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Palpitation

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Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Palpitation (von lat. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „zucken“), umgangssprachlich auch Herzklopfen oder -stolpern genannt, bezeichnet die bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags. Am häufigsten wird der Herzschlag dabei als besonders heftig („pochend“) beschrieben, aber auch über unregelmäßigen, zu schnellen oder zu langsamen Herzschlag wird berichtet.<ref>A. Hoffmann: Palpitationen. (PDF; 133 kB) In: Schweiz Med Forum, Nr. 17, 23. April 2003</ref>

Die Wahrnehmung des eigenen Herzschlags bedeutet nicht notwendigerweise eine organische Fehlfunktion des Herzens, sondern kann auch auf einer gestörten Körperwahrnehmung – oft in Verbindung mit Angst – beruhen;<ref name="herzklopfen-ursachen">Herzklopfen – Ursachen und Behandlung</ref> oft ist jedoch tatsächlich ein objektiv veränderter Herzschlag feststellbar. Palpitationen können entstehen durch Überlastung, aufgrund von Medikamenten, Alkohol oder anderen Drogen, durch Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion, Schrittmachersyndrom oder Herzrhythmusstörungen, Hypoglykämie, während des Klimakteriums<ref name="herzklopfen-ursachen" />, als Symptom eines Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS)<ref name="PMID27012973">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> oder als ein Symptom von Panikattacken. Im letzten Fall stimulieren durch Angst und Stress erhöhte Cortisol- und Adrenalinwerte den Sympathikus, was zu Herzklopfen führt.<ref>Palpitationen – Symptomatik und Ursachen</ref> Die Palpitationen führen wiederum zu erhöhter Panik, sodass der Sympathikus zusätzlich stimuliert wird. Bei Patienten mit Phobien ist Herzklopfen ein regelmäßiges Begleitsymptom.<ref name="herzklopfen-ursachen" />

Weblinks

  • A. Hoffmann: Palpitationen. (PDF; 133 kB) In: Schweiz Med Forum, Nr. 17, 23. April 2003

Einzelnachweise

<references />

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