Ovelgünne
Ovelgünne Gemeinde Eilsleben
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(186)&title=Ovelg%C3%BCnne 52° 9′ N, 11° 16′ O
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| Höhe: | 132 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 13,5 km² | |||||
| Einwohner: | 186 (Dez. 2018)<ref>Ortsteil Ovelgünne. Verbandsgemeinde Obere Aller, abgerufen am 6. November 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. September 2010 | |||||
| Postleitzahl: | 39365 | |||||
| Vorwahl: | 039409 | |||||
Ovelgünne ist ein Ortsteil der Gemeinde Eilsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.
Geografie
Ortslage
Ovelgünne liegt im Nordwesten der Magdeburger Börde in einem hügeligen Gebiet an den Allerquellen (eine der Quellen befindet sich nahe dem Ortsteil Siegersleben). Südöstlich des Ortes erreichen die Grünen Berge 183 m ü. NN. Seehausen ist ca. 6 km, die Landeshauptstadt Magdeburg etwa 22 km von Ovelgünne entfernt.
Zwischen Ovelgünne und Eilsleben ist seit 1999 ein großer Windpark in Betrieb.
Ortsgliederung
Als Ortsteil ist Siegersleben ausgewiesen.
Geschichte
Siegersleben wurde um 1280 Sigersleve genannt. Die Edelherren von Meinersen waren hier begütert. Sie gaben um 1280 den Zehnt als Lehen an Henneko Balch.<ref>Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen. Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2007, S. 533</ref>
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Ovelgünne mit der Landgemeinde Ovelgünne vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 226.</ref>
Am 1. Juli 1950 wurde die Gemeinde Siegersleben eingemeindet.<ref name="Metzler-Poeschel">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 321.</ref> Bereits am 30. September 1928 war der Gutsbezirk Siegersleben mit der Landgemeinde Siegersleben vereinigt worden.<ref name="AB-RB-Magdeburg" />
Am 1. September 2010 wurde Ovelgünne nach Eilsleben eingemeindet.<ref>Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010. StBA.</ref>
Einwohnerzahlen
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 31.12.2003 | 468 |
| 31.12.2004 | 457 |
| 31.12.2005 | 437 |
| 31.12.2006 | 430 |
| 31.12.2007 | 415 |
| 31.12.2009 | 404 |
(Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt)
Wappen
Das Wappen wurde am 29. Juli 2009 durch den Landkreis genehmigt.
Blasonierung: „In Blau eine gestürzte silberne Taube mit einem silbernen Ölzweig im Schnabel.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt des Landkreises Börde, Nr. 41/2009. ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Dezember 2009 im Internet Archive; PDF; 534 kB) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. boerdekreis.de</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Herrenhaus in Ovelgünne, 1899 als Gutshaus angelegt, spätere Nutzung als Gewerkschaftsschule, Krankenhaus und Pflegeheim, heute Wohnhaus<ref>Herrenhaus Ovelgünne. knochenmus.de</ref>
- Kirche in Ovelgünne, von 1920 bis 1922 aus rotem Sandstein erbaut
Verkehrsanbindung
Die Gemeinde Ovelgünne wird von der Bundesstraße 246a durchquert, der Autobahn-Anschluss Eilsleben (A 2) ist ca. 6 km von der Gemeinde entfernt. Der Haltepunkt Ovelgünne liegt an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg.
Literatur
- Kurt Bartels: Familienbuch von Eilsleben mit Ovelgünne (Landkreis Börde), 1720–1815. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung, Leipzig 2010 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF, 55).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Drackenstedt | Druxberge | Eilsleben | Gehringsdorf | Ovelgünne | Wormsdorf