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Parkett (Zeitschrift)

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Parkett

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Beschreibung Kunstzeitschrift
Verlag PARKETT-Verlag
Erstausgabe 1984
Erscheinungsweise vierteljährlich
Verkaufte Auflage 12.000 Exemplare
Chefredaktorin Bice Curiger
Herausgeber Bice Curiger, Jacqueline Burckhardt, Dieter von Graffenried
Weblink www.parkettart.com
ISSN (Print)

Parkett war eine Kunstzeitschrift, die in der Zeit von 1984 bis 2017 in Zürich und New York in deutscher und englischer Sprache erschien. Das Magazin stellte seine Veröffentlichung im Sommer 2017 mit der 100. Ausgabe ein und wird nun online als Zeitkapsel und Archiv mit rund 270 ausführlichen Künstlerporträts, Künstlerdokumenten, Newslettern und mehr unter www.parkettart.com fortgeführt.<ref>Parkett Ceases Print Magazine After 33 Years. In: Artnet News. 23. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Parkett wurde 1984 von Bice Curiger (Chefredakteurin), Jacqueline Burckhardt und Dieter von Graffenried herausgegeben. Jeder Band entsteht aus einer direkten Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Gegenwartskünstlern. Die Zeitschrift veröffentlicht nicht nur mehrere Artikel über deren Werke, sondern ermöglicht ihren Lesern ein Kunstwerk in limitierter Auflage zu erwerben. Obschon die Parkett-Editionen heutzutage auch in Museen zu treffen sind, werden sie grundsätzlich für den Privatbesitz in Stadtwohnungen entworfen. Die Reihe der Parkett-Kunstwerke umfasst die verschiedensten Formate, von den Bildern zu den Skulpturen über Fotografien und Druckgrafik.

1987 wurden die Kunstwerke der Parkett-Reihe am Centre Georges Pompidou in Paris ausgestellt. Die Zeitschrift gewann somit eine internationale Anerkennung. Weitere Ausstellungen fanden unter anderem am MAK Center for Art and Architecture<ref>Bestehend aus dem Rudolph Schindler House, den Pearl M. Mackey Appartements und dem Fitzpatrick-Leland House.</ref> in Los Angeles (1995), am Museum Ludwig in Köln (1999) und am Museum of Modern Art (MoMA) in New York (2001) statt. Für das Jubiläum anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Zeitschrift wurden 2004 am Kunsthaus Zürich sämtliche 150 Werke der Reihe ausgestellt.

2009 zeigte das Kanazawa Museum in Japan unter dem Titel „200 Artworks - 25 Years“ eine Parkett-Retrospektive.

2017 kündigte Curiger für den Sommer mit dem Doppelband 100/101 die Einstellung der Kulturzeitschrift an.<ref>Daniele Muscionico: 33 Jahre hatten wir Glück. In: NZZ, 25. März 2017, S. 25; Interview</ref>

2018 blickte die Schweizerische Nationalbibliothek zurück auf die 2017 abgeschlossene Kunstbuchreihe: In der Ausstellung Parkett. 101 Buch zur Gegenwartskunst waren vom 2. März bis 29. Juni erstmals sämtliche 101 Bände der Kunstzeitschrift ausgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Schweizerischen Nationalbibliothek (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nb.admin.ch</ref>

Am 31. Oktober 2023 wurde im Kölner Auktionshaus Van Ham unter dem Titel "Parkett - the complete Editions" eine Sonderauktion sämtlicher bis 2017 erschienener Parkett-Ausgaben veranstaltet.<ref>A504 - Parkett – The Complete Editions. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Künstler

Seit ihrer Gründung hat Parkett mit Gegenwartskünstlern aus verschiedenen Ländern zusammengearbeitet. Sowohl die Künstler als auch die Zeitschrift gewannen dafür internationale Anerkennung. Zu den Persönlichkeiten, die mit Parkett zusammengearbeitet haben, zählen Laurie Anderson, Daniel Buren, Enzo Cucchi, Marlene Dumas, Ilja Kabakov, Ellsworth Kelly, Peter Fischli und David Weiss, Paul McCarthy, Meret Oppenheim, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Pipilotti Rist, Dana Schutz, Rosemarie Trockel, Andy Warhol und Franz West.

Hefte

Die folgenden Hefte sind schwerpunktmässig folgenden Künstlern gewidmet:

Weblinks

Einzelnachweise

<references />