Zum Inhalt springen

Oleg Elekpajewitsch Saitow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oleg Elekpajewitsch Saitow
Medaillenspiegel
Datei:Oleg Saitov.jpg

Boxer

Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Russland
Olympische Spiele
Bronze 2004 Weltergewicht
Gold 2000 Weltergewicht
Gold 1996 Weltergewicht
Weltmeisterschaften
Gold 1997 Weltergewicht
Silber 1995 Weltergewicht
Bronze 1993 Halbweltergewicht
Europameisterschaften
Gold 2004 Weltergewicht
Gold 1998 Weltergewicht
Bronze 1996 Weltergewicht

Oleg Elekpajewitsch Saitow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 26. Mai 1974<ref>Oleg Saitow, olympic.org</ref> in Schiguljowsk, Oblast Samara<ref>Oleg Saitow, Olympedia.org</ref>) ist ein ehemaliger russischer Boxer. Er wurde im Weltergewicht unter anderem Olympiasieger 1996 und 2000 sowie Weltmeister 1997 und Europameister 1998 und 2004.

Das Ring Magazine führt ihn auf Platz 7 der erfolgreichsten olympischen Boxer der Sportgeschichte.<ref>Top Olympic Fighters of all time, Ring Magazine</ref>

Boxkarriere

Saitow gewann 1992 im Halbweltergewicht jeweils die Goldmedaille bei den Junioren-Europameisterschaften in Edinburgh<ref>Junioren-Europameisterschaften 1992</ref> und den Junioren-Weltmeisterschaften in Montreal.<ref>Junioren-Weltmeisterschaften 1992</ref>

1993 schied er bei den Weltmeisterschaften in Tampere gegen Jyri Kjäll im Halbfinale aus und gewann Bronze im Halbweltergewicht.<ref>Weltmeisterschaften 1993</ref> Eine weitere Bronzemedaille im Halbweltergewicht gewann er 1994 bei den Goodwill Games in Sankt Petersburg, nachdem er im Halbfinale gegen Nurhan Süleymanoğlu unterlegen war.<ref>Goodwill Games 1994</ref> Im selben Jahr siegte er beim Chemiepokal und schlug im Finale Dirk Dzemski.<ref>Chemiepokal 1994</ref>

Im Weltergewicht weiterboxend gewann er bei den Weltmeisterschaften 1995 in Berlin, unter anderem mit Siegen gegen Marian Simion, Ercüment Aslan und Vitalijus Karpačiauskas, sowie einer Niederlage im Finale gegen Juan Hernández, die Silbermedaille.<ref>Weltmeisterschaften 1995</ref> Im Halbfinale der Europameisterschaften 1996 in Vejle schied er jedoch gegen Marian Simion aus und sicherte sich erneut Bronze.<ref>Europameisterschaften 1996</ref>

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta konnte er sich gegen Cahit Süme, Bae Ho-Jo, Kamel Chater, Daniel Santos und diesmal auch gegen Juan Hernández durchsetzen und Olympiasieger werden.<ref>Olympische Spiele 1996</ref> Zudem gewann er 1997 auch die Weltmeisterschaften in Budapest, wobei er unter anderem erneut Juan Hernández und im Finale dann Serhij Dsynsyruk bezwang.<ref>Weltmeisterschaften 1997</ref> Die Europameisterschaften 1998 in Minsk gewann er mit Siegen gegen Steven Küchler, Hussein Bayram, Marian Simion und Serhij Dsynsyruk.<ref>Europameisterschaften 1998</ref>

Bei den Europameisterschaften 2000 in Tampere schied er dann überraschend gegen Mihály Kótai aus,<ref>Europameisterschaften 2000</ref> gewann jedoch bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney seine zweite olympische Goldmedaille. Durch Siege gegen Francisco Calderón, Ruslan Khairov und Dorel Simion war er ins Finale eingezogen, wo er beim Kampf um die Goldmedaille Serhij Dozenko schlagen konnte. Darüber hinaus wurde er mit dem Val-Barker-Pokal als technisch bester Boxer bei den Olympischen Spielen ausgezeichnet.<ref>Olympische Spiele 2000</ref><ref>Olympedia.org</ref>

2004 in Pula wurde er mit einem Finalsieg gegen Xavier Noël erneut Europameister<ref>Europameisterschaften 2004</ref> und startete bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Mit Siegen gegen Ait Miloud, Mohamed Hikal und Sherzod Husanov, erreichte er das Halbfinale, wo er mit 18:20 gegen Baqtijar Artajew ausschied und Bronze gewann.<ref>Olympische Spiele 2004</ref>

Nach dem Sport

Nach seiner aktiven Sportlerkarriere wurde er Regionalpolitiker in der Oblast Samara.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Albert Young | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Albert Schneider | 1924: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Jean Delarge | 1928: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Ted Morgan | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Edward Flynn | 1936: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sten Suvio | 1948: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Július Torma | 1952: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Zygmunt Chychła | 1956: Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Nicolae Linca | 1960: Vorlage:ITA-1946 Nino Benvenuti | 1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Marian Kasprzyk | 1968: Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Manfred Wolke | 1972: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Emilio Correa | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Jochen Bachfeld | 1980: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Andrés Aldama | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Breland | 1988: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Robert Wangila | 1992: IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Michael Carruth | 1996: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Oleg Saitow | 2000: Russland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Oleg Saitow | 2004: Kasachstan Baqtijar Artajew | 2008: Kasachstan Baqyt Särsekbajew | 2012: Kasachstan Serik Säpijew | 2016: Kasachstan Danijar Jeleussinow | 2020: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Roniel Iglesias | 2024: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev

Liste der Olympiasieger im Boxen

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1974: Emilio Correa | 1978: Waleri Ratschkow | 1982: Mark Breland | 1986: Kenneth Gould | 1989: Francisc Vaștag | 1991: Juan Hernández | 1993: Juan Hernández | 1995: Juan Hernández | 1997: Oleg Saitow | 1999: Juan Hernández | 2001: Lorenzo Aragón | 2003: Lorenzo Aragón | 2005: Erislandy Lara | 2007: Demetrius Andrade | 2009: Jack Culcay-Keth | 2011: Taras Schelestjuk | 2013: Danijar Jeleussinow | 2015: Mohammed Rabii | 2017: Shaxram Gʻiyosov | 2019: Andrei Samkowoi | 2021: Sewon Okazawa | 2023: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev | 2025: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev Vorlage:Klappleiste/Ende