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Přerov

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Wappen von Přerov
Basisdaten
Staat: Tschechien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Tschechien
Historischer Landesteil: Mähren
Region: Olomoucký kraj
Bezirk: Přerov
Fläche: 5845 ha
Geographische Lage: 49° 27′ N, 17° 27′ OKoordinaten: 49° 27′ 18″ N, 17° 26′ 56″ O
 {{#coordinates:49,455|17,448888888889|primary
dim=10000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=CZ-71 type=city
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m n.m.
Einwohner: 41.634 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 750 00
Kfz-Kennzeichen: PR
Verkehr
Straße: I/55
Bahnanschluss: Brno–Přerov
Struktur
Status: Statutarstadt
Ortsteile: 13
Verwaltung
Oberbürgermeister: Petr Vrána (ANO 2011) (Stand: 2025)
Adresse: Bratrská 709/34
750 02 Přerov 2
Gemeindenummer: 511382
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Datei:Náměstí TGM.jpg
Náměstí Masaryka (TGM-Platz mit Laurentius-Kirche 2024)
Datei:Pohled na historické centrum přes Bečvu, Přerov.jpg
Das Zentrum am Ufer der Bečva (2014)
Datei:Přerov, zámek 2.jpg
Zámek Přerov (Schloss, 2008)

Přerov (deutsch Prerau) ist eine tschechische Stadt an der Bečva in der Olmützer Region mit 40.906 Einwohnern (2024). Přerov liegt etwa 22 km südöstlich von Olmütz. In der Vergangenheit war die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt und das Herz Mährens.

Geschichte

Die Stadt Přerov wurde im Jahre 1141 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1256 zur Königsstadt erhoben. Das Schloss gehörte der einflussreichen Familie von Zierotin. Johann Amos Comenius besuchte in Přerov die Lateinschule, deren Leiter er ab 1614 war.

Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 begann eine Phase des Niedergangs, bedingt durch folgende Kriegsschäden und die allgemeine Entvölkerung des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg. 1636 starb hier Wallensteins Schwager Karl der Ältere von Žerotín.

Mit dem Bau der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn von Wien bis Prerau begann der neuerliche Aufschwung der Stadt. Während der Zeit Österreich-Ungarns war Prerau der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirkes Prerau.

Massaker von Prerau

Im Juni 1945 wurden in Přerov 265 karpatendeutsche Zivilisten von tschechischen Milizen aus einem Flüchtlingszug geholt und auf der Schwedenschanze am Stadtrand durch Genickschüsse ermordet, das Ereignis ist unter dem Namen Massaker von Prerau bekannt.<ref>Karl-Peter Schwarz: Das Massaker von Prerau. Ein Verbrechen aus der Nachkriegszeit und seine Aufarbeitung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. Juni 2015, S. 8.</ref> Die Mordopfer mussten sich zuvor entkleiden und ihre Wertsachen den Tätern geben. Dem Verbrechen fielen 71 Männer, 120 Frauen und 74 Kinder zum Opfer. Verantwortlich für die Morde war der Milizenführer Karel Pazúr, der 1949 von einem tschechoslowakischen Gericht zu 20 Jahren Haft verurteilt, aber schon nach zwei Jahren entlassen wurde.

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung Přerov<ref>czso.cz/documents (PDF).</ref>
Jahr Einwohner
1869 11.341
1880 15.464
1890 17.749
1900 22.007
1910 26.966
Jahr Einwohner
1921 28.442
1930 30.270
1950 29.054
1961 36.101
1970 44.324
Jahr Einwohner
1980 50.593
1991 51.300
2001 48.335
2011 44.361
2021 42.451

Stadtteile

  • I – Město (Altstadt)
  • II – Předmostí (Przedmost)
  • III – Lověšice (Lowieschitz)
  • IV – Kozlovice (Kozlowitz)
  • V – Dluhonice (Dluhonitz)
  • VI – Újezdec (Augezd)
  • VII – Čekyně (Czekin)
  • VIII – Henčlov (Hentschelsdorf)
  • IX – Lýsky (Legsek)
  • X – Popovice (Poppowitz)
  • XI – Vinary (Winar)
  • XII – Žeravice (Zerawitz)
  • XIII – Penčice (Pentschitz)

Wirtschaft

In Přerov gibt es die Brauerei Zubr, eine der wenigen großen mährischen Brauereien, die noch in Betrieb sind; sie bildet zusammen mit den Brauereien in Litovel und Hanušovice die Pivovary CZ Group.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Weiters ist das tschechisch-amerikanische Unternehmen Meopta (gegründet 1933), das optische Produkte herstellt, in der Stadt tätig.

