Linux Foundation
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Linux Foundation logo.png | |
| Rechtsform | Gemeinnütziges Konsortium |
| Gründung | 21. Januar 2007 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | USA |
| Vorläufer | OSDL und FSG |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Förderung von Linux und quelloffene Software |
| Vorsitz | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.linuxfoundation.org |
Die Linux Foundation ist ein Zusammenschluss der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group (FSG). Ziel des gemeinnützigen Konsortiums ist es, das Wachstum von Linux zu unterstützen und zu fördern. Die Linux Foundation fördert die Zusammenarbeit unter Entwicklern aus der Industrie, Wissenschaft und freiberuflichen Entwicklern zur Schaffung von unter anderem standardisierten Open Source Software- und Hardwarelösungen, welche durch jedermann unbeschränkt nutzbar sind.
Der Linux Foundation gehören über 1200 Mitglieder aus den IT-Bereichen Hardware, Software, Netzwerk und Telekommunikation an. Der Entwicklungskosten-Wert der „Collaborative Projects“ wurde im Jahr 2015 auf 5 Milliarden Dollar geschätzt.<ref>The Linux Foundation Releases First-Ever Value of Collaborative Development Report. In: reuters.com. 30. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. März 2016; abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Am 21. Januar 2007 wurde die Linux Foundation aus einem Zusammenschluss der „Open Source Development Labs“ (OSDL) und der „Free Standards Group“ gegründet.<ref>New Linux Foundation Launches – Merger of Open Source Development Labs and Free Standards Group (Pressemitteilung). In: linux-foundation.org. 21. Januar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juli 2011; abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im September 2009 traten der Linux Foundation der Mikroprozessor-Hersteller VIA Technologies,<ref name="Heise_20090908">Alexandra Kleijn: Chiphersteller VIA wird Mitglied der Linux Foundation. In: heise.de. 8. September 2009, abgerufen am 18. November 2024.</ref> der Mikroprozessor-Architekt ARM Limited<ref name="Heise_20090915">Alexandra Kleijn: ARM wird Mitglied der Linux Foundation. In: heise.de. 15. September 2009, abgerufen am 18. November 2024.</ref> und der Software-Hersteller Citrix<ref name="Golem_20090918">Julius Stiebert: Citrix wird Mitglied der Linux Foundation. In: golem.de. 18. September 2009, abgerufen am 18. November 2024.</ref> sowie weitere Mitglieder bei.
Im August 2010 trat unter anderem der Software-Entwickler Qualcomm Innovation Center (QuIC) bei.<ref name="Golem_20100816">Jörg Thoma: Texas Memory Systems beigetreten. In: golem.de. 16. August 2010, abgerufen am 18. November 2024.</ref>
Im Juli 2011 trat Toyota als erster großer Automobilhersteller der Linux Foundation bei.<ref name="linuxfoundation_20110705">Toyota Joins Linux Foundation. In: linuxfoundation.org. 5. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. August 2012; abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Mikroblogging-Plattform Twitter trat der Foundation im August 2012 bei.<ref>Panagiotis Kolokythas: Twitter gehört jetzt der Linux Foundation an. In: macwelt.de. 28. August 2012, abgerufen am 30. August 2012.</ref>
Im November 2016 trat Microsoft mit einer Platin-Mitgliedschaft der Linux Foundation bei.<ref>Microsoft contributes to open ecosystem by joining Linux Foundation and welcoming Google to the .NET community | News Center. In: news.microsoft.com. 16. November 2016, abgerufen am 16. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Andreas Wilkens: Microsoft schließt sich der Linux Foundation an. In: heise.de. 16. November 2016, abgerufen am 16. November 2016.</ref>
Aufgaben
Neben der Standardisierung sind der rechtliche Schutz von Open-Source-Entwicklern, die Bezahlung wichtiger Linux-Entwickler wie etwa Linus Torvalds<ref>Mario Behling: Jim Zemlin about the Linux Foundation and the Future of the Linux Platform. In: perspektive89.com. 26. Mai 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Februar 2011; abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> oder Greg Kroah-Hartman, die Bereitstellung eines neutralen Forums zur Zusammenarbeit zwischen Linux-Unternehmen und der Schutz und die Verwaltung der Marke Linux die Hauptaufgaben der Linux Foundation.
Arbeitsgruppen
Neben der bekanntesten Arbeitsgruppe, der Linux Standard Base, gibt es noch weitere Arbeitsgruppen, die sich mit einer Standardisierung beschäftigen. So arbeitet die Gruppe OpenI18n an einer Basis für die sprachliche Internationalisierung von Programmen und Distributionen, um diese später wiederum einfacher zu lokalisieren. Die Arbeitsgruppe OpenPrinting beschäftigt sich mit den Ansprüchen an professionelle Drucker-Lösungen wie Management, Verlässlichkeit, Sicherheit, Skalierbarkeit usw., während die Gruppe Accessibility Standards definiert, um den Zugang zu Linux-Systemen auch Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Um das "obere Ende" des Leistungsspektrums modernen Rechnens mit Linux kümmert sich die openHPC-Initiative. Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) ist ein Projekt zur Förderung von Cloud Computing, Microservices und Containervirtualisierung.
Andere, teilweise kleinere Arbeitsgruppen beschäftigen sich jeweils mit anderen Teilbereichen zum Gesamtthema Standardisierung von Linux.
