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Oblation (Rechtswesen)

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{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Oblation ist ein Begriff des Rechtswesens und bezeichnet die freiwillige Übernahme einer rechtlichen Verpflichtung oder Übergabe eines Rechtstitels.

Bei der mittelalterlichen „oblatio feudi“ – der sogenannten Lehnsauftragung – übertrug jemand, um sich unter den Schutz eines mächtigeren Lehnsherrn zu begeben, diesem sein Allod zum Eigentum, um es dann von jenem als Lehen zurückzuempfangen.<ref>Lehnswesen. In: {{#if:|Meyers.|Meyers Konversations-Lexikon.}} 4. Auflage. Band 10, {{#if:||Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, }} S. 632{{#if:l632|–l632}}.{{#if:| – {{{bemerkung}}}}}</ref>

Von einer „oblatio litis“ spricht man, wenn jemand einen Rechtsstreit als Beklagter übernimmt, ohne der eigentliche Beklagte zu sein, beispielsweise bei der Prozessführung für einen Schutzbefohlenen (lege agere pro tutela).<ref>Salvatore Sciortino: Lege agere pro tutela. In: Iuris Antiqui Historia. An international Review of ancient Law, 1/2009, S. 159 ff.; Pisa / Rom; academia.edu</ref>

Literatur

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Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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