Okombahe
Vorlage:Infobox Gemeinde in Namibia
Okombahe ist eine Siedlung im Wahlkreis Daures in der Region Erongo in Namibia.<ref name="erc">Dâures Constituency. Erongo Regional Council. Abgerufen am 24. Juli 2015</ref> Okombahe ist Sitz des Traditionellen Führers der ǃOeǂganVorlage:Hinweis Klicklaute, einem Clan der Damara. Die Siedlung liegt am Omaruru-Rivier, etwa 60 Kilometer westlich von Omaruru, gut 70 Kilometer nördlich von Karibib.
Während der deutschen Kolonialzeit unterhielten die Rheinische Missionsgesellschaft sowie die Oblaten des hl. Franz von Sales Missionsniederlassungen in Okombahe. Weiterhin existierte eine Poststation.<ref>Stichwort: Okombahe. Online in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Leipzig 1920, S. 674.</ref>
Den offiziellen Status als Siedlung erhielt Okombahe im Juni 2015 nach mehr als 20 Jahren.<ref>Okombahe proclaimed a settlement. The Namibian, 22. Juli 2015</ref> Okombahe verfügt über ein von Deutschland finanziertes Kulturzentrum und eine Gesundheitsstation.<ref name="erc" /> Seit August 2015 werden um die Siedlung herum in einem Versuchsprojekt Olivenbäume angepflanzt.<ref>Okombahe olive project thriving. New Era, 17. Juni 2015</ref>
Bildungseinrichtungen
- Dibasen Junior Secondary School
- Martin Luther High School<ref>Hopes for the restoration of MLH school. The Namibian, 18. Juli 2014</ref>
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Katholische Kirche in Okombahe (um 1900)
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Okombahe auf einber Karte vor 1904
Söhne und Töchter der Stadt
- Michael Goreseb (1955–2022), Bürgermeister von Usakos
- Dantago Gurirab (* 1990), Sprinter
Literatur
- Andreas Eckl: Briefe und Berichte von Wilhelm Schaar, Missionar in Okombahe, Deutsch-Südwestafrika, 1890–1900. Welwitschia Verlag, Bochum 2021, ISBN 978-3-939886-05-1.
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Hinweis Klicklaute