Mitglieder und Finanzierung
Die Finanzierung der Linux Foundation geschieht größtenteils über Mitgliedsbeiträge. Die Linux Foundation teilt ihre Mitglieder nach Jahresbeitrag in Platinum, Gold und Silver Members ein. Stand 14. März 2026 gehören dazu die folgenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen:
- 12 Platinum: Ericsson, Fujitsu, Google, Hitachi, Huawei, Meta, Microsoft, NEC, Oracle, Qualcomm, Red Hat, Samsung
- 13 Gold: Anthropic, Baidu, Dell Technologies, Futurewei, Honda, LY Corporation, Mitsubishi Electric, Panasonic Automotive, Panasonic, Renesas, Sony, Toshiba, Toyota
- sowie 1439 Silver-Mitglieder.<ref>Members of the Linux Foundation. Abgerufen am 11. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kritik
Am 18. Oktober 2024 reichte der Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman auf der Linux Kernel Mailing List einen Patch ein, mit dem „einige“ Kernel-Entwickler von ihren Rollen als Maintainer enthoben wurden. Es handelte sich dabei um 11 Entwickler, deren E-Mail-Adressen und Namen auf einen Bezug zu Russland hindeuteten.<ref>Greg Kroah-Hartman: Remove some entries due to various compliance requirements. In: lore.kernel.org. 18. Oktober 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Hartmut Gieselmann, Dr. Christopher Kunz: Was hinter der Sperrung von elf russischen Linux-Maintainern steckt. In: heise.de. 7. November 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Paywall).</ref>
Die Gemeinschaft reagierte mit Empörung auf das intransparente Vorgehen und Sorge darüber, dass die politische Unabhängigkeit des Linux Kernels nicht mehr sichergestellt sei.<ref>Linux Removes Russian Maintainers: A Controversial Move in the Open Source Community. In: medium.com. 5. November 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Programmierer Linus Torvalds fügte dem hinzu, dass er als Finne die russische Aggression nicht unterstütze.
Erst am 24. Oktober reagierte der Kernel-Entwickler James Bottomley mit einer Entschuldigung für das intransparente Vorgehen. Er stellte klar, dass es sich hierbei um Konsequenzen aus den US-Sanktionen gegen Russland handelte, wonach jene Entwickler, die augenscheinlich bei sanktionierten Arbeitgebern angestellt seien, nicht mehr als ehrenamtliche Maintainer tätig sein könnten.<ref>LKML: James Bottomley: Re: linux: Goodbye from a Linux community volunteer. In: lkml.org. Abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während einige der ehrenamtlichen Programmierer zu diesem Zeitpunkt tatsächlich für russische Arbeitergeber tätig waren, traf dies auf andere jedoch nicht zu.<ref name=":0" />
Die Linux Foundation ließ den Vorfall bisher gänzlich unkommentiert, obwohl fraglich ist, inwieweit das Vorgehen um die russischen Entwickler und insbesondere die Äußerungen von Torvalds im Einklang mit ihrem Verhaltenskodex steht.<ref>Kevin Purdy: Removal of Russian coders spurs debate about Linux kernel’s politics. In: Ars Technica. 24. Oktober 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zertifizierungen
Seit 2016 bietet die Linux Foundation als Weiterentwicklung des „Massively Open Online Course“ (MOOC) „Introduction to Linux“ mehrere Zertifikate an:
- Linux Foundation Certified System Administrator (LFCS)
- Bescheinigt „Kenntnisse mittleren Levels zur Administration und zum Troubleshooting in Linux-Umgebungen“<ref name="CW">Ludger Schmitz: Die wichtigsten Linux-Zertifizierungen. In: computerwoche.de. 6. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juni 2015; abgerufen am 8. April 2019.</ref>
- Linux Foundation Certified Engineer (LFCE)
- Bescheinigt Kenntnisse in der Entwicklung und Implementierung von Systemarchitekturen.
- Certified OpenStack Administrator (COA)
- Bescheinigt Kenntnisse der OpenStack-Softwareplattform
- Cloud Foundry Certified Developer (CFCD)
- Prüft Kenntnisse im Erstellen von nativen Applikationen für die Cloud-Foundry-Platform as a Service.
- Certified Hyperledger Fabric Administrator (CHFA)
- Bescheinigt Kenntnisse im sicheren Erstellen eines kommerziellen Hyperledger Fabric Netzwerkes
- Certified Hyperledger Sawtooth Administrator (CHSA)
- Bescheinigt Kenntnisse im sicheren Erstellen eines kommerziellen Hyperledger Sawtooth<ref>Kai Schiller: Intels Hyperledger-Blockchain ist betriebsbereit. 5. Februar 2018, abgerufen am 8. April 2019.</ref> Netzwerkes
- Certified Kubernetes Administrator (CKA)
- Bescheinigt Kenntnisse in der Administration von Kubernetes
- Certified Kubernetes Application Developer (CKAD)
- Bescheinigt Kenntnisse in der Entwicklung und Konfiguration von nativen Anwendungen für Kubernetes
Die Examina werden am heimischen PC via Browser (mit angeschlossener Webcam und Mikrofon) abgelegt. Zur Vorbereitung existieren ein Handbuch und ein „Certification Preparation Guide“.<ref name="CW" />
Weblinks
- The Linux Foundation (englisch) – offizielle Webpräsenz
Einzelnachweise
<references responsive />