Verkehr

Durch Prerau verläuft die noch im Bau befindliche Autobahn D55 von Olmütz nach Österreich. Der Anschluss an die Autobahn D1 ist für die kommenden Jahre geplant.

Die Stadt ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Die Kursbuchstrecke 270 (Bahnstrecke Přerov–Olomouc und Bahnstrecke Břeclav–Bohumín) führt durch Přerov. Die Strecken 300 (Bahnstrecke Brno–Přerov) und 330 (Bahnstrecke Břeclav–Přerov) der ČD enden hier.

Datei:KLG 5010 CZ - Přerov, Flughafen.jpg
Přerov, Flughafen, Luftaufnahme (2018)

Sport

In der Stadt spielt die Eishockey-Mannschaft des HC Zubr Přerov. Weiterhin gibt es den Handballklub Sokol HC Přerov.

Partnerstädte

Přerov listet folgende sieben Partnerstädte auf:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Stadt Land
Bardejov (Bartfeld) Datei:Coat of Arms of Bardejov.svg SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Prešovský kraj, Slowakei
Cuijk Datei:Coat of arms of Cuijk.svg NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Noord-Brabant, Niederlande
Děčín (Tetschen-Bodenbach) Datei:Coat of arms of Děčín.jpg Tschechien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Ústecký kraj, Tschechien
Iwano-Frankiwsk (Stanislau), seit 2010 Datei:Ivano-Frankivsk coa.png UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Kędzierzyn-Koźle (Kandrzin-Cosel) Datei:POL Kędzierzyn Koźle COA.svg Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Opole, Polen
Kotor Datei:Coat of Arms of Kotor.png MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Montenegro
Ozimek (Malapane) Datei:POL Ozimek COA.svg Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Opole, Polen

Sehenswürdigkeiten

Datei:Zámek, Přerov (07).jpg
Horní náměstí (Oberer Platz, 2014)

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

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  • Offizielle Website der Stadt (tschechisch)
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 122 Tipps für Ausflüge und SehenswürdigkeitenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);

Fußnoten

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bělotín | Beňov | Bezuchov | Bohuslávky | Bochoř | Brodek u Přerova | Buk | Býškovice | Císařov | Citov | Čechy | Čelechovice | Černotín | Dobrčice | Dolní Nětčice | Dolní Těšice | Dolní Újezd | Domaželice | Dřevohostice | Grymov | Hlinsko | Horní Moštěnice | Horní Nětčice | Horní Těšice | Horní Újezd | Hrabůvka | Hradčany | Hranice | Hustopeče nad Bečvou | Jezernice | Jindřichov | Kladníky | Klokočí | Kojetín | Kokory | Křenovice | Křtomil | Lazníčky | Lazníky | Lhota | Lhotka | Lipník nad Bečvou | Lipová | Líšná | Lobodice | Luboměř pod Strážnou | Malhotice | Měrovice nad Hanou | Milenov | Milotice nad Bečvou | Nahošovice | Nelešovice | Oldřichov | Olšovec | Opatovice | Oplocany | Oprostovice | Osek nad Bečvou | Paršovice | Partutovice | Pavlovice u Přerova | Podolí | Polkovice | Polom | Potštát | Prosenice | Provodovice | Přerov | Přestavlky | Radíkov | Radkova Lhota | Radkovy | Radotín | Radslavice | Radvanice | Rakov | Rokytnice | Rouské | Říkovice | Skalička | Soběchleby | Sobíšky | Stará Ves | Stříbrnice | Střítež nad Ludinou | Sušice | Šišma | Špičky | Teplice nad Bečvou | Tovačov | Troubky | Tučín | Turovice | Týn nad Bečvou | Uhřičice | Ústí | Veselíčko | Věžky | Vlkoš | Všechovice | Výkleky | Zábeštní Lhota | Zámrsky | Žákovice | Želatovice Vorlage:Klappleiste/Ende

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