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Ovelgünne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ovelgünne
Gemeinde Eilsleben
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(186)&title=Ovelg%C3%BCnne 52° 9′ N, 11° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(186) 52° 8′ 42″ N, 11° 16′ 0″ O
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Höhe: 132 m ü. NHN
Fläche: 13,5 km²
Einwohner: 186 (Dez. 2018)<ref>Ortsteil Ovelgünne. Verbandsgemeinde Obere Aller, abgerufen am 6. November 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. September 2010
Postleitzahl: 39365
Vorwahl: 039409

Ovelgünne ist ein Ortsteil der Gemeinde Eilsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie

Ortslage

Ovelgünne liegt im Nordwesten der Magdeburger Börde in einem hügeligen Gebiet an den Allerquellen (eine der Quellen befindet sich nahe dem Ortsteil Siegersleben). Südöstlich des Ortes erreichen die Grünen Berge 183 m ü. NN. Seehausen ist ca. 6 km, die Landeshauptstadt Magdeburg etwa 22 km von Ovelgünne entfernt.

Zwischen Ovelgünne und Eilsleben ist seit 1999 ein großer Windpark in Betrieb.

Ortsgliederung

Als Ortsteil ist Siegersleben ausgewiesen.

Geschichte

Siegersleben wurde um 1280 Sigersleve genannt. Die Edelherren von Meinersen waren hier begütert. Sie gaben um 1280 den Zehnt als Lehen an Henneko Balch.<ref>Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen. Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2007, S. 533</ref>

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Ovelgünne mit der Landgemeinde Ovelgünne vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 226.</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde die Gemeinde Siegersleben eingemeindet.<ref name="Metzler-Poeschel">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 321.</ref> Bereits am 30. September 1928 war der Gutsbezirk Siegersleben mit der Landgemeinde Siegersleben vereinigt worden.<ref name="AB-RB-Magdeburg" />

Am 1. September 2010 wurde Ovelgünne nach Eilsleben eingemeindet.<ref>Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010. StBA.</ref>

Einwohnerzahlen

Jahr Einwohner
31.12.2003 468
31.12.2004 457
31.12.2005 437
31.12.2006 430
31.12.2007 415
31.12.2009 404

(Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt)

Wappen

Das Wappen wurde am 29. Juli 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Blau eine gestürzte silberne Taube mit einem silbernen Ölzweig im Schnabel.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt des Landkreises Börde, Nr. 41/2009. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Dezember 2009 im Internet Archive; PDF; 534 kB)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.boerdekreis.de boerdekreis.de</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Ovelgünne, Herrenhaus.jpg
Ehemaliges Herrenhaus
Datei:Ovelgünne, Kirche.jpg
Kirche Ovelgünne
  • Herrenhaus in Ovelgünne, 1899 als Gutshaus angelegt, spätere Nutzung als Gewerkschaftsschule, Krankenhaus und Pflegeheim, heute Wohnhaus<ref>Herrenhaus Ovelgünne. knochenmus.de</ref>
  • Kirche in Ovelgünne, von 1920 bis 1922 aus rotem Sandstein erbaut

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde Ovelgünne wird von der Bundesstraße 246a durchquert, der Autobahn-Anschluss Eilsleben (A 2) ist ca. 6 km von der Gemeinde entfernt. Der Haltepunkt Ovelgünne liegt an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg.

Literatur

Weblinks

Commons: Ovelgünne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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