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PGM (Rakete)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
PGM-500/2000
Datei:MBDA PGM 2000 P1220863.jpg
Allgemeine Angaben
Typ Luft-Boden-Rakete
Hersteller GEC Marconi (heute MBDA)
Entwicklung 1984
Indienststellung 1994
Technische Daten
Länge PGM-500: 3,384 m
PGM-2000: 4,623 m
Durchmesser PGM-500: 355 mm
PGM-2000: 457 mm
Gefechtsgewicht PGM-500: 227 kg
PGM-2000: 909 kg
Spannweite 1.008 mm
Antrieb Feststoff-Raketenmotor
Reichweite 15-50+ km
Ausstattung
Zielortung Wahlweise TV, IIR oder Laser
Gefechtskopf PGM-500: Mark 82
PGM-2000: Mark 84
Zünder Aufschlag- oder Näherungszünder
Waffenplattformen Dassault Mirage 2000, Panavia Tornado, SEPECAT Jaguar, Hawker Siddeley Harrier, F-16 Fighting Falcon, F-18 Hornet, F-4 Phantom, BAE Hawk, Douglas A-4, Northrop F-5
Listen zum Thema

Die PGM ist eine britische Luft-Boden-Rakete die ab dem Jahr 1984 von der Firma GEC Marconi (heute MBDA) in verschiedenen Versionen entwickelt wurde.

Während der Entwicklung gab es verschiedene Projektnamen, unter anderem Project Alpha, GMX, Felix, Pegasus, Little Brother und PGM-1, bevor man sich letztendlich für PGM entschied. Das erste Mal wurde sie der Öffentlichkeit 1994 vorgestellt und wurde 1995 bei den britischen Streitkräften in Dienst gestellt.

Die PGM gibt es in zwei Ausführungen, einmal als PGM-500 und PGM-2000, wobei die Zahl das Gewicht des Gefechtskopf in Pfund an gibt. Neben Landzielen kann die PGM (laut Hersteller) auch als Anti-Schiff-Rakete verwendet werden.

Ansonsten ist die PGM sehr modular aufgebaut. Es können verschiedene Suchköpfe (TV, IIR, Laser) und Auslöser (Aufschlag- oder Näherungszünder) montiert werden.

Die PGM wird auch von der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate unter dem Namen HAKIM eingesetzt.

Ähnliche Modelle

Weblinks

Commons: MBDA PGM – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien