bis zum Zweiten Weltkrieg in Ostpolen liegende Dorf am 8. Mai 1943 gegen 5 Uhr morgens von den im Nalibaki-Wald stationierten sowjetischen Partisanen der Stalin-Brigade, unter ihnen jüdische Partisanen, überfallen und ausgeraubt. Der Angriff dauerte etwa 2–3 Stunden, dabei wurden mindestens 128 polnische Zivilisten, vorwiegend Männer, aber auch 3 Frauen, männliche Jugendliche und ein zehnjähriges Kind getötet und etliche Gebäude niedergebrannt. Bei den Ermordeten handelte es sich um wirkliche oder vermutete Mitglieder der im Ort im August 1942 als Reaktion auf Plünderzüge der Partisanen und kriminellen Banden gegründeten polnischen Selbstverteidigung (Bürgerwehr). Die sowjetische Seite brach überraschend den bisher herrschenden Nichtangriffspakt zwischen den Partisanen und der Bürgerwehr. In den Meldungen der sowjetischen Partisanen wurde der Angriff als Ausschaltung einer deutschen Garnison dargestellt, in Wirklichkeit waren zur Zeit des Angriffs keine Deutschen im Ort.<ref>Śledztwa w biegu: Zbrodnie komunistyczne. In: ipn.gov.pl. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Juni 2013; abgerufen am 20. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Komunikat dot. śledztwa w sprawie zbrodni popełnionych przez partyzantów sowieckich w latach 1942–1944 na terenie byłego województwa nowogródzkiego. In: ipn.gov.pl. Abgerufen am 7. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

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Sehenswürdigkeiten

Auf dem Gelände des Friedhofs befindet sich das im Jahre 1900 errichtete Kloster St. Mariä Himmelfahrt. 2005–2006 wurde im Dorf die Kirche des Erzengels Michael gebaut.

Das Dorf ist vom Landschaftsschutzgebiet Nalibokskaja Puschtscha (Nalibokier Heide) umgeben. Der Name des Naturreservats leitet sich vom Namen des Dorfes ab.

Söhne und Töchter

Weblinks

Commons: Nalibaki, Stoŭbcy District – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein