Ocna Șugatag
| Ocna Șugatag Altwerk Aknasugatag | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Maramuresch | |||||
| Kreis: | Maramureș | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3716) 47° 47′ N, 23° 56′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 490 m | |||||
| Fläche: | 85,2 km² | |||||
| Einwohner: | 3.716 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 437205 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 62 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | MM | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 27. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gliederung: | Ocna Șugatag, Breb, Hoteni, Sat-Șugatag | |||||
| Bürgermeister : | Ioan Oanea (PSD) | |||||
| Postanschrift: | Str. Unirii, nr. 66 loc. Ocna Șugatag, jud. Maramureș, RO–437205 | |||||
| Website: | ||||||
| Sonstiges | ||||||
| Stadtfest: | 2. Sonntag im Mai, Tânjaua Hotenarilor („die Sehnsucht der Hotener“) | |||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Ocna Șugatag ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Claus Stephani, Gert Fabritius: Erfragte Wege: Zipser Texte aus der Südbukowina, Kreis Suceava, Kriterion 1975, S. 239.</ref> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Maramureș im Nordwesten Rumäniens. Besondere Bekanntheit hat der Ort als Thermalstation für seine Salzbäder.
Geographische Lage
Die Gemeinde liegt auf dem Hochplateau der Maramureș auf einer Höhe von etwa 500 Metern, in der Maramureș-Senke (Depresiunea Maramureșului) nördlich des Gutâi-Gebirges (Munții Gutâi). Der Ort erstreckt sich entlang der Kreisstraße (drum județean) DJ 109F zwischen Baia Mare und Sighetu Marmației. Nach Sighetu Marmației und zur ukrainischen Grenze sind es 20 Kilometer.
Geschichte
Der Ort wurde zum ersten Mal 1355 in einem Dokument zur Landverteilung der Maramureș erwähnt. Von 1787 bis 1822 wurde in Minen vor dem Dorf nach Kochsalz gegraben, das damals größtenteils weiterverkauft wurde. Heute sind die Gruben stillgelegt und das unterirdische Salz wird bei den zahlreichen Salzbädern verwendet. Schriften zu den berühmten Heilquellen der Region datieren bis ins 19. Jahrhundert zurück.<ref name="G1">Angaben zu Ocna Șugatag bei ghidulprimariilor.ro.</ref> Sie waren als Bredenbad oder Bad Brieb bekannt.
Bevölkerung
Bei einer Volkszählung von 1930 wurden im Ort Ocna Șugatag selbst 1568 Einwohner ermittelt. 890 davon waren Magyaren, 480 Rumänen, 169 waren Juden, 18 Deutsche und einer bekannte sich als Ukrainer. Bei der Volkszählung im Jahre 2002 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde 4207 Bewohnern gezählt. 3710 davon waren Rumänen, 403 davon waren Ungarn, 76 Roma, 14 Ukrainer, drei waren Deutsche und einer davon war Jude.<ref>Volkszählung 1850–2002, letzte Aktualisierung 15. Dezember 2010 (ungarisch; PDF; 651 kB).</ref> 2011 wurden in der Gemeinde Ocna Șugatag 3853 Menschen registriert.
Wirtschaft
Zu den wichtigsten Erwerbszweigen von Ocna Șugatag gehören, wie auch im Rest der Region, die Land- und Forstwirtschaft sowie die Viehzucht. Außerdem sind viele Bewohner in der Tourismusbranche tätig, vor allem bei den zahlreichen Salzbädern.
Mit Hilfe von Fremdinvestoren will man in Zukunft neue Schulen und Kindergärten bauen. Außerdem sollen Wasserversorgung und Straßennetz ausgebaut werden.<ref name="G1"/>
Tourismus und Sehenswürdigkeiten
- Im eingemeindeten Dorf Breb (ungarisch Bréb) die Holzkirche im 16. Jahrhundert und das Pfarrhaus im 18. Jahrhundert errichtet, stehen unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch).</ref>
- Im eingemeindeten Dorf Hoteni (ungarisch Hotinka) die Holzkirche Sf. Arhangheli Mihail și Gavril, 1657 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Im eingemeindeten Dorf Sat-Șugatag (ungarisch Falusugatag) die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva 1642 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
Ocna Șugatag lebt vom Badetourismus. Dabei handelt es sich aber nicht nur um Spa- und Solebäder in Hotels. Auch in der freien Natur und in Schwimmbädern, werden im Sommer viele Salzbäder aufgestellt, die von Besuchern aus dem gesamten Umland genutzt werden.<ref>Angaben zu den Bäder und dem Waldreservat auf der Website der Gemeinde Ocna Șugatag, abgerufen am 10. September 2018 (rumänisch, englisch).</ref>
Des Weiteren ist die Gemeinde auch für ihr 44 Hektar großes Waldreservat Pădurea Crăiască bekannt, in dem eine Vielzahl alter Eichen und Lärchen sich befinden. Das 50 Hektar große Naturschutzgebiet Rezervația Creasta Cocoșului (Hahnenkamm),<ref>Peter Lengyel: Rezervația Creasta Cocoșului–Munții Gutâi. peterlengyel.wordpress.com, 25. Mai 2015, abgerufen am 14. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> südlich der Gemeinde – auf dem Gebiet der Gemeinde Desești –, weist ebenfalls eine Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen- und Tierarten auf, und wurde im Jahr 2000 zum Naturschutzgebiet erklärt.<ref>Parlamentul României: LEGE nr.5 din 6 martie 2000. cdep.ro, 12. April 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2020; abgerufen am 14. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
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Holzkirche in Breb
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Holzkirche in Hoteni
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Holzkirche in Sat-Șugatag
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Blick von Norden auf die Gemeinde
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Salzbad in Ocna Șugatag
Bibliographie
- Claus Stephani: "Zalatyna... vulgo Althemwerk". Aus der Geschichte von Ocna Șugatag. In: Neuer Weg (Bukarest), 36/10942, 32.7.1984.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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