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Oidipodeia

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Die Oidipodeia ist ein kyklisches Epos aus dem 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.<ref>Sabine Föllinger: Genosdependenzen: Studien zur Arbeit am Mythos bei Aischylos. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, S. 145, Anm. 74.</ref> und entstammt dem thebanischen Sagenkreis. Es wurde dem Kinaithon von Lakedaimon zugeschrieben, jedoch gilt seine Autorenschaft in der moderneren Forschung als unsicher.<ref>Christos Tsagalis: Early Greek Epic Fragments I. Antiquarian and Genealogical Epic. De Gruyter, Berlin/Boston 2017, S. 183f.</ref> Von dem Werk sind nur wenige Fragmente und Testimonia überliefert.<ref>Gherardo Ugolini: Teiresias. Untersuchungen zur Figur des Sehers Teiresias in den mythischen Überlieferungen und in der Tragödie. G. Narr, Tübingen 1995, S. 92.</ref>

Die Oidipodeia handelte in 6600 Versen vermutlich über die Entführung des Haimons durch die Sphinx und der Befreiung Thebens von der Sphinx durch Ödipus.<ref>Christiane Zimmermann: Der Antigone-Mythos in der antiken Literatur und Kunst (= Classica Monacensia. Münchener Studien zur klassischen Philologie. Band 5). Narr, Tübingen 1993, S. 61</ref>

Literatur

Anmerkungen

<references />