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Nienstedt am Harz

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Nienstedt am Harz
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(327)&title=Nienstedt+am+Harz 51° 45′ N, 10° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(327) 51° 44′ 43″ N, 10° 9′ 58″ O
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Höhe: 165 m ü. NN
Einwohner: 327 (31. Dez. 2024)<ref>Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025. (PDF; 229 kB) Landkreis Göttingen, abgerufen im September 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 37520
Vorwahl: 05522
Nienstedt am Harz (Osterode am Harz)
Nienstedt am Harz (Osterode am Harz)
Lage von Nienstedt am Harz in Osterode am Harz

Nienstedt ist ein Dorf im südwestlichen Harzvorland und Ortsteil der ehemaligen Kreisstadt Osterode am Harz im Landkreis Göttingen (ehemals Landkreis Osterode am Harz) in Südniedersachsen, Deutschland.

Geographie

Das Dorf grenzt unmittelbar an Förste, getrennt durch die Söse. Wenige hundert Meter nördlich liegt Eisdorf.

Geschichte

Die Ersterwähnung findet sich als Nigenstede in der Gründungsurkunde Luitpolds I. für das Petersstift Nörten im Jahr 1055,<ref>Mainzer UB I Nr. 296 S. 187</ref> der altsächsische Ortsname bedeutet (wie auch im Fall der zahlreichen namensidentischen Orte) neue Stätte bzw. neuer Ort.<ref>Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Osterode. Reihe: NIEDERSÄCHSISCHES ORTSNAMENBUCH, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-370-6, S. 115. doi:10.26015/adwdocs-703</ref> Die Grafen von Northeim, die Herren von Letgast und von Oldershausen sowie von Hardenberg waren hier begütert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde ein großer Teil des Dorfes zerstört, darunter auch eine erste Schule. Im Jahre 1778 wurde die heutige Kirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Martin erbaut<ref>Kirchengemeinde St. Martin (Kirchbau 1778), abgerufen am 25. November 2021</ref>, welche auch Förste einschließt. Die Meier- und Kothöfe wurden mit dem hannoverschen Ablösungsgesetz von 1831 von den Abgabepflichten an die Herren befreit. Die seit 1883 bestehende Schule wurde in den 1960er Jahren durch die Schule in Förste ersetzt.

Am 1. Juli 1972 wurde Nienstedt am Harz in die damalige Kreisstadt Osterode am Harz eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 215.</ref>

Politik

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Ortsratswahl 2021<ref>Ortsratswahl 12.09.2021 - Stadt Osterode am Harz - Förste. In: kdo.de, abgerufen am 18. September 2021</ref>
Wbt.: 62,56 % (-1,94 %p)
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70
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(−1,22 %p)
33,28 %
(−2,63 %p)
3,85 %
(n. k. %p)
20162021

Ortsrat

Zusammen mit Förste bildet Nienstedt einen gemeinsamen Ortsrat aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren (Veränderungen zu 2016).

  • SPD: 8 Sitze (±0)
  • CDU: 4 Sitze (−1)
  • FDP: 1 Sitz (+1)

(Stand: Kommunalwahl 2021)

Wappen

Das Wappen zeigt den Heiligen Martin, den Namenspatron der Kirchengemeinde, beim überlieferten Teilen seines Mantels.

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Commons: Nienstedt am Harz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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