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Oberau (Altenstadt)

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Oberau
Gemeinde Altenstadt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1962)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 50° 17′ N, 8° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1962) 50° 16′ 32″ N, 8° 56′ 32″ O
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Bevölkerungsdichte: 838 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 63674
Vorwahl: 06047

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Oberau ist ein Ortsteil der Gemeinde Altenstadt im hessischen Wetteraukreis

Geographische Lage

Oberau liegt am Nordwestrand des Ronneburger Hügellandes, an das sich im Nordwesten – jenseits der das Dorf passierenden Nidder – die Wetterau (naturräumliche Teileinheit Heldenbergener Wetterau) anschließt. Es befindet sich etwa 1 km (Luftlinie) südlich des Kernorts von Altenstadt, von dem es durch die Nidder getrennt ist. Im Osten liegt Waldsiedlung, im Südosten Rommelhausen und im Westsüdwesten Höchst. Direkt östlich vorbei am Dorf verläuft die Landesstraße 3189 (Altenstadt–Oberau–Rommelhausen).

Geschichte

Frühgeschichte und Mittelalter

Östlich vorbei am Dorf führt (etwa entlang der heutigen L 3189) der Obergermanisch-Rätische Limes (heute: Weltkulturerbe), der die Grenze des Römischen Reichs – zu dem die Ortschaft zählte – zur Germania magna bildete.

Die älteste erhaltene Erwähnung des Dorfes als Obha stammt vom 13. August 1219 und findet sich in einem Schutzbrief des Papstes Honorius III. für das Kloster Konradsdorf.<ref>Friedrich Battenberg, Isenburger Urkunden, Regesten zu Urkundenbeständen und Kopiaren der fürstlichen Archive in Birstein und Büdingen 947–1500, Bd. 1–3 = Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 21, Darmstadt, Marburg 1976, S. 12, Nr. 37.</ref> Später Formen des Ortsnamens sind Oberahe oder auch Oberawe.

Frühe Neuzeit

Im Heiligen Römischen Reich gehörte das Dorf zum Freigericht Kaichen, das im 15. Jahrhundert unter die Herrschaft der Burggrafschaft Friedberg kam. Mit diesem fiel es 1806 an Hessen-Darmstadt.

In Oberau galt das Partikularrecht des Freigerichts Kaichen, die Friedberger Polizeiordnung. 1679 wurde sie erneuert und gedruckt. Damit ist sie zum ersten Mal schriftlich fassbar. Sie behandelte überwiegend Verwaltungs-, Polizei- und Ordnungsrecht. Insofern blieb für den weiten Bereich des Zivilrechts das Solmser Landrecht die Hauptrechtsquelle.<ref>Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 107, beiliegende Karte.</ref> Das Gemeine Recht galt darüber hinaus, wenn all diese Regelungen für einen Sachverhalt keine Bestimmungen enthielten. Diese Rechtslage blieb auch im 19. Jahrhundert geltendes Recht, nachdem Oberau an das Großherzogtum Hessen übergegangen war. Erst das Bürgerliche Gesetzbuch vom 1. Januar 1900, das einheitlich im ganzen Deutschen Reich galt, setzte dieses alte Partikularrecht außer Kraft.

Neuere Geschichte

Zwischen den beiden Weltkriegen war Töpferei die Haupterwerbsquelle der Einwohner. Hieraus rührt der Orts-Uzname: „Owerer Dippe“.

Vor wenigen Jahren wurde die Waldsporthalle erbaut.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. Oktober 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Altenstadt, Höchst a. d. Nidder und Oberau freiwillig zur erweiterten Gemeinde Altenstadt.<ref>Vorlage:HessAmtsBL</ref> Für alle Ortsteile wurden Ortsbezirke gebildet.<ref name="HS">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 120 kB) § 6Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Altenstadt; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Oberau angehört(e): <ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Oberau 1584 Einwohner. Darunter waren 111 (7,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 294 Einwohner unter 18 Jahren, 672 waren zwischen 18 und 49, 393 zwischen 50 und 64 und 225 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 636 Haushalten. Davon waren 141 Singlehaushalte, 189 Paare ohne Kinder und 240 Paare mit Kindern, sowie 54 Alleinerziehende und 12 Wohngemeinschaften. In 87 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 474 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Vorlage:LAGIS Einwohner Diagramm

Historische Religionszugehörigkeit
• 1961: 268 evangelische (= 56,55 %), 193 katholische (= 40,80 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Religion

  • Die einstige Albanskapelle wird heute als Simultankirche von der evangelischen und der römisch-katholischen Kirchengemeinde gemeinsam genutzt.
  • Durch Oberau führt der historische Pilgerpfad Bonifatiusweg und nördlich vorbei der Vulkanradweg.

Kulturdenkmäler

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Oberau

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">[[[:Vorlage:LAGIS/WeblinksZ]] Oberau, Wetteraukreis.] Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="NLVK"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="STH-Oberhessen"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="RB1937"> Vorlage:HessAmtsBL </ref> <ref name="EW">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Altenstadt, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. (aus Webarchiv) </ref> <ref name="Z2011E">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,8 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 48 und 102, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-07-11;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Einwo2023">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> </references>

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