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Olympe-de-Gouges-Preis

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Der Olympe-de-Gouges-Preis wird seit 2001 von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Hessen-Süd zur Würdigung des Einsatzes von Personen und Institutionen für die Freiheitsrechte von Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter verliehen. Initiatorin der Preisvergabe war Ulli Nissen, die Idee dazu entstand 1999.<ref>Ulli Nissen: Lebenslauf. Ulli Nissen, abgerufen am 24. August 2013.</ref>

Preisträger

  • 2016: Gabriele Kemmler – Ausgezeichnet für ihre herausragende, jahrzehntelange Arbeit am Frauengesundheitszentrum Frankfurt, wo sie sich den gesellschaftlichen Tabuthemen „Verlust eines Kindes“ und „Traumatische Geburtserfahrungen“ angenommen hat und sehr vielen Frauen geholfen hat, ihren Schicksalsschlag zu verarbeiten, damit umzugehen und wieder ins Leben zu finden.
  • 2015: Ortrud Georg-Pathe – Erste Vorsitzende des Mutter-Kind-Heim Preungesheim e. V. Sie wurde ausgezeichnet für die herausragende Arbeit des Mutter-Kind-Heim Preungesheim e. V., durch dessen Unterstützung nicht schulpflichtige Kinder in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III gemeinsam mit ihren Müttern untergebracht werden können, damit Mütter auch unter den schwierigen Bedingungen des Strafvollzugs in einer kindgerechten Umgebung eine gute Beziehung zu ihren Kindern aufbauen können.
  • 2012: Renée Ernst – Ehemalige deutsche Beauftragte für die UN-Millenniumsziele. Sie wurde ausgezeichnet für ihren großen Einsatz zur Umsetzung der Millenniumsziele, ein wichtiger Schwerpunkt war dabei das Ziel „Gleichstellung der Geschlechter/Stärkung der Rolle der Frauen“.
  • 2008: Serap Çileli – Türkischstämmige Frauenrechtlerin und Schriftstellerin. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie mutig und unerschrocken ihre Positionen vertritt und auch dann nicht ihre Meinung zurückhält, wenn sie bedroht wird.
  • 2007: Gabriele Pauli – Landrätin des Landkreises Fürth. Sie wurde ausgezeichnet, weil sie den Mut hatte, auch in einem sehr männerdominierten Bereich ihre Positionen zu vertreten.
  • 2006: Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen der AWO und Förderverein für die Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen – Sie wurden ausgezeichnet für ihre herausragende und engagierte Arbeit mit und für straffällig gewordene Frauen.
  • 2003: Frauenmusikbüro – Netzwerk für Musikerinnen. Das Frauenmusikbüro wurde ausgezeichnet für seine gute und wichtige Arbeit als Vernetzungs- und Weiterbildungsinstitution für Musikerinnen im Popmusik-Bereich.
  • 2002: Gertrud Mehrens – Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende von FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e. V. Sie wurde ausgezeichnet für ihre über 20-jährige ehrenamtliche Arbeit für Frauenrechte.
  • 2001: Martin Kessel – Geschäftsführer der Firma Contragest GmbH. Er wurde ausgezeichnet für den Weitervertrieb von Mifegyne.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />