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Parr (Landschaft)

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Datei:Medelsheim Parr 2012-06-07.JPG
Blick in die „Parr“
Datei:Medelsheim St. Martin 20150413 01.JPG
Auf die Pfarrkirche St. Martin in Medelsheim geht der Name der Landschaft zurück

Die Parr (Die Pfarre) ist eine im Volksmund gebräuchliche Bezeichnung für die Landschaft zwischen Bickenalb und Blies, südlich von Blieskastel um den ehemaligen Amts- und Pfarrort Medelsheim. Meist versteht man darunter die vier ehemals zur katholischen Pfarrei Medelsheim gehörenden Orte Medelsheim, Peppenkum, Seyweiler und Utweiler. Die Bewohner werden „Parr-Nickel“ – Mehrzahl „Parr-Nickle“ – geneckt.<ref>Joachim Motsch: Mutmaßungen über die Entstehung des Uz- oder Necknamens "Parr-Nickel". In: Saarpfalz: Blätter für Geschichte und Volkskunde, Homburg 2000, 3 = Heft 66, S. 36–39.</ref>

Die Menschen in der Parr waren und sind auch heute noch traditionell im katholischen Glauben verwurzelt. Die vielen Feld- und Wegekreuze sind durch einen Kreuz-Wanderweg miteinander verbunden. Die Pfarrkirche St. Martin in Medelsheim, auf die der Landschaftsname der Parr zurückgeht, kann auf 1.100 Jahre zurückblicken. Sie ist auf römische Fundamente gegründet, denen man in der Parr auf Schritt und Tritt begegnet.

Die Parr ist bis heute ein überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Gebiet und hatte keinen Anteil am Bergbau. Auf dem Muschelkalk finden sich stellenweise vom Aussterben bedrohte Orchideenarten.

Der Ausdruck „Parr“ wurde seit den 1980er Jahren auch in die Schriftsprache übernommen:

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Literatur

  • Joachim Motsch: Flurnamen der Parr und ihre Deutung : Medelsheim, Peppenkum, Seyweiler, Utweiler. Hrsg.: Gemeinde Gersheim, [1983], Gersheimer Hefte 1
  • Joachim Motsch: Meltis oder Medelsheim. Die Parr – Wege und Stationen in der Geschichte. Hrsg. Gemeinde Gersheim, Band 1, 1985, Band 2, 1988.
  • Joachim Motsch: Mutmaßungen über die Entstehung des Uz- oder Necknamens "Parr-Nickel". In: Saarpfalz: Blätter für Geschichte und Volkskunde. Homburg 2000, 3 = Heft 66, S. 36–39.

Weblinks

Belege

<references />