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Ornithursäure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
L-Ornithursäure
Allgemeines
Name Ornithursäure
Andere Namen
  • Dibenzoylornithin
  • 2,5-Dibenzamidopentansäure
  • N2,N5-Dibenzoyl-L-ornithin
  • Dibenzoylamidovaleriansäure
Summenformel C19H20N2O4
Kurzbeschreibung

farblose Nadeln<ref name="Kekulé" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 184849
ChemSpider 160712
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 340,37 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Kekulé" />

Schmelzpunkt

189 °C<ref name="CDRömpp">Eintrag zu l-Ornithin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Löslichkeit

schwer löslich in Wasser<ref name="Kekulé" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Ornithursäure, auch Dibenzoylornithin, ist ein Exkretionsprodukt bei Vögeln, das der Entgiftung von Benzoesäure dient. Sie wird aus der Aminosäure L-Ornithin und zwei Molekülen Benzoesäure synthetisiert.<ref>Heinz Penzlin: Lehrbuch der Tierphysiologie. 5. Auflage. Gustav Fischer Verlag, Jena 1991, ISBN 3-334-60363-6.</ref>

Geschichte

Die Verbindung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Charles Upham Shepard<ref>Zeitschrift für rationelle Medicin, Band 3, 1868, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> entdeckt, aber für eine andere Säure gehalten. 1877 wurde sie dann von Max Jaffé näher untersucht.<ref name="Kekulé">August Kekulé, Richard Anschütz, Gustav Schultz, Wilhelm LaCoste: Lehrbuch der organischen Chemie. 1867, S. 447 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />