Nea Vyssa
| Stadtbezirk Nea Vyssa {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Staat | Datei:Flag of Greece.svg Griechenland | |||||
| Region | Ostmakedonien und Thrakien | |||||
| Regionalbezirk | Evros | |||||
| Gemeinde | Orestiada | |||||
| Gemeindebezirk | Vyssa | |||||
| Geographische Koordinaten | Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(2805) 41° 35′ N, 26° 33′ O
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| Höhe ü. d. M. | 35 m (Durchschnitt) | |||||
| Fläche | 47,583 km² | |||||
| Einwohner | 2805 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>) | |||||
| LAU-Code-Nr. | 03030201 | |||||
| Ortsgliederung | 1 | |||||
Nea Vyssa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), <templatestyles src="IPA/styles.css" /> (f. sg.)) ist eine Kleinstadt der Gemeinde Orestiada in der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien. Sie bildet den gleichnamigen Stadtbezirk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Gemeindebezirk Vyssa mit 2805 Einwohnern (2011).
Lage
Nea Vyssa liegt an der türkisch-griechischen Grenze zirka zehn Kilometer südlich der türkischen Stadt Edirne. Benachbarte Ortsgemeinschaften sind Kastanies im Norden, Sterna und Kavyli im Westen sowie der Gemeindebezirk Orestiada im Süden.
Verkehr
Eisenbahn
Der Bahnhof von Nea Vyssa liegt an der historischen Bahnstrecke İstanbul Sirkeci–Swilengrad. Seit 1971 gibt es eine parallele Bahnstrecke, die ausschließlich über türkisches Staatsgebiet führt und über die der internationale Verkehr zwischen Europa und der Türkei fließt. So wird der Bahnhof von Nea Vyssa heute nur noch von regionalem Verkehr berührt.
Illegale Einwanderung
Der 12,5 Kilometer lange Grenzabschnitt zwischen Nea Vyssa und Kastanies ist einer der bevorzugten Schneisen für illegale Einwanderung nach Europa, da es die einzige Stelle zwischen Griechenland und der Türkei ist, an der der Evros nicht die Grenze zur Türkei bildet, sondern ganz auf türkischem Gebiet verläuft. Flüchtlinge müssen hier deshalb den Fluss nicht durchschwimmen, sondern können eine Brücke nutzen. Seit November 2010 sind hier 175 Mitglieder der Soforteinsatzteams für Grenzsicherungszwecke zur Bewachung der Grenze stationiert.<ref name="Loch">Jürgen Gottschlich: Europas größtes Loch. In: die tageszeitung. 10. Dezember 2010, abgerufen am 10. Dezember 2010.</ref> Nach Angaben des griechischen Ministeriums für Bürgerschutz soll bis April 2011 ein mehr als drei Meter hoher Zaun, ausgestattet mit Wärmebildkameras und Bewegungsdetektoren, an dem Abschnitt entstehen.<ref name="Zaun">ORF: Athen besteht auf Zaun an Grenze zur Türkei</ref> 2011 wurde der Bau eines Wassergrabens begonnen, der den Flüchtlingsstrom eindämmen soll.<ref>Ann Löwin: "Graben an der Grenze", Jungle World, Nr. 33, 18. August 2011</ref> Im Dezember 2012 wurde der Grenzzaun am Evros fertiggestellt. Die Mittel hierfür brachte der griechische Staat selbst auf. Seit der Fertigstellung des Zauns ist die Rate der illegalen Grenzüberschreitungen am Evros-Gebiet auf beinahe 0 % gesunken.<ref>Video Ein Grenzzaun am Evros steht in der ZDFmediathekVorlage:Abrufdatum (offline)</ref>
Personen
Aus dem Ort stammt die Familie des Mathematikers Constantin Carathéodory.
Einzelnachweise
<references />