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Ossip-K.-Flechtheim-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Flechtheimpreis für Demokratie und Menschenrechte (auch Ossip-K.-Flechtheim-Preis genannt) ist eine Auszeichnung, mit der ein außerordentliches Engagement für die Menschenrechte gewürdigt werden soll. Er wird seit 2002 in der Regel alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, eine Projekt-Gruppe oder Institution verliehen, die sich auf wissenschaftlichem, politischem, weltanschaulich-philosophischem oder künstlerischem Gebiet oder durch praktisches soziales Engagement für die Verwirklichung humanistischer Werte und Ziele eingesetzt hat.

Stifter ist der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), der den Preis für besondere Leistungen bei der „Förderung von Aufklärung, Toleranz und Selbstbestimmung“ in der deutschen Gesellschaft verleiht. Er ist mit 10.000 Euro dotiert<ref>Flechtheim-Preis für Demokratie und Menschenrechte, Humanismus Stiftung Berlin, abgerufen am 23. Juni 2018.</ref> (anfangs nur 2.500 Euro) und nach demOolitikwissenschaftler und Zukunftsforscher Ossip K. Flechtheim benannt.

Neben dem Hauptpreis für das Lebenswerk verleiht der Humanistische Verband Deutschlands zusätzlich einen „Anerkennungspreis“. Diesen Preis erhielt im Juni 2004 die „Sektionsgruppe gegen Menschenrechts-Verletzungen aufgrund sexueller Identität“ von Amnesty International.

Lebenswerk-Preisträger

Weblinks

Belege

<references />