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Norddeich (Dithmarschen)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Norddeich (Dithmarschen) COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 13′ N, 8° 54′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051079}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 13′ N, 8° 54′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Büsum-Wesselburen
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051079}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 25764
Vorwahl: 04833
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 079
Adresse der Amtsverwaltung: Kaiser-Wilhelm-Platz
25761 Büsum
Website: www.norddeich-sh.de
Bürgermeister: Ulf Jacobsen (Wählergemeinschaft Norddeich WGN)
Lage der Gemeinde Norddeich im Kreis Dithmarschen
Datei:Norddeich in HEI.PNG
Karte

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Norddeich ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie

Lage

Norddeich liegt nördlich von Wesselburen und lag einst direkt an der Nordsee.

Gemeindegliederung

Neben Norddeich liegen Balkhemm und Hauberg im Gemeindegebiet.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend die Gemeinden Wesselburenerkoog und Schülp, die Stadt Wesselburen sowie die Gemeinden Süderdeich und Hellschen-Heringsand-Unterschaar (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Wesselburen aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Norddeich.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.</ref> Damals hatte Norddeich 474 Einwohner.

Politik

Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Diese fielen alle an die Wählergemeinschaft Norddeich. Die Wahlbeteiligung betrug 54,3 %.<ref>wahlen-sh.de</ref>

Wappen

Datei:Flagge Norddeich.png
Flagge von Norddeich

Blasonierung: „In Rot ein goldener Sparren, oben rechts und links je ein silberner Stern, unten eine silberne schräg linksgerichtete wachsende Hellebarde.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Seit dem Frühjahr 2003 führt die Gemeinde Norddeich ein eigenes Wappen. Die Sterne symbolisieren einerseits die nördliche Lage der Gemeinde im Kirchspiel Wesselburen und zum zweiten die vor Jahrhunderten in Norddeich ansässig gewesenen Geschlechter, die in ihren Wappen unter anderem den Nordstern führten, wie z. B. die Vogdemannen und Beensmannen. Der Sparren symbolisiert die Deichlinie des so genannten „Goldenen Ringes“, die den Bauern die Umstellung auf die Getreidewirtschaft erlaubte. Die Hellebarde erinnert an den Vogt Ralves Karsten aus Norddeich, der 1430 bis 1434 gegen die Ausweitung der Rechtsansprüche der Hamburger an der Unterelbe militärisch vorging und damit die Entwicklung der Region entscheidend beeinflusste.

Ehrenmal

In der Ortsmitte befindet sich das Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Norddeich, das 1963 erneuert und um die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erweitert wurde.<ref>Anja Petersen: Das falsche Erinnern: Gemeinde Norddeich gedenkt eines Gefallenen, der gar nicht an der Front war. In: Dithmarscher Landeszeitung. 26. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2014; abgerufen am 12. Februar 2014.</ref> Im November 2013 wurde es um eine Gedenkplatte für Opfer des Nationalsozialismus ergänzt.<ref>Florian Dunklau: Offizielle Übergabe der Gedenkplatte. Blogeintrag vom 4. November 2013.</ref>

Personen

Der Pädagoge und Sachbuchautor August Peter Lorenzen Claussen wurde 1841 in Norddeich geboren.

Trivia

Seit Aufkommen der Navigationsgeräte kommen immer mehr unfreiwillige Besucher, die auf die Ostfriesischen Inseln möchten. Sie verwechseln den Ort mit Norddeich in Ostfriesland.<ref>Vorsicht vor dem "falschen" Norddeich. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. April 2014; abgerufen am 16. April 2014.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Städte: Brunsbüttel | Heide | Marne | Meldorf | Wesselburen

Weitere Gemeinden: Albersdorf | Arkebek | Averlak | Bargenstedt | Barkenholm | Barlt | Bergewöhrden | Brickeln | Buchholz | Bunsoh | Burg (Dithmarschen) | Busenwurth | Büsum | Büsumer Deichhausen | Dellstedt | Delve | Diekhusen-Fahrstedt | Dingen | Dörpling | Eddelak | Eggstedt | Elpersbüttel | Epenwöhrden | Fedderingen | Frestedt | Friedrichsgabekoog | Friedrichskoog | Gaushorn | Glüsing | Großenrade | Groven | Gudendorf | Hedwigenkoog | Hellschen-Heringsand-Unterschaar | Helse | Hemme | Hemmingstedt | Hennstedt | Hillgroven | Hochdonn | Hollingstedt | Hövede | Immenstedt | Kaiser-Wilhelm-Koog | Karolinenkoog | Kleve | Krempel | Kronprinzenkoog | Krumstedt | Kuden | Lehe | Lieth | Linden | Lohe-Rickelshof | Lunden | Marnerdeich | Neuenkirchen | Neufeld | Neufelderkoog | Nindorf | Norddeich | Norderheistedt | Nordermeldorf | Norderwöhrden | Nordhastedt | Odderade | Oesterdeichstrich | Oesterwurth | Offenbüttel | Osterrade | Ostrohe | Pahlen | Quickborn | Ramhusen | Rehm-Flehde-Bargen | Reinsbüttel | Sankt Annen | Sankt Michaelisdonn | Sarzbüttel | Schafstedt | Schalkholz | Schlichting | Schmedeswurth | Schrum | Schülp | Stelle-Wittenwurth | Strübbel | Süderdeich | Süderdorf | Süderhastedt | Süderheistedt | Tellingstedt | Tensbüttel-Röst | Tielenhemme | Trennewurth | Volsemenhusen | Wallen | Warwerort | Weddingstedt | Welmbüttel | Wennbüttel | Wesselburener Deichhausen | Wesselburenerkoog | Wesseln | Westerborstel | Westerdeichstrich | Wiemerstedt | Windbergen | Wöhrden | Wolmersdorf | Wrohm

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