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Nassach (Spiegelberg)

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Nassach (Spiegelberg)
Gemeinde Spiegelberg
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Nassach+%28Spiegelberg%29 49° 2′ N, 9° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 1′ 49″ N, 9° 24′ 38″ O
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Höhe: 500 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. September 1971
Postleitzahl: 71579
Vorwahl: 07194
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Nassach ist ein Ortsteil der Gemeinde Spiegelberg im Rems-Murr-Kreis. Das Dorf liegt auf 500 m ü. NHN. Das kleine Dorf war von 1843 bis zur Eingemeindung 1971 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Nassach liegt auf einer gerodeten Hochebene zwischen der Winterlauter im Westen und dem Fuchsfallenbach im Osten. Umliegende Ortschaften sind Jux im Osten, der zu Aspach gehörende Warthof im Süden, Kurzach im Westen und Prevorst im Norden.

Westlich von Nassach lag der abgegangene Scharpfenhof; nordwestlich die Wüstung Leizenweiler.

Geschichte

Nassach entstand wahrscheinlich im 11./12. Jahrhundert aus mehreren Einzelhöfen. Südöstlich des Dorfes liegen die Reste der mittelalterlichen Burg Katzenschwanz, von der sich nur geringe Überreste erhalten haben. Es ist unklar, wer die Burg einst errichtet hat und wann sie zerstört wurde. Wahrscheinlich wurde sie zusammen mit dem nahegelegenen Warthof im Bauernkrieg niedergebrannt. 1357 kam der Ort zusammen mit Kurzach, Gronau und Prevorst und Oberstenfeld aus der Herrschaft Lichtenberg an Württemberg und zu Beilstein. Der Ort selbst wurde 1555 erstmals als Nasach erwähnt.<ref>Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Rems-Murr-Kreises. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1993, S. 238.</ref> Nassach gehörte zum Amt und von 1803 bis zu dessen Auflösung 1810 zum Oberamt Beilstein und kam dann zum Oberamt Marbach. Seit 1938 gehörte Nassach zum Landkreis Backnang.

Die Gemeinde Nassach mit dem Dorf Nassach und dem Weiler Kurzach entstand 1843 aus Teilen der Gemeinde Gronau. Am 1. September 1971 wurde die Gemeinde mit einer Fläche von 7,17 km² nach Spiegelberg eingemeindet.<ref></ref>

Einwohnerentwicklung

  • 1873: 309<ref name=":0">Königlich Statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg. Carl Grüninger, Stuttgart 1873, S. 394.</ref>

Politik

Liste der Schultheißen (unvollständig):

  • 1873: Wieland<ref name=":0" />

Ortsneckname

In früheren Zeiten wurden die Einwohner von Nassach von den Leuten der umliegenden Orte Rälleng oder Rehleng genannt. „Rälleng“ könnte Kater bedeuten, während „Rehleng“ die Bedeutung Rehbock haben könnte.<ref>Kennzeichen WN, S. 214.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Vorlage:OberamtWürtt
  • Horst Lässing (Hrsg.): Der Rems-Murr-Kreis. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-8062-0243-5.
  • Waldemar Lutz, Erich Scheible (Hrsg.): Kennzeichen WN. Heimatkunde für den Rems-Murr-Kreis. Verlag Waldemar Lutz Lörrach und Ernst Klett Schulbuchverlag, Stuttgart 1990. ISBN 3-12-258290-2, S. 214.

Weblinks

Commons: Nassach (Spiegelberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein