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Świętoszów

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(Weitergeleitet von Neuhammer am Queis)

Vorlage:Infobox Ort in Polen Świętoszów [[[:Vorlage:IPA]]] (Deutsch Neuhammer am Queis) ist ein Schulzenamt der Landgemeinde Osiecznica im Powiat Bolesławiecki der Woiwodschaft Niederschlesien im Südwesten Polens. Bis 1945 gehörte der Ort zum deutschen Landkreis Sprottau.

Geschichte

Datei:Neuhammer-Truppenübungsplatz Mitte 1930er.jpg
Truppenübungsplatz, Partie am Wasserturm Mitte der 1930er Jahre
Datei:Neuhammer a.d. Queis 1935-1937 Nr. 5.jpg
Friedhof für russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs
Datei:Neuhammer a.d. Queis 1935-1937 Nr. 6.jpg
Attrappe einer Kirche auf dem Truppenübungsplatz, 1930er Jahre

Die Grafen zu Dohna errichteten 1898 in der Gegend den Truppenübungsplatz Neuhammer für die Preußische Armee. Im Ersten Weltkrieg diente die Anlage auch als Kriegsgefangenenlager für russische Soldaten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stalag VIII-E auf dem Truppenübungsplatz errichtet. Es war zunächst mit polnischen und französischen Soldaten, später dann wieder mit russischen Gefangenen belegt. Im Lager starben mindestens 50.000 Soldaten an Hunger und Krankheit, 200 weitere wurden bei der Einnahme des Lagers durch den NKWD erschossen.

Bis 1990 war der Übungsplatz Garnison der Sowjetarmee, heute gehört er der Polnischen Armee.

Nach der erfolgten Zusage des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz im Januar 2023, Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 im Ukraine-Konflikt einsetzen zu dürfen<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>, werden hier – am einzigen Panzerausbildungszentrum Polens – ukrainische Soldaten an den Geräten trainiert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Deutsche Garnison bis 1945

Folgende Einheiten waren im Zweiten Weltkrieg in Neuhammer stationiert:

Fronttruppenteile

  • II./Infanterie-Regiment 49
  • IV./Artillerie-Regiment 18
  • III./Artillerie-Regiment 28
  • II./Artillerie-Regiment 44
  • II./Artillerie-Regiment 76
  • Panzer-Abwehr-Abteilung 8
  • Infanterie-Division Neuhammer
  • Bataillon Neuhammer.
  • Schatten-Division Neuhammer
  • Panzer-Grenadier-Bataillon Neuhammer
  • Marsch-Bataillon z. b. V. 1 Neuhammer
  • Spähwagen-Bataillon Neuhammer
  • Landesschützen-Bataillon 584, 574, 567
  • I./Flak-Regiment 43

Ersatztruppenteile

  • Sanitäts-Staffel
  • Bau-Ersatz-u. Ausbildungs-Bataillon 28
  • Bau-Pionier-Ersatz-u. Ausbildungs-Bataillon 28
  • SS-Grenadier-Ausbildungs-u. Ersatz-Regiment 20

Sowjetische Garnison

  • 20. Panzer-Zvenigorod-Rotbanner-Division

Polnische Garnison nach 1992

  • 10. gepanzerte Kavalleriebrigade

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

In der Zeit 1904–1991 hatte der Ort einen Bahnhof an der Bahnstrecke Hirschberg-Sagan. Ein Wiederaufbau der Strecke mit geplanter Inbetriebnahme im Jahr 2026 ist seit 2021 im Gange.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Sehenswürdigkeiten

In der Ortschaft selbst gibt es aus deutscher Zeit noch den Bahnhof, das Hotel Kaiser-Hof von 1915 sowie den Wasserturm und die Kommandantenvilla der Garnison.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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