Zum Inhalt springen

Pany

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz Pany ist ein Dorf im mittleren Prättigau im Schweizer Kanton Graubünden. Pany gehört seit 1892 zur Gemeinde Luzein.

Geschichte

Datei:Pany GR.JPG
Reformierte Kirche Pany
Datei:Karte Gemeinde Pany 1850.png
Die Lage der Gemeinden vor der Fusion (Stand ca. 1850)

Pany ist eine Hang- und Streusiedlung an der Strasse KüblisSt. Antönien im Prättigau im Kanton Graubünden in der Schweiz. Pany, wo sich auch der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet, ist die grösste Fraktion der Gemeinde Luzein, zu der es seit 1892 gehört. Ersturkundlich erwähnt ist die Siedlung 1411 als Pynnuew. Die Flurnamen sind überwiegend rätoromanisch und haben den frühneuzeitlichen Sprachwechsel der Region zum Deutschen nach der Einwanderung der Walser überdauert. Die vormals selbständige Gemeinde am Luzeinerberg umfasste zahlreiche Einzelhöfe sowie den Weiler Gadenstätt. Die Gemeinde fusionierte 1892 zusammen mit Buchen im Prättigau und Putz zur Gemeinde Luzein.<ref name="HLS" />

Eine Burgstelle befindet sich beim Weiler Rosenberg mit Kleinfunden aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Pany gehörte kirchlich bis um 1535 zur Pfarrei Jenaz, danach zur Pfarrei Luzein. Die eigene Kirche wurde 1705 erbaut.

Pany ist primär landwirtschaftlich geprägt. Daneben entwickelte sich im 20. Jahrhundert der Fremdenverkehr.<ref name="HLS" />

1927 entstand die Bergpoststrecke Küblis–Pany, 1930 das Schwimmbad, 1955 und 1973 kamen Skilifte hinzu. Der Zersiedlung durch starke Bautätigkeit – 1958 bis 1988 wurden ca. 130 Ferienhäuser errichtet – wird mit dem Zonenplan von 1984 entgegengewirkt. Seit 1968 steht in Pany die Zentralschule (Primar- und Realstufe) der Gemeinde Luzein.<ref name="HLS" />

Bevölkerungsentwicklung<ref name="HLS" />
Jahr 1991 2001
Einwohnerzahl ca. 500 566

Bevölkerung und Infrastruktur

Die Einwohnerzahl der nach wie vor stark landwirtschaftlich geprägten Hangsiedlung betrug 2001 ca. 560 Personen.

Pany beherbergt die Primarschule der Gemeinde Luzein.

Seit 1927 wird Pany durch die Postautostrasse KüblisSt. Antönien erschlossen.

Tourismus

Pany ist als Sommer- und Winterferienort das touristische Zentrum des vorderen und mittleren Prättigaus, mit einem grossen Angebot an Ferienwohnungen/Chalets. Zur touristischen Infrastruktur gehört seit 1930 ein alpines Schwimmbad. Später kamen ein Skilift mit vier Skipisten dazu und weitere Winterangebote (Schlitteln, Winterwandern, Langlauf, Pferdeschleipffahrt) sowie Sommerangebote (Wanderwegnetz, Bikerouten, Erlebniswanderweg Re-Ra-Raetikon u. a.). Ende des 20. Jahrhunderts entstand ein Reka-Feriendorf. 2015 wurde der touristische Betrieb vom Tourismusverein Pany-Luzein Tourismus an die Gemeinde Luzein übergeben.

Sehenswürdigkeiten

{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Die reformierte Dorfkirche stammt aus dem Jahre 1705 und steht unter Denkmalschutz.

Persönlichkeiten

  • Georg Fient (1845–1915), Lehrer, Beamter, Zeitungsredaktor und Mundartschriftsteller
  • Peter Steiner (1917–2007), Alpöhi, Werbefigur und Musiker

Literatur

|cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= 1= Autor= |opt= 2= Datum= Zugriff= Abruf= |cat= {{#ifeq:0 | 0 |Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS}} |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Pany}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if: 00

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references> <ref name="HLS">{{#ifeq: Otto Clavuot|Redaktion||Otto Clavuot: }}{{#if:Pany|Vorlage:Str replace|Pany}}. In: Historisches Lexikon der Schweiz{{#if: |. {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}{{#if: |, abgerufen am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}.{{#invoke:TemplatePar|valid|1|N>0 |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= 1= Autor= |opt= 2= Datum= Zugriff= Abruf= |cat= {{#ifeq:0 | 0 |Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS}} |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Vorlage:Navigationsleiste Region Prättigau-Davos {{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Pany |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if: Wappen des Kreises Luzein

|

 |

Luzein | St. Antönien
Ehemalige Gemeinden: Buchen | Pany | Putz | St. Antönien Ascharina | St. Antönien Castels | St. Antönien Rüti

Kanton Graubünden | Bezirke des Kantons Graubünden | Gemeinden des Kantons Graubünden | Bezirk Prättigau-Davos }} Vorlage:Klappleiste/Ende