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Onosma tinctoria

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Onosma tinctoria
Datei:Onosma polychroma habitus.jpg

Onosma tinctoria

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden I
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Gattung: Lotwurzen (Onosma)
Art: Onosma tinctoria
Wissenschaftlicher Name
Onosma tinctoria
M.Bieb.

Onosma tinctoria ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lotwurzen (Onosma) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae).

Beschreibung

Datei:Onosma polychroma flowers 2.jpg
Ausschnitt eines Blütenstands

Vegetative Merkmale

Onosma tinctoria ist eine mehr oder weniger rasenbildende, zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 70 Zentimetern.<ref name="Ball972" /> Pro Pflanzenexemplar erscheinen mehrere Stängel, sie sind aufrecht, stark verzweigt, fein behaart und mit abstehenden, 1 bis 3 Millimeter langen Borsten behaart.<ref name="Ball972" />

Die unteren Laubblätter sind bei einer Länge von 3 bis 15 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 15 Millimetern längliche oder länglich-spatelförmig. Die Blattoberseite ist fein und mit an der Basis knollig verdickten Borsten behaart. Die Blattunterseite ist fein behaart und nur entlang der Mittelrippe und dem Blattrand mit Borsten behaart.

Generative Merkmale

Die Blütenstände sind stark verzweigt. Die Blütenstiele sind 1 bis 2 Millimeter lang. Die Tragblätter sind in etwa genauso lang wie der Kelch.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Meist ist die Blütenkrone etwa 1 1/3-mal so lang wie der Blütenkelch. Der Kelch ist während der Anthese 6 bis 11 Millimeter lang, zur Fruchtreife 12 bis 20 Millimeter. Die blass-gelbe und oftmals purpurfarben überhaucht Krone ist 8 bis 12, selten bis 15 Millimeter lang, kahl oder auf den Kronlappen fein behaart.

Die glatten Nüsschen sind 3 bis 4 Millimeter lang.

Vorkommen

Onosma tinctoria kommt von der Ukraine bis ins westliche Sibirien und von der Türkei bis Kasachstan vor. Sie reicht im Norden bis an den 53. Breitengrad.<ref name="Euro+Med" />

Taxonomie

Die Erstbeschreibung von Onosma tinctoria erfolgte 1800 durch Friedrich August Marschall von Bieberstein in Beschreibung der Länder zwischen den Flüssen Terek und Kur am Caspischen Meere, Seite 136–137. Eine weitere Beschreibung erfolgte 1808 in Flora Taurico-Caucasica, Band 1, Seite 131.

Quellen

Literatur

  • P. W. Ball: 9. Onosma L. Thomas Gaskell Tutin, Vernon Hilton Heywood, Norman Alan Burges, David Moresby Moore, David Henriques Valentine, Stuart Max Walters, David Allardyce Webb (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae, Cambridge University Press, Cambridge, 1972, ISBN 0-521-08489-X. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Euro+Med"> Benito Valdés, 2011: Boraginaceae. Datenblatt Onosma tinctoria In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="Ball972"> P. W. Ball: 9. Onosma L. Thomas Gaskell Tutin, Vernon Hilton Heywood, Norman Alan Burges, David Moresby Moore, David Henriques Valentine, Stuart Max Walters, David Allardyce Webb (Hrsg.): Flora Europaea, Volume 3: Diapensiaceae to Myoporaceae, Cambridge University Press, Cambridge, 1972, ISBN 0-521-08489-X. eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Onosma tinctoria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien