Zum Inhalt springen

Nesselsdorf L

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nesselsdorf{{#if:
[[Datei:|250px|zentriert|Bild]]{{#if: |
{{{Bild zeigt}}}
}}
0 | }}
Bild nicht vorhanden

}}

{{#if: L | L | Nesselsdorf L }}

{{#if: |

Verkaufsbezeichnung

}}

Produktionszeitraum {{#if: 1911 1911 1911 {{#if: 1906 1906–
 }}1911
}}
{{#if: ab 1906 {{#ifexpr: 1906 > 2026 ab 1906 seit 1906
 }}
}}

}}

Klasse MittelklasseVorlage:PKW-Fahrzeugklasse{{#if:|, {{{Klasse1}}}Vorlage:PKW-Fahrzeugklasse}}{{#if:|, {{{Klasse2}}}Vorlage:PKW-Fahrzeugklasse}}

{{#if: |

Rennserie {{{Rennserie}}}

}}

Karosserieversionen Tonneau
Motoren Ottomotor:
4,5–4,9 Liter
(18–22 kW)
Länge  mm}}
Breite  mm}}
Höhe  mm}}
Radstand  mm}}
Leergewicht 1515 kg}}

{{#if: Nesselsdorf D, Nesselsdorf F |

Vorgängermodell Nesselsdorf D, Nesselsdorf F

}}{{#if: |

Nachfolgemodell {{{Nachfolger}}}}}

{{#ifeq: 0 | 0 |

{{#switch: Mittelklasse
 | Rennwagen
 | Rennwagen = 
 | #default = 
}}
{{#invoke:Vorlage:Infobox PKW-Modell|getCategoryForMarke|Nesselsdorf|L}}

}}

Der Nesselsdorf L war ein Nachfolger der PKW-Typen D und F, den die Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft 1906 parallel um Typ J 30 herausbrachte.

Das Fahrzeug hatte einen seitengesteuerten Vierzylinder-Reihenmotor mit L-Zylinderköpfen. Der Motor hatte einen Hubraum von 4506 bis 4940 cm³, eine Leistung zwischen 25 und 30 PS (18,4–22 kW) und war vorne unter der Motorhaube eingebaut. Dieser vollkommen neue Motor war von Ingenieur Lang 1904/1905 als Antrieb für Lastwagen entwickelt worden und hatte nach wie vor eine Magnet-Abreißzündung. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit des 1515 kg schweren Wagens lag bei 70 km/h. Es gab vier- und sechssitzige Tonneauaufbauten.

Die L-Form der Zylinderköpfe führte zu einem sehr komplizierten Ventiltrieb mit vielen bewegten Teilen. Diese Auslegung führte zusammen mit der veralteten Abreißzündung zu gegenüber den T-Köpfen des Typs J 30 zu schlechteren Leistungswerten. 1911 verschwand dieses Konstruktionsprinzip daher wieder aus den Wagen der Marke.

Quellen

  • Schmarbeck, Wolfgang: Tatra – Die Geschichte der Tatra-Automobile. Verlag des Internationalen Auto- und Motorrad-Museums Deutschland, Bad Oeynhausen (1977)